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Fjällräven, die schwedische Outdoor-Marke mit dem Polarfuchs

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Der vom Aussterben bedrohte Polarfuchs ist das Logo der Marke Fjällräven

Die schwedische Outdoor- Marke Fjällräven steht für funktionelle, nachhaltige und langlebige Produkte, die möglichst umweltfreundlich und schonend hergestellt werden. Natürlich wird in der Firma darauf geachtet, dass bei der Produktion der Energieverbrauch möglichst klein gehalten wird und so wenig Wasser und Chemikalien wie möglich verwendet werden. Auch Recycling ist ein grosses Thema und für einige Produkte werden sogenannte Abfallprodukte wiederverwertet. Bei der Daunenproduktion hält sich Fjällräven an die strengsten Richtlinien und Fair Trade, Umwelt und Tierschutz werden im Unternehmen sehr gross geschrieben.

Der Name der beliebten Marke sagt schon, für welches Tier das Herz des Gründers vor allem geschlagen hat. Das schwedische Wort Fjällräven heisst auf Deutsch Polarfuchs. Wer aber kein schwedisch versteht, kann dies auch im Logo sehen. Dieses wunderschöne Tier, ein Ureinwohner Skandinaviens, ist in Schweden und Finnland leider vom Aussterben bedroht. Obwohl der Polarfuchs unter Artenschutz steht, hat sich der Bestand, der durch die frühere Bejagung stark gemindert wurde, bis jetzt nicht erholt. Dies vor allem wegen des Klimawandels und der Population der Rotfüchse, die den Polarfuchs langsam aus seinem Umfeld vertreibt und ihm die Nahrung streitig macht. Seit 1990 arbeitet Fjällräven an verschiedenen Polarfuchs-Projekten mit. (mehr …)

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„Apfelwetter“ von Anna Fredriksson

„Apfelwetter „ist der dritte Roman der schwedischen Autorin, die auch als Drehbuchautorin bei verschiedenen schwedischen Produktionen, zum Beispiel Wallander-Filme, mitgearbeitet hat. Sie lebt in Stockholm. Mittlerweile ist auch ihr vierter Roman „Tisdagsklubben“ erschienen, leider bis jetzt noch nicht in deutscher Sprache. Ihr Romandebüt gab sie 2011 mit dem Buch „Das Sommerhaus“.

In Deutschland erschien Apfelwetter bei Berlin Verlag Taschenbuch im Jahre 2014 als Taschenbuch, es hat 447 Seiten und kostet 10 Euro. Das Original erschien unter dem Titel „Augustiresan“ bei Forum Stockholm.

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Laleh – Schwedens Musikgeheimnis

In Schweden schon längst ein Star, will Laleh (La-ley gesprochen) nun auch die internationale Musikwelt erobern. Oftmals schon als gut behütetes Geheimnis Schwedens beschrieben, wurde in Deutschland gerade ihre erste Single Some die young veröffentlicht (30.08.2013). In Skandinavien wurden der Song und das dazugehörige Album Sjung bereits 12 Mal mit Platin ausgezeichnet, in Schweden sogar mit Doppelplatin. (mehr …)

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Äußerer Frieden

Gustav I. und Vasa Kristian III. in Brömsebro

Treffen Gustavs I. Vasa und des dänische Königs Kristian III. in Brömsebro 1541. Bild: Reproduktion eines verschollenen Gemäldes aus einer fünfteiligen Serie, welche die „Triumphe Gustavs I. Vasa“ zeigt. Die Gemälde entstanden während dessen Herrschaft. /commons.wikimedia.org/

Äußerer Frieden war – neben der inneren Befriedung – eine der drängenden Aufgaben nach dem Ausscheiden Schwedens aus der Kalmarer Union und der Thronbesteigung Gustav Vasas. Um das schwedische Königtum und den Staat zu stärken, musste vor allem  Revancheansprüchen Dänemarks entgegengetreten werden. Auf längere Sicht konnte nur ein Ausgleich mit dem benachbarten Königreich die schwedischen Grenzen – und die Vasa-Dynastie – sichern.

