Göteborg International Film Festival

Göteborg Film Festival

Göteborg International Film Festival Foto:giff.se

Vor einigen Tagen ging in Schweden das 36. Göteborg International Film Festival zu Ende. Das Festival in Göteborg wird als das bedeutendste Filmfestival Skandinaviens angesehen und ist im weltweiten Vergleich mit seinen elf Tagen eines der Längsten. Vom 25. Januar bis 4. Februar 2013 wurden rund 500 Filme aus 84 Ländern gezeigt. Eröffnet wurde das Festival mit dem norwegischen Film Kon-Tiki, von den Regisseuren Joachim Rønning und Espen Sandberg.

Während der Festivaltage wurden jedoch nicht nur Filme vorgestellt, auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. So wurden dieses Jahr erstmals Seminare nicht nur real angeboten sondern auch live online gesendet. Auch während des restlichen Jahres werden unter dem Namen des Festivals immer wieder Seminare, Filmvorführungen u.ä. veranstaltet.

Das 36. Göteborg International Film Festival stand im Fokus des chilenischen Films, der die Entwicklung der lateinamerikanischen Filmindustrie demonstriert. So konnte sich auch der chilenische Regisseur Fernando Guzzoni mit seinem Debutfilm Dog Flesh (Carne de perro) den Ingmar Bergman International Debut Award sichern.

Dragon Award

Dragon Award Foto:giff.se

Der Hauptpreis im internationalen Wettbewerb, der Dragon Award Best Nordic Film, quasi ein Pendant des Berlinale Bären, ging dieses Jahr nach Norwegen. Hisham Zaman konnte die Jury mit seinem Film Before Snowfall (Før snøen faller) überzeugen und den auf eine Million Kronen dotierten Preis einstreichen. Damit setzte er sich auch gegen den schwedischen Beitrag Fredrik Edfeldts, Faro, durch. Der Dragon Award Best Nordic Film ist einer der höchstdotierten Filmpreise weltweit. Weitere Preise werden u.a. an den besten Kurzfilm oder die beste Dokumentation verliehen.

Das Festival erfreut sich steigender Beliebtheit. Dieses Jahr wollten 33.581 Personen das Festival besuchen, insgesamt wurden für die verschiedensten Veranstaltungen 132.447 Tickets verkauft – ein neuer Rekord.

Autor(in): Svenja Bichbäumer – svenjabich@web.de

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