Bohuslän


Ferienhäuser auf Orust

Urlaub in Bohuslän an der schwedischen Westküste – welche Gegend wäre hier schöner und idyllischer als Schwedens drittgrößte Insel Orust, die mit malerischen Fischerdörfern, Schären, Badestränden und Wassersportmöglichkeiten Natur und Erholung bietet. Ferienhäuser auf Orust sind nicht teuer, familienfreundlich und meist nah am Wasser gelegen.

Wer eine kleine Stuga auf Orust mieten will, sollte sich frühzeitig kümmern, denn die Ferienhäuser in Bohuslän am Skagerrat sind oft schon Monate im Voraus ausgebucht. (mehr …)

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Reisen an der schwedischen Westküste

Romantische Fischerdörfer, Badestrände, Schäreninseln und die Felsenküste von Bohuslän – die schwedische Westküste ist ein Idyll für alle, die das nördliche Meeresklima lieben und immer gerne nah am Wasser sind. Mit dem Mietauto oder per Zug kann man die kleinen und größeren Orte von Malmö bis Strömstad erkunden.

Wer vom europäischen Festland kommt, beginnt die Tour entlang der schwedischen Westküste im südschwedischen Skåne: Von Lübeck oder Rostock an der deutschen Ostseeküste setzt man bequem mit der Fähre über und landet je nach Verbindung in Malmö oder Trelleborg. Von dort lohnt sich, vor allem für Krimi-Fans, ein Abstecher in das geheimnisvolle Hafenstädtchen Ystad: Der Ort ist Schauplatz der Wallander-Romane und alle originale Straßennamen und Plätze sind hier zu finden.

Malmö, das über die Öresundbrücke mit Kopenhagen verbunden ist, hat mit seinen alten Fachwerkhäusern im historischen Stadtkern und dem futuristischen Turning Torso eine mehr als facettenreiche Architektur. Ein Geheimtipp ist Möllevångstorget, der Szenekiez bietet Multi-Kulti-Flair mit zahlreichen Restaurants aus aller Welt und leckerem Fast Food für wenig Geld. Von Malmö geht es nordwärts nach  Helsingborg: In der großen Hafenstadt mit Badestrand am Öresund kann man u.a. das Schloss Sofiero besichtigen. Wen es eher aufs Land zieht, der sollte einen Abstecher an den idyllischen Badeort Tylosand machen. Die Villenstadt bei Halmstad überrascht nicht nur mit einem langen Strandabschnitt, sondern auch mit mehreren Golfplätzen. Halmstadt selbst ist Heimat zahlreicher Musiker und Sportler, so etwa der Metal Bands Arch Enemy und Shining.

Nun geht es auf Erkundungstour durch die Provinz Hallands Iän: In Varberg am Kattegat findet man noch eine original erhaltene, historische Stadtfestung und das ebenfalls historisch geprägte Falkenberg besitzt in seinem Zentrum eine Ansammlung typisch schwedischer Holzhäuser. Die für die nördliche Westküste typische Landschaft aus zerklüfteten Felsen und Schären beginnt bei Kungsbacka. Bevor man sich jedoch in einer gemütlichen Stuga niederlässt, steht noch eine Tour durch Göteborg, Schwedens zweitgrößte Stadt, an. Ein Bummel über die Flaniermeile Avenyn und den Fischmarkt in der Feskekyrkan gehören ebenso dazu wie eine Bootstour durch den Schärengarten. In Göteborg liegt mit Liseberg auch Skandinaviens größter Freizeitpark.

Västra Götelands Iän führt von Göteborg aus hoch zu den Inseln Tjörn und Orust, die sich vor allem für den Sommerurlaub mit Kindern anbieten. Zahlreiche Ferienhäuser am Meer gibt es hier. Wer die Küstelängs noch weiter hoch fährt, kommt über Uddevalla bis nach Strömstad, das kurz vor der norwegischen Grenze liegt und unter jungen Leuten besonders für sein Party- und Nachtleben berühmt ist.