Zunächst bestimmte das angespannte Verhältnis zu Dänemark die schwedische Außenpolitik. Ebenso das Verhältnis zur Hanse, in der Schweden zunächst einen Allianzpartner fand. Mit hansischer Hilfe brach Schweden mit der Kalmarer Union und konnte Gustav Vasa seine Herrschaft sichern, befand sich aber auch in einer Abhängigkeit.

Gustav I. Vasa verliert Blekinge und Gotland

Etwas entschärft wurde der schwedisch-dänische Umgang durch die Absetzung des dänischen Königs Kristian II. 1523, der sich mit dem „Stockholmer Blutbad“ in Schweden den Beinamen Tyrann erwarb.

Dennoch musste Gustav I. dem neuen dänischen König Fredrik I. (1523 bis 1533) 1524 nach Vermittlung der Hanse Blekinge und Gotland abtreten. Die Landschaften wurden zu Unionszeiten den schwedischen Reichsverwesern unterstellt. Nach Fredriks Tod taumelte Dänemark in einen mehrjährigen Thronfolgekrieg. In dieser „Grafenfehde“ schlug sich der schwedische König auf die Seite Kristians III. (1536 bis 1559), Fredriks Sohn. Glühender Lutheraner und erklärter Gegner der Hanse.

Frieden mit dem Erzfeind

Mit dem Sieg des schwedisch-dänischen Aufgebots über das Hanse-Heer wurde eine mögliche Rückkehr Kristians II. verhindert. Für Schweden noch bedeutender: Seine Ostseehäfen wurden von der Hanse unabhängig und die Streitigkeiten mit dem Nachbarn wurden einstweilen beigelegt.

Im Vertrag von Brömsebro, ein Ort im äußersten Nordosten von Blekinge, an der Grenze zu Småland, fanden Dänemark – nach wie vor in Union mit Norwegen – und Schweden 1541 sogar zu einer Allianz zusammen, die einen 50 Jahre anhaltenden Frieden bringen sollte. Ein Jahrhundert später kam es in Brömsebro abermals zu einem Friedensschluss zwischen den beiden nordischen Reichen.

Abgesehen von einem Grenzkonflikt mit Moskau in Karelien (1555 – 1557) hatte Gustav I. Vasa außenpolitisch weitgehend Frieden. Innenpolitisch wurde ihm der Dackefejden gefährlich. Nach dessen Niederschlagung – mit dänischer Unterstützung – herrschte auch im Inneren Ruhe. Eine Ruhe, die der König für weitere Reformen nutzte.

Autor: Mathias Grohmann – mathias_grohmann@web.de

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Reformation in Schweden

Olaus Petri Statue vor der Storkyrkan in Stockholm

Eine der bedeutenden Figuren der Reformatoren in Schweden: Olaus Petri Statue vor der Storkyrkan in Stockholm. Foto: Karnosin /commons.wikimedia.org/wiki/File:Storkyrkan2.jpg (CC BY-SA 3.0)

Die Wahl Gustav Vasas zum König bedeutete das endgültige Ausscheiden aus der Kalmarer Union und die Unabhängigkeit Schwedens, doch nicht das Ende dänischer Begehrlichkeiten. Zudem sah sich der neue Throninhaber einer inneren Opposition sowie einem Schuldenberg gegenüber. Ein Mittel zur Sicherung und zum Ausbau seiner Position – der Position des schwedischen Königtums – fand Gustav I. Vasa in der Reformation in Schweden.

„Reformationsreichstag“ von Västeras 1527 „verstaatlicht“ die Kirche

Möglicherweise fasste Gustav Vasa die Reformation der schwedischen Kirche schon vor seiner Thronbesteigung ins Auge. Zumindest machte er sich früh ans Werk die Lehre Martin Luthers in Schweden durchzusetzen – zum Vorteil eines starken Staates und seiner eigenen Position.

Der „Reformationsreichstag“ von Västerås 1527 bedeutete die Loslösung von Rom und die Nationalisierung der schwedischen Kirche, in Teilen einer „Verstaatlichung“ der Kirche. Besonders in Bezug auf deren materiellen Besitz. Der Reichstag von Västerås berechtigte reformatorisch eingestellte Geistliche, wie die Protagonisten Olaus Petri und Laurentius Andreae, zur Verbreitung ihrer Anschauung. Dem König waren die theologischen Fragen weniger bedeutsam, ihm lag besonders am Zugriff auf die Kirchengüter.

