Mora

Das Gebiet des Dalälven

Bild: Zusammenfluss von Västerdalälven und Österdalälven bei Djurås. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Calle Eklund

Bild: Zusammenfluss von Västerdalälven und Österdalälven bei Djurås. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Calle Eklund

Fährt man durch die mittelschwedischen Provinzen, vor allem auf dem Riksväg 70, so überquert man immer mal wieder den Dalälven, mal heißt er Västerdalälven, dann wieder Österdalälven oder einfach nur Dalälven. Man hat das Gefühl, dieser Fluss ist überall.
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Dalarna – die Bilderbuchlandschaft Schwedens

Landschaft in Dalarna am Siljansee Fotograf: Heide

Landschaft in Dalarna am Siljansee
Fotograf: Heide

Schweden hat viele schöne Regionen, aber gerade Dalarna wird häufig als die Bilderbuchlandschaft bezeichnet. Hier findet man Schweden, wie man es sich vorstellt – eben wie es in Bilderbüchern oft beschrieben wird.

Dalarna liegt so ziemlich in der Mitte Schwedens, etwa 3 Stunden nordwestlich von Stockholm. Übersetzt heißt Dalarna „die Täler“, und genau so ist Dalarna auch geprägt, man findet hier viele Hügel und Täler. Inmitten von Dalarna liegt der Siljansee. Hier um diesen See findet das traditionelle Leben Schwedens statt, hier wird auch gerne gefeiert,  ganz besonders an Midsommar. Aber auch viele Musik- und Tanzveranstaltungen werden hier geboten, so findet jedes Jahr „Musik vid Siljan“ und das Folklorefestival „Rättviksdansen“ statt. Ein besonderes Event ist auch die „Classic Car Week“, ein Oldtimertreffen. Und nicht zu vergessen, der berühmte Wasalauf, an dem jedes Jahr Tausende von Skilangläufer teilnehmen, um die etwa 90 km lange Strecke von Sälen nach Mora zurückzulegen.
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Sixten Jernberg

Sixten Jernberg in Cortina 1956 Foto: commons.wikimedia.org.

Sixten Jernberg in Cortina 1956 Foto: commons.wikimedia.org.

Der wohl größte schwedische Sportler der Nachkriegszeit war der Langläufer Sixten Jernberg. Mit insgesamt vier Goldmedaillen, drei Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen ist Jernberg hinter dem Norweger Björn Daehlie (1992-1998) der erfolgreichste Skilangläufer der olympischen Geschichte. Der schwedische „Skikönig“ avancierte in den 50ern und 60ern zu einem der populärsten Sportler und Volkshelden überhaupt. (mehr …)

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Die Hintergründe des Wasalaufs

Ziel des Wasalaufs in Mora. Bild aus Wikipedia. Fotograf: BIL

Ziel des Wasalaufs in Mora. Bild aus Wikipedia. Fotograf: BIL

Jedes Jahr im März findet in Dalarna der berühmte Wasalauf statt, der über 90 km von Sälen nach Mora verläuft und an dem jedes Jahr ca. 15000 Skilangläufer teilnehmen.

Was hat es mit diesem speziellen Lauf auf sich, was sind die Hintergründe dieses Events?

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Das Tomteland öffnet für die Wintersaison

Tomteland. Bild aus Wikipedia, Fotograf: CyberjunkieBald ist es wieder soweit, das Tomteland auf dem Gesundaberget in Dalarna am Siljansee öffnet für die Wintersaison 2013/2014. Hier können Besucher das ganze Jahr über den Tomte, den Nikolaus und seine Kollegen kennenlernen. Nachdem der Sommer nun vorüber ist, bereitet man sich auf die Winter- und Weihnachtszeit  im Tomteland vor.

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Gemütliches Reisen in Schweden mit der Inlandsbahn

Inlandsbana. Aus Wikipedia. Fotograf: Gunnar1m

Inlandsbana. Aus Wikipedia. Fotograf: Gunnar1m

Reisen mit der Inlandsbahn. Das bedeutet zwei Tage gemütliches Reisen durch die schwedische Landschaft. Die Inlandsbana, wie sie auf Schwedisch heißt, verläuft genau genommen über ca. 1300 km von Kristinehamn im Süden bis Gällivare im Norden. Die „eigentliche Inlandsbana“, die bekannte und beliebte Strecke, die auch heute noch in Betrieb ist, ist aber Abschnitt zwischen Mora in Dalarna und Gällivare in Norrbotten.

