Dalarna

Rättvik am Siljansee

Rättvik ist ein kleiner Ort mit ca. 5000 Einwohnern am Siljansee in der schwedischen Provinz Dalarna. Vor allem im Sommer ist der Ort ein beliebtes Reiseziel, wie auch die ganze Gegend um den Siljansee.

Tradition wird hier groß geschrieben und so finden im Sommer viele volkstümliche Veranstaltungen statt, wie „Musik vid Siljan“ oder das Folklorefestival Rättviksdansen. Unter den Veranstaltungen ist auch die Classic Car Week zu erwähnen, die jedes Jahr in der 31. Woche stattfindet. Es handelt sich um eines der größten Oldtimertreffen Schwedens. Vielen Autofreaks ist Rättvik vor allem deswegen ein Begriff.

Berühmt ist Rättvik auch für seine Kirchbootenfahrten. Im Sommer rudern die Einheimischen jeden Sonntag in den traditionellen Kirchbooten zur Sonntagsmesse. Die Kirche liegt am Ufer des Siljansees, sie stammt aus dem 13. Jahrhundert, wurde aber im 18. Jahrhundert umgebaut. Neben der Kirche findet man noch etwa 100 Kirchenhütten und –ställe, die aus dem 17. Jahrhundert stammen. Früher kamen die Menschen zum Teil aus weit entfernten Gebieten in die Kirche, sodass es ihnen nicht möglich war, am gleichen Tag anzureisen und wieder nach Hause zu fahren. Man kam also nur zu besonderen Feiertagen in die Kirche und übernachtete dann in diesen Hütten.

Das Kulturhuset in Rättvik beinhaltet eine Bibliothek sowie ein Naturmuseum mit einer geologischen Sammlung über den Siljansring. Der Siljansring, die Landschaft um den Siljansee ist vor über 360 Millionen Jahre durch einen Meteoriteneinschlag entstanden.

Sehenswert ist auch Långbryggen, eine 625 m lange Landungsbrücke, die 1895 erbaut und später renoviert wurde. Hier starten im Sommer die Ausflugsdampfer zu Rundfahren auf dem Siljansee.

Nicht weit von Rättvik liegt Dalhalla, ein Kalkbergwerk, in dem heute internationale Konzerte stattfinden.

Viele Wanderwege laden zu Spaziergängen oder auch größeren Touren ein, zum Beispiel zum Vidablick, einem über 100 Jahre alten, 28 m hohen Aussichtsturm etwas oberhalb von Rättvik. Hier kann man bei Kaffee und Waffeln einen herrlichen Ausblick auf den Siljansee genießen. Eine etwas weitere Wanderung führt zum Springkällaren oder weiter zum Styggforsen bei Boda, etwas nördlich von Rättvik.

Oder wie wäre es mit einer Radtour auf dem Siljansleden oder einer Autofahrt rund um den Siljansee, nach Nusnäs, wo die berühmten Dalarna-Pferdchen hergestellt werden, dann weiter nach Mora, über die Insel Sollerön und anschließend über Leksand und Tällberg zurück nach Rättvik? Bei schönem Wetter lohnt sich auch ein Ausflug auf den Gesundaberget (zu Fuß oder per Seilbahn) wo man eine herrliche Aussicht hat. Dort kann man dann dem Nikolaus im Tomteland noch einen Besuch abstatten.

Überall in der Region finden sich noch „Fäbodar“, darunter auch einige in unmittelbarer Umgebung von Rättvik. Es handelt sich hierbei um Sennhütten aus alten Zeiten, die noch bewirtschaftet werden und die man besuchen kann. Man bekommt einen Eindruck, wie die Menschen früher gewohnt und damals ihre Speisen zubereitet haben. Kinder erfreuen sich an den vielen Tieren, die frei auf dem Gelände herumlaufen und die man auch streicheln kann.

Fährt man von Rättvik aus etwa 10 km durch den Wald nach Osten – eine Stecke, die übrigens auch mit dem Fahrrad schön zu fahren ist – erreicht man die Karl Töväsen Fäbod. Hier wird auch bewirtet. Man kann die selbst hergestellten Produkte, Butter, „Messmör“ (ein karamellisierter Streichkäse), „Tunnbröd“ (eine Art Fladenbrot), Kuchen oder Marmelade probieren und auch einkaufen.