Königliche Einkünfte durch Säkularisation kirchlicher Güter

Im Zuge des „Reformationsreichstages“ konnte Gustav I. durch die Einziehung der Kirchengüter seine Position festigen und gleichzeitig den Handlungsspielraum des Staates vergrößern.

Zum einen baute der König seine Stellung gegenüber dem Adel aus. Die allgemeine Säkularisation der kirchlichen Güter bescherte ihm die Hoheit über zwei Drittel des schwedischen Grundbesitzes. Der Adel verfügte über ein Drittel. Zwar kam es durch die rigorose „Plünderung“ der Kirche zu Aufständen in Dalarna und Småland. Doch konnten diese niedergeschlagen werden. Unter anderem auch mithilfe der Einkünfte der zusätzlichen Ländereien.

Zum anderen konnte sich Gustav Vasa mittels neuer Einkünfte den Aufbau einer königlichen Verwaltung, eines stehenden Heeres und einer Kriegsflotte angehen. Gleichzeitig gelang es sich von der Schuldenlast zu befreien, die während der Kämpfe um die Unabhängigkeit beträchtlich angewachsen war. Vor allem bei der Hanse stand Schweden in der Kreide. Die hansischen Kreditgeber, insbesondere Lübeck, wiederum wussten diese Abhängigkeit des Königreichs für sich zu nutzen.

Am Beispiel der Schuldentilgung zeigt sich, dass König Gustav wenig Rücksicht nahm. So ließ er 1530 die jeweils größte Glocke jeder Gemeinde beschlagnahmen (bzw. den Wert in Silber eintreiben), um die Gläubiger zu bezahlen. Wenig später erwuchs ihm daraus der Glockenaufstand von Dalarna.

Reformation ändert Verhältnis zwischen König und Geistlichkeit

Dass es dem König in erster Linie um den materiellen Besitz der Kirche ging, zeigt sich auch daran, dass er Privilegien wie Eigengerichtsbarkeit – die nach einem längeren Prozess schließlich doch in der staatlichen Gerichtsbarkeit aufging – und Steuerfreiheit der Geistlichkeit zumindest formal nicht anfocht. War das Verhältnis zwischen Kirche und Königtum während des Mittelalters von gegenseitiger Abhängigkeit geprägt, veränderte es sich mit der Reformation in Schweden zugunsten der Staatsmacht.

Der Staat zog fortan den Kirchenzehnten ein. Hohe kirchliche Würdenträger und ab 1561 auch die Pastoren wurden nun vom König ernannt. Ausnahme bildete der Erzbischof, der die apostolische Sukzession fortführen sollte. Die übrige Kirchenorganisation blieb zunächst erhalten.

Erst ab dem frühen 17. Jahrhundert versuchte die Krone, eine kirchliche Zentralorganisation unter staatlicher Obhut zu formen.

Schwedische Bibelübersetzung ging 1541 in Druck

Aus theologischer Sicht wurde die Reformation in Schweden durch die Einsetzung reformationsfreundlicher Bischöfe vorangetrieben. 1531 ernannte der König Laurentius Petri, den Bruder Olaus Petris, zum Erzbischof von Uppsala. Zu dessen Wirken gehört unter anderem die Leitung der Arbeiten an der schwedischen Bibelübersetzung. Vollständig fertiggestellt ging diese 1541 erstmals in Druck. Zudem bestimmte Petris Kirchenordnung von 1571 mit der Definition des Verhältnisses von Staat und Kirche und mit der endgültigen Bestätigung durch die Kirchensynode zu Uppsala 1593 für mehr als ein Jahrhundert das kirchliche Leben im Königreich. Auf der Kirchensynode wurde zugleich das Augsburger Bekenntnis von 1530 zur bindenden theologischen Grundlage für die schwedisch-lutherische Kirche erklärt.

Die Reformation in Schweden war nicht nur eine Grundlage für den Aufstieg der Vasa-Dynastie. Sie bedeutet auch eine Basis für den schwedischen Nationalstaat.

