Småland


Die große Auswanderung

In der Mitte und gegen Ende des 19. Jahrhunderts und auch noch im 20. Jahrhundert verließen Millionen Schweden ihre Heimat, um in der Neuen Welt ein neues Leben zu beginnen. Etwa ein Viertel der damaligen Bevölkerung wanderte nach Amerika aus und ließ sich dort vor allem in den Bundesstaaten Minnesota und Wisconsin nieder, die vom Klima her ihrer Heimat am ähnlichsten waren. Anfang des 20. Jahrhunderts versuchte man den ausgewanderten Schweden die Rückkehr in die Heimat schmackhaft zu machen und tatsächlich kehrten etwa ein Fünftel aller Auswanderer wieder zurück.
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Elchland Laganland – Elch hautnah

Elch-Warnschilder an Schwedens Straßen sind so allgegenwärtig wie das blau und gelb der Nationalflagge. Doch es gehört schon eine Portion Glück dazu, einem Elch in freier Wildbahn zu begegnen. Eine Gelegenheit den „König der Wälder“ hautnah zu erleben, bietet der Besuch eines Elchparks, wie das Elchland Laganland im südlichen Småland. (mehr …)

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Bitte weitersagen: Märchen und Musik in Ljungby

Gerade in Deutschland kennen Viele es vom „Hörensagen“. Einige haben es sogar schon mit eigenen Augen gesehen: Das Märchenmuseum im „Sagenland“ von Ljungby, Alvesta und Älmhult. Denn im Herzen von Småland, wo alte Volkserzählungen noch lebendig sind, haben sich einst berühmte Erzähler niedergelassen und die mündliche Tradition sorgfältig niedergeschrieben. Und bis heute gibt es zahlreiche Märchenfreunde, die diese Geschichten weitererzählen.

Nun macht das „Sagobygden“ sogar international von sich reden – durch das Erzählerfestival in Ljungby. Vergangenes Wochenende versammelten sich wieder rund 50 Mitwirkende, die ihre Gäste erzählend oder musikalisch in die Vergangenheit entführten. Bereits seit über 20 Jahren beweist das „Berättarfestival“ mit seinem Programm: Viele der alten Weisen und Weisheiten sind bis heute hochaktuell.

Kindererzählung

Märchen, von Mund zu Ohr weiter erzählt. Foto: Sagomuseet Ljungby

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Vandalorum – Kunst und Design in „Scheunen“

Inmitten der Wiesen und Wälder des småländischen Värnamo fand ein mit Spannung erwartetes Kunstereignis statt. Vandalorum, das neue internationale Zentrum für Kunst und Design wurde eröffnet. Als Zentrum, Treffpunkt und Aushängeschild für Smålands Kreative und Präsentationsort für internationale Kunst- und Designausstellungen soll Vandalorum Strahlkraft entfalten.

Småland, Glasreich, Zentrum der schwedischen Möbelindustrie und seit über 100 Jahren Sammelbecken für Künstler und Designer, wie Bruno Mattson. Mattson lebte und wirkte in den 30 Jahren des letzten Jahrhunderts als Architekt und Möbeldesigner in Värnamo. Oder Sven Ljungberg. Dem im vergangenen Jahr verstorbenen Maler und Grafiker ist in Ljungby ein eigenes Museum gewidmet. Ljungberg, mehrjähriger Rektor der Königlichen Kunstakademie, ist auch einer der Initiatoren eines zentralen Kunstzentrums in Småland, als Kopf der 1958 gegründeten småländischen Künstlervereinigung.

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Lieber in einer Bärenhöhle überwintern als zurück nach Deutschland

© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Sascha Homann, 35, ehemaliger Braunschweiger, kehrte Deutschland in diesem Sommer für immer (so hofft er) den Rücken. Gemeinsam mit seiner Verlobten sucht er nun in Schweden nach einer neuen beruflichen Perspektive. Für uns hat er sich die Zeit genommen, ein paar Fragen zu seiner Auswanderung zu beantworten:

Hallo Sascha. Wie bist du zu deiner Liebe zu Schweden gekommen? Was hat dich an diesem Land am meisten begeistert? (mehr …)

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Wie ich mich in Schweden verliebte

© Marcus Heveling / pixelio.de

Ich finde es interessant, wie Menschen zu Ihrer Liebe zu Schweden gekommen sind. Sarahs Grund war Beispielsweise die Liebe zu einem schwedischen Mann; wir haben hier darüber berichtet. Ich freue mich, in den nächsten Tagen und Wochen auch mit anderen Menschen zu sprechen und in diesem Blog von ihren Geschichten zu erzählen.
Im heutigen Artikel soll es darum gehen, wie ich persönlich mich in das Land verliebt habe:

Alles fing mit dem Fußballfieber an. Bei mir war es nicht die WM 2006, die mich dem Ballsport näher brachte, sondern schon die im Jahr 2002. Danach war ich so begeistert, dass ich mir alle Spiele meines Heimatvereins F.C. Hansa Rostock im Stadion angesehen habe. Der war damals noch erstklassig, hat sich mit Teams wie Bayern München gemessen und hatte sieben Schweden im Team. Der Club war der Meinung, dass die Mentalität der Skandinavier ganz hervorragend zu einer norddeutschen Mannschaft passen würde. (mehr …)

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Ein Paradies für Naschkatzen – Frödinge

Bevor man in Smaland Vimmerby erreicht, lohnt sich der Abstecher nach Frödinge. Der Ort ist vor allem für diejenigen ein Paradies, die süße Sachen lieben. Bekannt ist Frödinge als Namensgeber für den Frödinge Ostkaka. Er ist heute weit über die Grenzen von Smaland hinaus bekannt und wird noch immer in dem Ort in Serie produziert. Hinter dem Frödinge Ostkaka verbirgt sich eine regionale Spezialität aus Eiern, Milch, Sahne, Mehl und Zucker. Im Grunde könnte die Spezialität mit einem Käsekuchen verglichen werden. Durch die Zutaten und den Geschmack ist sie jedoch sehr außergewöhnlich. In Frödinge wurde das traditionelle Rezept in der Not wieder zum Leben erweckt. (mehr …)

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Smålands Glasreich – zwischen Tradition und Avantgarde

Kosta Boda Art Hotel

Das Glasreich in Småland, östlich der Stadt Växjö, hat sich von einer bitterarmen Region zur ersten Adresse für Glaskunst und schwedisches Design gemausert. Heute suchen Urlauber neben der ländlichen Natur mit Seen und Wäldern hier auch Inspiration für Einrichtung und Tischkultur: in den zahlreichen Glashütten und Kunsthandwerksbetrieben. Das wohl größte Glas-Imperium ist dabei Kosta-Boda, das mit dem ehemaligen Eisenhütten-Unternehmen Orrefors verschmolzen ist. Neueste Attraktion im Kosta-Boda-Land ist das 2009 eröffnete Art-Hotel, bei dessem Bau 100 Tonnen Glas verarbeitet wurden. (mehr …)

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