Was bringt man von Rättvik als Souvenir mit nach Hause? In erster Linie sind hier Handarbeiten zu nennen: Tücher, Tischdecken, Holzarbeiten (die beliebten Dalarna-Pferdchen werden, wie schon oben erwähnt, in Nusnäs hergestellt), Basteleien. Wer sich dafür interessiert, sollte das Hemslöjdhus (auf Deutsch: das Haus der Handarbeiten) besuchen und vor allem das Handverksbyn. Hier kann man den Leuten bei der Arbeit zusehen und die dort gefertigten Produkte auch kaufen.

Rättvik ist übrigens auch im Winter einen Besuch wert. Es gibt einen kleinen Skihang, die Slalombakke und man kann schöne Langlauftouren unternehmen. Allein schon die verschneite Landschaft um den Siljansee ist traumhaft schön und richtig erholsam. Vor Weihnachten ist alles nett dekoriert und es gibt eine kleine Luciafeier im Kulturhuset.

Hilfreiche Informationen über Rättvik und die Gegend um den Siljansee bekommt man von den freundlichen Mitarbeitern im Turistbyrå beim Bahnhof.

Autorin: Heide – Heide.Walker@conductix.com

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Skigebiete in Schweden: Idre fjäll

Im Norden Dalarnas liegt eines der bekanntesten Wintersportzentren Schwedens – Idre fjäll. Ab Mitte November wartet das Skigebiet nahe der norwegischen Grenze mit 41 Pisten für Anfänger und Könner, Loipen – und Schneegarantie auf. Elch Aske begleitet die Kleinsten: Idre fjäll bietet Wintervergnügen für die ganze Familie.

Fjäll-Panorama bei Idre. Foto: m.prinke /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Fjäll-Panorama bei Idre. Foto: m.prinke /flickr.com (CC BY-SA 2.0)

Der Spätsommer zeigt sich noch von seiner schönsten Seite, doch die Blätter werden bunter und bedecken allmählich den Boden. Den Blättern folgen bald die ersten Schneeflocken. Dann heißt es Wanderschuhe ein- und Winterstiefel und Skischuhe ausgepackt. Die Frage, wo die weiße Pracht genießen wird drängender. Wie wäre es in einem der Skigebiete in Schweden? Als besonders familienfreundlich gilt Idre fjäll.

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Die Falukorv – eine Wurst aus Dalarna

Verbringt man den Urlaub in einem anderen Land, dann will man natürlich auch gerne mal die Spezialitäten der verschiedenen Regionen probieren. Hier geht es nun einfach mal um eine Wurst, eine schwedische Wurst, die eigentlich ihren Ursprung in Deutschland hat.
Eigentlich ist sie ja nichts Besonderes, man findet ähnliche Würste in anderen Gebieten, sie ähnelt auch etwas unserer deutschen Fleischwurst oder Lyoner und schmeckt eigentlich auch so, vielleicht etwas milder.
Aber da man überall in den Supermärkten mit ihr Bekanntschaft macht, fragt man sich doch schon, was es mit dieser Wurst auf sich hat und warum sie Falukorv heißt.
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Bergslagen – Im Land des Eisens

Bergslagen Lockgruva pershyttan

Die Region Bergslagen: Für Schweden ein wichtiges Bergbaugebiet mit kulturhistorischem Wert. Foto: Destination Bergslagen

Über Jahrhunderte hinweg war das mittelschwedische Bergslagen Zentrum des Erzbergbaus und Eisengewinnung – Grundlage für Schwedens Wohlstand und einstigen Aufstieg zur Großmacht. Wo zur Blütezeit in 400 Hochöfen die Feuer loderten, präsentiert sich heute Industriekultur und Natur: in der Urlaubsregion Bergslagen.

Die Region Bergslagen

Der Begriff Bergslagen steht nicht für eine politische bzw. verwaltungstechnische Einheit, sondern bezeichnet das Gebiet, in dem Bergbau und zugehörige Industrie eine herausragende Rolle spielten, vergleichbar mit dem Ruhrgebiet.

