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Gustav II. Adolf (1594–1632)

Gustav II. Adolf (1594-1632)

Gustav II. Adolf (1594-1632)

Gustav II. Adolf, der Enkel von Gustav Wasa und Schwedens König von 1611 bis zu seinem Tod, war der Begründer der schwedischen Stellung als Großmacht und gilt als der bedeutendste Regent Schwedens. In Kriegen gegen Russland, Polen und Dänemark gewann er weite Gebiete. In Deutschland kennt man ihn natürlich in erster Linie, weil er auf protestantischer Seite in den Dreißigjährigen Krieg eingriff. Einer seiner drei Wahlsprüche war auf Deutsch „Gott mit uns“ (die anderen waren auf Latein).

Gustav Adolf wurde am 9. Dezember 1594 im alten Stockholmer Schloss geboren. Seine Mutter Kristina war die Tochter des ersten Herzogs des deutschen Fürstenhauses von Holstein-Gottorp. Durch dieses Fürstenhaus war Gustav Adolf auch mit einem Kreis von deutschen Adelsgeschlechtern verwandt, aus denen Vorkämpfer des Protestantismus hervorgingen. Sein Vater war König Karl IX.

Da er mit seiner Mutter nur Deutsch redete, wuchs Gustav Adolf zweisprachig auf. Seine militärische Ausbildung erhielt er vor allem durch die zahlreichen ausländischen Offiziere, die nach dem Ende des Krieges zwischen Spanien und den Vereinigten Provinzen der Niederlande am Hof seines Vaters eine neue Anstellung suchten.

Als Gustav Adolf als 17-jähriger den Thron bestieg, erbte er drei Kriege: zum einen den Eroberungskrieg gegen Russland, den sein Vater mit seinem Feldherrn Jacob De la Gardie (der 1618 Ebba Brahe heiratete, die Gustav Adolf von seiner Mutter aus nicht heiraten durfte), zum anderen die beiden Verteidigungskriege gegen Dänemark und Polen.

Gegen Dänemark (Frieden von Knäred 1613), Russland (Frieden von Stolbowo 1617) und gegen Polen (Waffenstillstand von Altmark 1629), das unter Gustav Adolfs Cousin Sigismund Ansprüche auf die schwedische Krone erhob, schlug er sich erfolgreich und es gelang ihm, den schwedischen Herrschaftsbereich im Baltikum erheblich zu auszuweiten.

Der Waffenstillstand von Altmark gab Gustav II. Adolf endlich die Möglichkeit, in den Dreißigjährigen Krieg einzugreifen. Im Jahr zuvor hatte ihm der schwedische Reichstag bereits freie Hand dafür gegeben, zum Schutz des Vaterlandes und des Glaubens. Am 25. Juni 1630 setzte Gustav Adolf auf Rügen seinen Fuß auf deutschen Boden, zwei Tage später landete seine gesamte Flotte in Peenemünde auf Usedom.

Als Städtegründer ist Gustav II. Adolf in Göteborg bekannt.

Als Städtegründer ist Gustav II. Adolf in Göteborg bekannt.

Mit etwa 40.000 Mann gelang es ihm, die katholischen Kaiserlichen unter der Führung Tillys von Norddeutschland bis über die Donau zurückzudrängen. Nach der tödlichen Verwundung Tillys bei Donauwörth kam der zuvor abgesetzte Wallenstein wieder erfolgreich zurück ins Kriegsspiel und konnte dem bis dato unbesiegten Schwedenkönig Paroli bieten.

Aus der Schlacht im heute sachsen-anhaltinischen Lützen am 6. November 1632 gingen die schwedischen Truppen zwar als Sieger hervor, Gustav Adolf jedoch fiel durch einen Schuss aus kurzer Distanz. Am 22. Juni 1634 wurde er in der Riddarholmskyrkan in Stockholm beigesetzt.

In seiner Zeit als König und Feldherr machte er sich einen Namen durch zahlreiche Reformen in Gesellschaft und Militär. So organisierte und reformierte er Verwaltung, Steuer-, Rechts- und Schulwesen und brachte Gewerbe und Handel zum Aufblühen. Seine Veränderungen auf dem Gebiet des Kriegswesens (hin zu mehr Feuerkraft und Beweglichkeit) machten die schwedische Armee zur schlagkräftigsten Europas. Außerdem baute er eine mächtige schwedische Kriegsflotte auf.

An den Schwedenkönig erinnern heute zahlreiche Denkmäler, Büsten und Plaketten, außerhalb Schwedens etwa in Stralsund, Greifswald und Dorpat (Tartu).

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(Autor: Björn Kohlhepp)

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