Mälaren

Schloss Gripsholm – Schloss und Roman

Schloss Gripsholm. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Håkan Svensson

Schloss Gripsholm.
Bild aus Wikipedia. Fotograph: Håkan Svensson

Schweden hat ein paar interessante Schlösser zu bieten. Genau genommen gibt es 9 offizielle Königsschlösser. Neben dem Stockholmer Schloss, Schloss Drottningholm und Solliden – wohl die bekanntesten – gehört auch Schloss Gripsholm zu den für Besucher interessanten Sehenswürdigkeiten.

Nicht weit von Stockholm entfernt liegt Schloss Gripsholm auf einer kleinen Insel im Mälaren, bei Mariefred in der Provinz Södermanland, etwa eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt. Es wurde 1537 von Gustav Wasa erbaut. (mehr …)

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Außergewöhnliche Hotels in Schweden

Zimmer im Eishotel. Foto: Heide

Zimmer im Eishotel. Foto: Heide

Jedes Land rühmt sich seiner besonderen Hotels. Immer wieder liest man Tipps für die Hotels mit dem schönsten Ausblick, den schönsten Pools oder irgendwelchen Besonderheiten. Auch Schweden hat hier etwas zu bieten. Auch hier gibt es außergewöhnliche Hotels, die einen Aufenthalt wert sind oder die man sich einfach mal ansieht.
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Wer war Birger Jarl?

Birger Jarl Statue auf Riddarholmen, Stockholm. Foto aus Wikipedia

Birger Jarl Statue auf Riddarholmen, Stockholm. Foto aus Wikipedia

Läuft man durch Stockholm, so stößt man immer wieder auf seinen Namen: Birger Jarl. Da zieht sich die lange Birger Jarl Gatan durchs Zentrum von Stockholm, oder man kommt an der Statue zu Ehren Birger Jarls auf Riddarholmen vorbei. Da fragt sich doch sicher der eine oder andere, wer war dieser Birger Jarl?
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Schloss Gripsholm, die Perle am Mälaren

Das wunderschöne Schloss Gripsholm

Das wunderschöne, romantische Schloss Gripsholm liegt am Mälarensee in Mariefred in der Gemeinde Strängnäs. Spätestens seit 1931 kennt man das Märchenschloss auch in Deutschland, denn in diesem Jahr schrieb Kurt Tucholsky die gleichnamige Liebesgeschichte. Schloss Gripsholm gehört zu den besondersten Sehenswürdigkeiten Skandinaviens. Malerisch erhebt es sich aus dem Wasser und leuchtet mit seinen Backsteintürmen in der Sonne. Das Schloss ist ein grosser Teil der schwedischen Geschichte. Schliesslich galt es ca. 500 Jahre als die königliche Residenz.

Zur Geschichte:

Das heutige Schloss Gripsholm steht an einer Stelle, an der vorher eine Burg stand. Diese wurde 1383 von einem schwedischen Grossgrundbesitzer mit dem Adelsgeschlecht Grip erbaut. Man platzierte sie strategisch günstig auf einer kleinen Insel. Da Insel auf Schwedisch holmen heisst, ergab sich der Name Gripsholm. Nach dessen Tod ging die Burg an die dänische Königin Margarethe I. über. Sie überliess sie einem Grafen. Im Jahr 1400 wurde die Burg von einem deutschen Vogt angezündet. Die Burg wurde wieder aufgebaut und blieb bis 1472 im Besitz der dänischen Krone. Sten Sture, der die Burg danach erwarb, schenkte sie 20 Jahre später dem Kloster Mariefred, das er einst gestiftet hatte. Dort wurden, nach seinem angeblichen Mord, zuerst auch seine sterblichen Überreste begraben. Später überführte man diese in die Domkirche Strängnäs.