Das Gebiet Bergslagen erstreckt sich nördlich der Seen Hjälmaren und Mälaren, ungefähr zwischen den Orten Karlskoga, Arboga, Eskilstuna im Süden und Borlänge, Hedemora im Norden. Dabei umfasst das alte Bergbaugebiet einen Teil der Provinz Västmanland, das südliche Dalarna sowie das östliche Värmland. Eine eindeutige Eingrenzung lässt sich nicht vornehmen. In einer weiter gefassten Auslegung schließt die Bergslagen Närke, das nördliche Östergötland und sogar Teile Upplands und Gästriklands ein.

Der Name Bergslagen stammt (wahrscheinlich) von bergslagar – einem juristischen Begriff. Festgehalten wurden Rechte und Pflichten, die für die Gebiete der jeweiligen Bergwerke galten. Seit dem 15. Jahrhundert taucht die Bezeichnung Bergslag für geografische Gebiete auf, beispielsweise Norbergs Bergslag. Ab dem frühen 16. Jahrhundert fand bergslagen Anwendung auf die gesamte Bergbauregion.

Bergbau in Bergslagen

Mossgruvepark Norberg

Eisenmine im Mossgruvepark Norberg. Foto: Arco Ardon / flickr.com (CC BY 2.0)

Erdbeben, Vulkane, Hitze, Druck und chemische Prozesse in Urzeiten schufen eines der mineralienreichsten Gebiete der Erde – Kupfer-, Silber-, Zinkerz, Schwefelkies und vor allem Eisenerze.

Das allein hätte Bergslagen jedoch nicht zum Inbegriff für Eisenerzeugung und schwedischen Stahl gemacht. Aus Flüssen und weiten Wäldern konnte die nötige Energie und Baumaterial gewonnen werden. Die vorhandenen Flussläufe konnten zudem als Transportwege genutzt werden.

Die Geschichte der Eisenerzeugung in der Region beginnt vor rund 2500 Jahren. Damals gewann man das begehrte Produkt aus den Eisenoxidhaltigen „Roten Erden“. Die Eisengewinnung aus Erz kam im 12. Jahrhundert auf. Norberg (nordwestliches Västmanland) kann auf die ältesten bekannten Gruben Schwedens verweisen. Im 1303 erstmals erwähnt, dürften diese jedoch schon geraume zeit vorher betrieben worden sein. Ebenso lassen sich Schmelzöfen in diese Zeit zurückverfolgen. Ebenfalls in der Gemeinde Norberg konnte eine komplette mittelalterliche Eisenproduktionsstätte freigelegt werden – inklusive Resten eines Hochofens aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert. Im Volksmund wurde der Ort Lapphyttan genannt. An der Stelle lebt die alte Eisenproduktion in der Nya Lapphyttan, einem Themenpark mit rekonstruiertem mittelalterlichem Dorf und Heimatmuseum.

Ab dem 17.Jahrhundert entwickelte sich Bergslagen zu einem Industriezentrum. Unter anderem auch durch den Aufbau staatlicher Eisenwerke unter König Gustav Vasa. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war Schweden einer der bedeutendsten Eisenhersteller der Welt. In der Hochzeit um 1750 wurden in Bergslagen 400 Hochöfen befeuert.

Die Stahlkrise in den 1970er Jahren traf auch die mittelschwedische Bergbauregion hart. Viele der Minen wurden geschlossen. Die letzte Eisenerzgrube, in Grängesberg, machte 1989 dicht. Ganz verschwunden sind Bergbau und Eisenverarbeitung nicht aus der Region. So wird sich in Garpenberg, Dalarna heute noch Kupfer, Zink und Blei abgebaut.

Urlaubsregion Bergslagen

Die Verbindung von Natur und Industriekultur macht das Reiseziel Bergslagen aus. Der intensive Bergbau hat seine Spuren hinterlassen in dem reichhaltigen Landschaftsbild. Vor der Kulisse aus tiefen Wäldern, Flüssen und Seen wandelten sich viele der stillegelegten Gruben und Bergwerkshütten zu Museen und Industriedenkmälern. Aus der Fülle ragen die Welterbestätten Engelsberg bruk und die Kupfermine in Falun heraus.

Seit 1990 kümmert sich das Netzwerk „Ekomuseum Bergslagen“ um Erhalt und Aufbereitung eines Großteils der historischen Eisenstätten. Sieben Kommunen in Dalarna und Västmanland sowie zwei Provinzialmuseen erwecken die alten Industrielandschaften wieder zum Leben.