Die Spaltung Schwedens, die Unionszeit und Unabhängigkeit hervorriefen war jedoch noch nicht aufgehoben. Zudem war immer noch das angespannte Verhältnis zu Dänemark.

Autor: Mathias Grohmann – mathias_grohmann@web.de

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Härjedalen – Im Land des großen Bären

Willkommen in Härjedalen

Willkommen in Härjedalen: In Sveg begrüßt der größte(?) Holzbär der Welt die Gäste. Der Braunbär ist ein Symbol von Härjedalen. Foto: andreasivarsson (Andreas Ivarsson) /flickr.com (CC BY 2.0)

In der Mitte Schwedens liegt die Provinz Härjedalen. Scheinbar grenzenlose Weite, meist in einer Höhe von 500 m und mehr. Härjedalen gilt als höchstgelegene Landschaft des Königreichs. Gleichzeitig eine der am dünnsten besiedelten Gegenden des Landes. Die Statistik weist mehr Wildtiere als Menschen aus. Darunter der Braunbär. Das Landschaftstier von der Provinz. Ein besonders imposantes Exemplar ist in der „Provinzmetropole“ Sveg zu bestaunen.

Landschaft schwedischer Superlative

Sveg ist der größte Ort in Härjedalen. Rund 2.500 der gut 10.000 „Härjedalinger“ leben in dem Städtchen an Ljusnan, Europastraße 45, Riksväg 84 und Inlandsbanan, auf einer Höhe von 363 m über dem Meeresspiegel. Damit eine der tieferen Lagen in Härjedalen. Minimum sind 350 m. Vier Fünftel des rund 12.000 km² großen Landstrichs zwischen Jämtland und Dalarna, Medelpad, Hälsingland und Norwegen liegen in mindestens 500 m Höhe: die höchstgelegene Landschaft Schwedens. In Tännäs auf 648 m die am höchsten gelegene Kirche, auf 850 m Högvålen, das höchstgelegene Dorf des Königreiches. Zahlreiche Gipfel über 1000 m. Mit knapp 1.800m erhebt sich der Helags am Höchsten übers Land. Es ist der höchste Berg Schwedens südlich des Polarkreises, in dessen Südosten der Helags-Gletscher,  Schwedens südlichster Gletscher gen Tal wandert. Zudem ist Härjedalen südlichstes Siedlungsgebiet der Samen im Königreich.

Der größte (Holz-)Bär der Welt

Sveg lässt sich als Tor zu Härjedalen betrachten. Nicht nur dass der Gammelgården, das Heimatmuseum mit 30 Hütten und Bauernhäusern samt Inventar, von Geschichte und Leben in der Region erzählt, heißt ein riesiger Bär Besucher willkommen.

13 m hoch und 80 Tonnen schwer ist der Brocken, zusammengehalten von 570.000 Nägeln. Zwischen 2003 bis 2005 wurde dem Ursus arctos, dem Braunbären, einem Symbol Härjedalens dieses Denkmal aus 200 m³ Holz gesetzt.

Helags-Gletscher

Schmelzender Helags-Gletscher. Schwedens südlichster Gletscher am höchsten Berg Härjedalens. Foto: NH2501 /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

200 bis 300 Bären sollen in der Region beheimatet sein. Besonders der Nationalpark Sånfjället weist eine starke Population auf. Daneben gehören die anderen der „Großen Vier“ Raubtiere Schwedens – Wolf, Vielfraß und Luchs – zu den Bewohnern der Provinz. Mit etwas Geduld und Glück sind auch Elch, Rentier, Biber oder Auer- und Birkwild anzutreffen. Zudem ist Härjedalen stolz auf den einzigen Stamm Moschusochsen in Schweden.

Nicht weniger stolz wird man auf einen früheren Bewohner der Region blicken.