Der Bau der Inlandsbahn begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Schweden zu einer Industriegesellschaft und eine Voraussetzung dafür war die Verbesserung der Verkehrswege.
Die ersten Bahnlinien in Schweden wurden bereits ab 1840 gebaut und dabei wurden zunächst die Hauptlinien angelegt. Schließlich ging man aber auch dazu über, abgelegene Gebiete mit der Eisenbahn zu erschließen. Nachdem die südlichen und nördlichen Regionen ausgebaut waren, entstand die Inlandsbahn in den Jahren von 1907 bis 1937. Die Inlandsbahn führte durch die endlosen Wälder Schwedens. Mit der Bahn sollte das Holz transportiert werden und Sägewerke sollten entlang der Inlandsbahn errichtet werden. So werden auch heute noch Holz, Waren und auch Bodenschätze mit dieser Bahn befördert. Ab Gällivare schließt sich dann die Erzbahn an die Inlandsbahn an. Diese verbindet Gällivare und Kiruna, wo das Erz abgebaut wird, mit den Häfen in Luleå und Narvik.

Im Jahre 1990 wurde von der Regierung beschlossen, die Inlandsbahn stillzulegen. Daraufhin gab es heftige Proteste und schließlich übernahmen insgesamt 15 Anliegergemeinden die Inlandsbahn. Heute ist sie zu einer Touristenattraktion geworden.

In den Sommermonaten dient die Inlandsbahn vor allem dem Touristenverkehr. Man hat dafür heute auch spezielle Panoramawagen im Einsatz. So kann man die schwedische Landschaft auf einer gemütlichen Reise bequem vorbei ziehen lassen. Man genießt den Ausblick auf Wälder, Seen und Flüsse und die typisch schwedischen Häuschen, also die richtig schwedische Bilderbuchlandschaft. Auch in den Wintermonaten gibt es Verbindungen mit der Inlandsbahn, wenn auch nicht so häufig und nicht auf allen Strecken.

Die Inlandsbahn besteht eigentlich aus drei Abschnitten. Der südliche Abschnitt von Kristinehamn bis Mora wurde bereits in den 60iger Jahren stillgelegt. Heute fahren Touristen mit Fahraddraisinen auf den noch vorhandenen Gleisen. Auf der mittleren Strecke zwischen Mora und Östersund fährt 2x täglich ein Zug in jeder Richtung und hier fährt man nun eigentlich durch die charakteristische schwedische Landschaft. In Östersund ist für die Reise mit der Inlandsbahn eine Übernachtung eingeplant. Und dann geht es weiter auf dem dritten, dem längsten Abschnitt, bis Gällivare. Hier ist man nochmal ca. 13 Stunden unterwegs. Diese Strecke wird täglich nur von einem Zug befahren. Der Wald wird hier nun lichter und man fährt durch Moorlandschaften. Kurz vor Jokkmokk geht es dann über den Polarkreis und weiter durch die lappländische Landschaft.

Der längste Stopp für die Passagiere der Inlandsbahn ist natürlich in Östersund, wo viele eine Übernachtung einlegen. Aber auch ansonsten wird die Fahrt unterwegs öfters unterbrochen, um Sehenswürdigkeiten anzusehen oder eine Mahlzeit einzunehmen. Die Fahrt mit der Inlandsbahn ist somit eine gemütliche, erholsame Urlaubsreise.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der kleinste Bahnhof Schwedens, der sich hier an der Inlandsbahnstrecke befindet. Es handelt sich um die Station Buddnakk. Das Wartehäuschen ist hier etwa so große wie ein Toilettenhäuschen. Daneben befindet sich ein kurzer, hölzerner Bahnhof.

Die Inlandsbahn ist also nicht einfach irgendeine Bahnstrecke in Schweden, sondern eine richtig schöne, gemütliche Urlaubsfahrt für Schwedenliebhaber.

Autorin: Heide – Heide.Walker@conductix.com

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