Weitere Informationen zur und um die mittelschwedische Bergbau- und Urlaubsregion Bergslagen herum:

www.ekomuseum.se

www.bergslagen.se

Auch wer nicht allein an Bergbau interessiert ist, kann in Bergslag interessante Orte entdecken: So sind u.a. Nora und Kopparberg einen Besuch und Bummel wert. Familien freuen sich über die => historische Eisenbahn, die im Sommer von Nora aus durch die schöne Landschaft fährt. Alle Kontaktadressen zu den Touristenbüros der Region sind auf der offiziellen Webseite zu finden: www.bergslagen.se

historische Eisenbahn Bergslagen

Die „Veteran-Eisbahn“ fährt noch immer in Bergslagen. Foto: Destination Bergslagen

Autor(in): Mathias Grohmann – mathias_grohmann@web.de

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Auf Wachstumskurs: Übernachtungszahlen in Schweden weiter gestiegen

Panoramablick auf Stockholm © Horst Schröder / pixelio.de

Panoramablick auf Stockholm © Horst Schröder / pixelio.de

Die Zahl der Übernachtungen in Schweden stieg 2010 weiter an. Damit verbuchen Hotels, Campingplätze, Ferienhaussiedlungen, Jugendherbergen sowie Hostels das sechste Jahr in Folge ein Wachstum. Die Gesamtzahl der Gastübernachtungen belief sich, nach Nutek¹, dem schwedischen Zentralamt für wirtschaftliches und regionales Wachstum, auf 52,5 Millionen, eine Steigerung um 3,0 Prozent gegenüber 2009.

Die stärksten Zuwächse konnten demnach die Insel Gotland und die Bezirke Uppsala, Norrbotten sowie Värmland verzeichnen. Die meisten Gastnächte zählte mit mehr als zehn Millionen – ein Plus von 6,8 Prozent – die Hauptstadt Stockholm und Umland, gefolgt von Västra Götalands län mit Göteborg. Womit sich der Trend des Großstadttourismus bestätigt. Dieser zeigte in den letzten Jahren das stärkste Wachstum.

Ein weiterer Trend sind steigende Hotelübernachtungen. Mit einem Plus von 5,4 Prozent stieg die Zahl der Hotelübernachtungen im vergangenen Jahr auf 27,36 Millionen – bisheriger Höchstwert. Gleichzeitig verteidigt Schweden seinen Spitzenplatz unter den nordischen Ländern in puncto Hotelübernachtungen ausländischer Gäste.

Deutsche Touristen tragen ihren Teil bei, zog es sie vergangenes Jahr rund 789.000-mal (+5,8 Prozent) ins Hotel. Insgesamt trugen Gäste aus Deutschland mit 2,6 Millionen Übernachtungen, einem Plus von 1,4 Prozent, zum Wachstum bei. Die Gesamtzahl der Übernachtungen ausländischer Gäste liegt bei 25 Prozent. Wobei die Nachbarn aus Norwegen die größte „Schwedenlust“ bewiesen, mit 3,2 Millionen Übernachtungen.

Ein Grund für den Wachstumskurs liegt in der sich (momentan) erholenden Weltkonjunktur. Das macht sich nicht bei den Geschäftsreisen, sondern auch beim Tourismus nach Schweden aus außereuropäischen Ländern bemerkbar, der im Vergleich zu 2009 um 18,7 Prozent zulegte.

Weitere Gründe sieht Helene Berg, Director Central Europe, VisitSweden GmbH, in dem „erweiterten Angebot von Reisen mit Hotelübernachtung.“ Zudem verweist sie auf „ein zunehmendes Angebot von Direktflügen und andere günstige Anreisealternativen nach Schweden, wie beispielsweise dem Südschwedenticket der Deutschen Bahn.“ Hinzu kommen die Angebote der Fährlinien wie Scandlines oder Stenaline mit ihren und Kurztrips inklusive Übernachtung. Diese „Schnupperkurse“ nach Malmö, Stockholm oder Göteborg tragen zu vergleichsweise günstigen Konditionen zur Bettenauslastung bei.

¹ Der Statistik von Nutek liegt die Anzahl der Übernachtungen, nicht die der Gäste zugrunde. Bei den Angaben für 2010 handelt es sich um vorläufige Zahlen.