Autor(in): Anna – text@annaengberg.de

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Die Felsritzungen von Tanum – Geschichte(n) in Stein

Tanum ist eine gut 12.000 Einwohner zählende Gemeinde am Skagerrak in der Provinz Bohuslän. Eine Gemeinde wie viele in Schweden – gäbe es nicht das reichhaltige Vorkommen von rund 3000 Jahre alten Bildern, in Stein gehauen: die Felsritzungen von Tanum. Seit 1994 ist ein Teil dieser „vorgeschichtlichen Galerie“ UNESCO-Weltkulturerbe.

Felszeichnungen in solcher Anzahl und mit dieser Vielfalt von Motiven wie in der historischen Provinz Bohuslän findet man in Europa kein zweites Mal. Besonders konzentriert treten die in Stein gehauenen Bilder im Gebiet der Gemeinde Tanum auf. (mehr …)

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Schwedens Geschichte: Steinzeit und Bronzezeit

Mit der um 12000 v. Chr. auf der Nordhalbkugel einsetzenden Wärmeperiode zog sich der Eispanzer langsam zurück. Erste Vegetationen folgten dem Eis, neuer Lebensraum für Tier und Mensch. Auch wenn vieles im Dunkel liegt, fällt in diese Zeit, um 8000 v. Chr., der Beginn der Steinzeit im heutigen Schweden.

Artefakte, Staatliches Historisches Museum Stockholm. Foto: aikijuanma / flickr.com (CC BY 2.0)

Artefakte, Staatliches Historisches Museum Stockholm. Foto: aikijuanma / flickr.com (CC BY 2.0)

 

Ältere Steinzeit (bis ca. 3000 v. Chr.)

Archäologische Funde zeugen davon, dass die ersten Menschen in Schweden Jäger, Fischer und Sammler waren. Das Rentier war schon damals eine wichtige Lebensgrundlage. So hielt die Bezeichnung „Jägersteinzeit“ für die ältere Steinzeit auf dem Gebiet des heutigen Schwedens Einzug. Die Einwanderer kamen aus den Gebieten die heute Norddeutschland, Nordpolen und Dänemark sind. Anzeichen zufolge gab es auch Einwanderer aus Westen, dem heutigen Norwegen.

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Grebbestad im Austernfieber

Am 14. Mai ist es wieder soweit: gewetzte Messer, Schalensplitter im Sekundentakt. Der ein oder andere Finger bleibt auch nicht verschont. Im westschwedischen Grebbestad trifft sich die Elite der nordischen Austernöffner um ihren Meister zu küren.

Ostrea edulis (Europäische Auster) © =mc2/ flickr.com

Während am Abend des 14. Mai die mehr oder weniger feingeistigen Darbietungen zum Eurovision Song Contest über die europäischen Bildschirme flimmern, steht in Grebbestad, rund zwei Stunden nördlich von Göteborg, ein Wettbewerb der rustikaleren Art im Mittelpunkt. Seit 2006 finden in dem kleinen Fischerdorf die Nordischen Meisterschaften im Austernöffnen statt.

So heißt es auch im sechsten Jahr dieses Kräfte- oder vielmehr Geschicklichkeitsmessens für Köche aus dem skandinavischen Raum 30 Austern in kürzester Zeit zu öffnen. Und das ohne das zarte Fleisch der exquisiten Meeresfrucht zu verletzen. Das soll schließlich Jury und Gästen serviert werden.

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Lysekil – macht Lust auf Meer

Wahrzeichen von Lysekil - die Stadtkirche

Schärenparadies und maritimes Zentrum auf dem Weg nach Norwegen ist Lysekil in der Provinz Bohuslän. Die Landschaft bei Lysekil ist von Schwedens Fjord Gullmaren durchschnitten, der über 25 Kilometer weit ins Land hineinreicht. Durch seine Lage war Lysekil seit jeher von der Fischerei geprägt – aber bereits im 19. Jahrhundert auch ein beliebter Badeort für wohlhabende Schweden von der Westküste. Heute kommen Reisende vor allem wegen dieses historischen Flairs – und wegen der zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten rund um die Lysekil-Landzunge im Skagerrak. (mehr …)

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Zwischen Granitklippen und Fischerdörfern – Schwedens Westküste