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Blick durch den Torbogen

Im Jahr 1525 verlegte Gustav I. Wasa seinen Wohnsitz nach Gripsholm und liess das Schloss aufrüsten und ausbauen. Von den vier Türmen, die man anbaute und in denen er in einem lebte, gibt es immer noch ursprüngliche Teile zu sehen. Da damals Mangel an Baumaterialien bestand, liess Gustav Wasa das Kloster Vårfruberga abreissen, dieses lag in der gleichen Gemeinde. Nach dessen Tod 1560 führte Erik XIV, der Sohn von Gustav Wasa I und seiner Gemahlin Katharina von Sachsen-Lauenburg, das Schloss weiter und wurde König von Schweden. Da das Schloss als Verteidigungsburg ungeeignet war, brauchte man es zeitweise als Gefängnis. Erik liess sogar seinen Halbbruder Johann und dessen Frau wegen Hochverrats dort einsperren. Als er dem Aufstand des Volkes 1573 nicht entgegenwirken konnte, revanchierte sich Johann, setzte Erik als König ab und sperrte ihn mit seiner Familie in den Kerker. Somit wurde Johann III von Schweden neuer König. Erik starb 1577 an einer angeblichen Vergiftung. Unter Karl IX dem fünften Sohn von Gustav Wasa I wurden die Burggebäude nochmals neu umgestaltet und es entstand auch ein Theater.

Die letzten grossen Umbauten fanden im Jahre 1890 statt. Man versuchte damals, die vorherigen Umbauten wieder rückgängig zu machen und das Schloss in seinen ursprünglichen Zustand des Jahres 1600 zurückzubauen. Das gelang aber nur teilweise

Seit 1870 wird das Schloss vor allem als Museum gebraucht, aber auch die Königliche Familie nutzt es für offizielle Anlässe immer noch.

Trotz der vielen Umbauten können Besucher heute in etwa 60 zugänglichen Räumen grosse Schlossgeschichte erleben. Ob verschiedene Möbelstücke oder auch Kunstwerke, es gibt einiges zu bestaunen. Die riesige Porträtsammlung von ca. 4500 Gemälden ist in Schweden einzigartig. Der Schlosspark mit seinen Dammhirschen ist ebenfalls sehr sehenswert und lädt zum Verweilen ein. Anbei gibt es noch ein Café und eine Schlossboutique mit vielen Souvenirs und Mitbringsel.

Schloss Gripsholm mit seiner königlichen Vergangenheit ist einen Besuch mehr als wert.

 

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Gefahr für die schwedischen Flusskrebse – die Flusskrebspest

Der amerikanische Flusskrebs. Bild aus Wikipedia. Fotograf: White Knight

Der amerikanische Flusskrebs. Bild aus Wikipedia. Fotograf: White Knight

Jedes Jahr im August feiern die Schweden ihre „Kräftskiva“ – das Krebsessen, bei der riesige Mengen an Flusskrebsen verspeist werden und auch viel Alkohol dazu getrunken wird. Leider handelt es sich bei den Flusskrebsen, die auf den Teller kommen, nicht mehr um die einheimischen Krebse, sondern um Krebse, die aus anderen Ländern eingeführt werden, da der größte Teil der schwedischen Krebse durch die Flusskrebspest vernichtet wurde.
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Ängbyplan – Stadtcamping in Stockholm

Ängbyplan - Stadtcamping in Stockholm

Campingplatz Ängbyplan

Camping in der Stadt? Ist das Urlaub? Wir haben es dieses Jahr ausprobiert und haben für unsere Stockholmtour einen kleinen Campingplatz  in einem Vorort von Stockholm gefunden: Ängbyplan. Der Platz liegt in dem Ort Bromma. Bromma ist ein Stockholmer Bezirk im Westen der Stadt. Er liegt zwischen den Bezirken Kungsholmen und Liljeholmen und hat ungefähr 60.000 Einwohner. Eigentlich war Bromma nur ein Dorf, wurde aber 1914 verkehrstechnisch durch eine Straßenbahn an Stockholm angeschlossen und 1916 eingemeindet. (mehr …)

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Hotel Mälardrottningen – Wohnen auf einem Schiff auf Riddarholmen in Stockholm

Hotel Mälardrottningen. Foto: Heide

Nicht weit von Gamla Stan, der Altstadt von Stockholm, also mitten in der Stadt, befindet sich ein kleines Hotel, das sich von allen anderen in Stockholm unterscheidet. Es handelt sich um ein Schiff, die ehemalig Luxusjacht, die Barbara Hutton, die Woolwortherbin zum 18. Geburtstag geschenkt bekam.
In diesem Schiff ist heute ein Hotel untergebracht.
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