Die Statistiken sind unter https://tillvaxtverket.se/ zu finden.

Autor: Mathias Grohmann – mathias_grohmann@web.de

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Mittsommer in Schweden (Midsommar i Sverige)

Mittsommer ist immer ein großes Fest in Schweden und die zweitgrößte Feier nach Weihnachten im Jahr. Das Fest fällt generell auf das Wochenende um den 24 Juni (SommerSonnenwende), es sind die Weißen Nächte im Jahr Schwedens. Am ersten Mittsommerabend, dem Freitag vor dem Wochenende der Feierlichkeiten, wird die Mittsommerstange aufgestellt. Besonders in Dalarna und in Skansen/Stockholm erlebt man eine facettenreiche Tradition des Festes
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Zu Besuch auf der Insel Sollerön

Dalarna gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen des Landes. Sowohl im Sommer als auch im Winter werden die bekanntesten Orte der Provinz von zahlreichen Menschen besucht. Bei einem Urlaub in Dalarna lohnt sich zweifelsohne ein Besuch der Insel Sollerön. Auch wenn sie nicht gerade zu den klassischen Zielen der Region gehört, ist ein Abstecher empfehlenswert, denn noch heute kann man sich auf dem Eiland auf einen Streifzug durch die Vergangenheit begeben. Sollerön wird durch eine Brücke mit dem kleinen Ort Gesunda verbunden. Bekannt ist die Insel vor allem aufgrund des milden Klimas, das eine atemberaubende Vegetation ermöglicht. (mehr …)

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Malung – das Zentrum der Lederindustrie

Dalarna

Dalarna

In Dalarna stößt man auf zahlreiche Orte, die von überregionaler Bedeutung sind. Bei einem Besuch von Dalarna lohnt sich ein Abstecher in den Ort Malung. Der Ort befindet sich in der Nähe von der Grenze zu Värmland. Bekannt ist der Ort in erster Linie als Zentrum der Lederindustrie. Die Lederindustrie hat eine lange Tradition in Malung und wird noch heute mit dem Bewusstsein für die Ursprünge betrieben. In den Straßen finden sich die zahlreiche Geschäfte unterschiedlicher Größe. In den meisten werden verschiedene Leder- und Pelzwaren angeboten. Da diese direkt vor Ort hergestellt werden, sind sie vergleichsweise günstig, sodass Urlauber in Malung durchaus das eine oder andere Schnäppchen machen können. (mehr …)

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Zwischen alten Bauwerken und typischer Idylle – Hedemora

In Dalarna stößt man in dem Ort Hedemora noch heute auf eine Mischung zwischen alten Bauwerken und idyllischen Zügen. In vielerlei Hinsicht hat sich der Ort den Charme bewahren können, den er über die Jahrhunderte erhielt. Die Stadtrechte, die bis heute erhalten geblieben sind, wurden Hedemora bereits im Jahr 1446 erteilt. Mit ihr präsentiert sich somit die älteste Stadt in Dalarna. In der Geschichte war sie überwiegend als Umschlagplatz für verschiedene Pelzwaren bekannt, die ausgehend von Hedemora in die unterschiedlichsten Himmelsrichtungen verteilt wurden. Das Zentrum ist noch heute der Markt, der sich auch im gesellschaftlichen Leben seine Position erkämpfen konnte. (mehr …)

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Die alte Industriestadt Avesta

Dalarna

Dalarna

Dalarna begeistert mit einem wunderschönen Idyll, das einem Panorama aus dem Bilderbuch gleicht. In der Provinz finden sich zahlreiche bekannte Orte, die noch heute in weiten Teilen durch die Geschichte geprägt werden. Dazu gehört auch Avesta, das sich im Tal Daläleven befindet. Avesta ist als alte Industriestadt bekannt und noch heute wird das Stadtbild durch die industrielle Geschichte geprägt. Ab dem 14. Jahrhundert siedelten sich in ihr zahlreiche Eisenschmieden an, die von immenser Bedeutung für die Entwicklung der Stadt waren. Im 17. Jahrhundert begann man in Avesta damit das Kupfererz, das in Falun gefördert wurde, weiterzuverarbeiten. Bis ins 19. Jahrhundert übernahm die Stadt eine wichtige Rolle auf überregionaler Ebene. (mehr …)

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