Mankell-Kulturzentrum in Sveg

Blick Richtung Funäsdalen

Landschaft im Westen von Härjedalen: Fjällregion bei Funäsdalen. Foto: Tusken91 (Alexander Cahlenstein) /flickr.com (CC BY 2.0)

Manch Krimi-Fan wird bei „Sveg“ hellhörig. Kommt der Ort bzw. eine Brücke über den Ljusnan in Romanen sowie den (hierzulande weniger beachteten) Kinder- und Jugendbüchern von Henning Mankell eine Rolle zu. Mankell verbrachte seine Kindheit und Jugend in Sveg. An den berühmten Sohn erinnert nicht nur die Mankellbron. 2007 wurde das Mankell-Kulturzentrum eröffnet.Im Mittelpunkt steht Leben und Werk Henning Mankells. Doch soll es ein Ort für Dichter und Schriftsteller, Theater, Musik sein – und Besuchermagnet.

Vor allem ist Härjedalen mit seinem bergigen Westen, dem waldreichen Osten, Seen und Flüssen ein Ziel für Ruhe suchende, Naturausflüge und –erlebnisse, eine Landschaft „in der man sich noch verlaufen kann.“

Was Härjedalen seinen Gästen bieten kann, findet sich unter:

https://www.herjedalen.se

… oder hin und wieder in der „Schwedenstube“ vorbeischauen.

 

Autor: Mathias Grohmann – mathias_grohmann@web.de

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Stadtbummel durch Karlskrona: Der Stortorget

Lässt den Blick schweifen: Statue Karls XI. auf dem Stortorget, im Hintergrund das Rathaus von Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

Lässt den Blick schweifen: Statue Karls XI. auf dem Stortorget, im Hintergrund das Rathaus von Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Der Stortorget ist das Herzstück Karlskronas. Der große Marktplatz liegt im Zentrum der Insel Trossö, am höchsten Punkt. Aus herausgehobener Position richtet Karl XI. seinen Blick gen Süden vorbei an Dreifaltigkeitskirche und „Wasserburg“, im Rücken das monumentale Rathaus, gegenüber die barocke Fredrikskyrkan – ausgewählte Gebäude des UNESCO-Welterbes „Marinestadt Karlskrona“. (mehr …)

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Karlskrona – Welterbe im Schärengarten

"Das" Schwedenmotiv: Brändaholm in Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

"Das" Schwedenmotiv: Brändaholm in Karlskrona. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Im südschwedischen Karlskrona, etwas außerhalb des Stadtzentrums, das vielleicht schwedischste aller Postkarten- und Fotomotive – Brändaholm. Eine kleine Siedlung mit ihren schwedenroten Häuschen, keins ohne blaugelbe Flagge, idyllisches Grün direkt am Wasser, Blick auf das historische Karlskrona. Brändaholm ist Teil der Insel Dragsö. Eine von etwa dreißig Inseln und Inselchen in Schwedens südlichstem Schärengarten auf denen Karlskrona – als Marinestadt – gegründet wurde. (mehr …)

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Schwedens Geschichte: Bergleute und Stadtbürgertum – Die Bevölkerungsdifferenzierung im Mittelalter (Teil 4)

Im mittelschwedischen Bergbaurevier Bergslagen: Flatenbergs hytta bei Smedjebacken im südlichen Dalarna. Foto: Holger Ellgaard /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

Im mittelschwedischen Bergbaurevier Bergslagen: Flatenbergs hytta bei Smedjebacken im südlichen Dalarna. Foto: Holger Ellgaard /commons.wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)

 

Bauern, Adel, Geistlichkeit – daneben bildeten sich im mittelalterlichen Schweden mit Bergleuten und Stadtbürgertum weitere Rechts- bzw. Statusgruppen heraus.

Bergbau breitete sich seit dem 12. Jahrhundert aus

Die Basis der Bevölkerungsdifferenzierung im Mittelalter lag in der Landwirtschaft. Daneben kam dem Bergbau eine wachsende Bedeutung zu. Synonym für den Bergbau in Schweden ist Falun in Dalarna. Hier ist seit dem 13. Jahrhundert Kupferbergbau bekannt. Schon im 12. Jahrhundert wurde auf Utö im Stockholmer Schärengarten Eisen gefördert. In der Folge breitete sich der Bergbau in Mittelschweden aus – heute ist Bergslagen mit seinen historischen Bergbau- und Industriestätten Urlaubsziel. (mehr …)

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