Bohuslän

Bohuslän

In den letzten Jahren avancierte Schwedens Westküste zu einem Touristenparadies besonderer Größe. Alljährlich nehmen zahlreiche Naturfreunde und Aktivliebhaber den Weg an die Küste auf sich. Dabei treffen sie auf eine Landschaft, die zum einen durch Granitklippen und zum anderen durch idyllische Fischerdörfer geprägt wird. Schwedens imposante Atlantikküste erstreckt sich in Bohuslän. An der Küste trifft man immer wieder auf Strand- und Treibgut, das bei starken Stürmen nach Schweden transportiert wird. Die Küste von Bohuslän präsentiert sich mit einem ganz besonderen Landschaftsbild, das zum einen Einfachheit und zum anderen Dramatik vermittelt. Bereits auf den ersten Blick macht sie einen kahlen Eindruck. Die wettergegerbten Felsen werden durch Granit zum Leben erweckt. (mehr …)

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Bohus Fästning – strategisch gelegen und standhaft

Bohus fästning

Die Bohus-Festung – Wahrzeichen der Landschaft Bohuslän. Foto: www.bohusfastning.com

Auf dem Weg von Göteborg nach Norden kommt man unweigerlich an ihr vorbei: Die Festung Bohus Fästning bei Kungälv ist in alten wie in modernen Zeiten strategisch gut gelegen. An dem Granitblock in der Norra Älv, der das Fundament der Festung bildet, teilen sich nicht nur die Gewässer, sondern auch die Fernstraßen: E 6 Richtung Oslo und E 45 nach Karlstad. Eine gut zu verteidigende Lage, wie Historiker heute noch schwärmen. Die Festung aus dem 14. Jahrhundert wurde im Lauf ihrer Geschichte zwar 14 Mal belagert, aber nie eingenommen. Das Wahrzeichen der Landschaft Bohuslän – nach der beeindruckenden Festung benannt – wurde allerdings von einem Norrman erbaut: Der norwegische König Håkon V. Magnusson war ab 1308 Baumeister und Herrscher über „Bohus Fästning“.

2008 feierte die Festung nicht nur ihr 700-jähriges Jubiläum, sondern auch die Tatsache, dass sie nunmehr länger in schwedischem Besitz sei als in norwegischem. Denn die Geschichte war bewegt und Bohus Fästning häufig Schauplatz für große Schlachten. Erst im Frieden von Roskilde, 1658, wurde die Anlage schwedisch – aber bis ins 18. Jahrhundert hinein diente sie als DIE Grenzbefestigung gegen zahlreiche norwegische Angriffe.

Bohus festung

Die Festung brennt: Heute nur noch mit romantischen Marshall-Lichtern. Foto: www.bohusfastning.com

Das Erbe der Festung zu bewahren, ist heute eine große Aufgabe für Schweden, Bohuslän und Kungälv, die „Stadt zur Feste“. Das Bauwerk, obschon eine Ruine, wird in all ihrer imposanten Erscheinung in Stand gehalten und ist von April bis September für die Allgemeinheit zugänglich. Um Geschichte erlebbar zu machen, gibt es sommerliche Führungen und Veranstaltungen.

Während Bohus fästning als nationales Bauwerk direkt von der staatlichen Denkmalschutzbehörde unterhalten wird, hat sich die Kommune Kungälv aus dem praktischen Betrieb der Sehenswürdigkeit zurückgezogen. Seit 2018 zeichnen zwei lokale Unternehmer mit brennendem Engagement für Kultur und Geschichte verantwortlich für das Rahmenprogramm der Festung. Man darf also gespannt sein, was sich dort künftig für die Besucher abspielen wird.

=> Offizielle Homepage

Autor(in): Katja Singer – katja-singer@gmx.de

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Trutzburg im Schärengarten – Carlstens Fästning

Der "graue Wächter" über Marstrand

Der wohl schönste Platz auf Marstrand war in früheren Zeiten für Verteidigung und Abschreckung reserviert: Die beeindruckende Festung Carlsten, die auf dem höchsten Felsen der Inselgruppe thront, war Schutzanlage und Gefängnis zugleich. Seit 1660 ist „Carlstens Fästning“ das Wahrzeichen der kleinen Inselgruppe im Schärengarten nördlich von Göteborg und jährlich Ziel von tausenden Besuchern. (mehr …)

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