Die Farben von Schwedisch-Lappland

Polarlichter Foto: Stepin.de

Polarlichter
Foto: Stepin.de

Die Farben von Schwedisch-Lappland……was ist eigentlich typisch für Lappland? Rentiere, Samis, der Polarkreis…..jeder hat da wahrscheinlich andere Vorstellungen. Aber es sind auch die Kontraste von Gebirge und Schären, Dunkelheit und Licht, Kälte und Wärme. Die Sonne, die manchmal auch noch mitten in der Nacht hell erleuchtet scheint und die Nacht zum Tag werden läßt, sowie auch die Polarlichter und die Moltebeeren im gesäumten Moor, die man nur in Lappland findet.Vieles was Lappland ausmacht hat die Natur geschaffen. Im Sommer z.B. geht die Sonne 100 Tage und 100 Nächte lang nicht unter und im Winter sieht man am tiefblauen Himmel die Nordlichter als Kulisse. Eis und Wasser haben hier die Flussläufe in die Landschaft gegraben. Das spudelnde Wasser lebt hier mit den Jahreszeiten. Im Winter friert es zu Eis, auf dem man Schlittschuh laufen kann oder Motorschlitten fahren. In der Frühlingssonne taut es wieder auf und vermischt sich mit dem Salzwasser des Meeres. Der weltweit einzige Schärengarten mit Brackwasser liegt in Lappland.

Die Kochkunst und das Zubereiten der Lebensmittel wird schon seit tausenden von Jahren von den Samis geprägt, die über dem Lagerfeuer schmorten, was die Natur so hergab, Rentier und Elch, Schnee- und Auerhuhn, Forelle, Saibling, Maräne und Äsche. An der Küste findet man die Städte eng aneinanderliegend. Dort hat man die Möglichkeit zum Shopping, ein Restaurant zu besuchen oder ein Festival oder sich auf einem der vielen Märkte zu tummeln. Auch heute findet man auf vielen Märkten noch die typischen Samis, die ihre Gebrauchsgegenstände selbst herstellen wie seit eh und je. Die Alltagsgegenstände der Samis z.B. Schmuck, Kleidung und Accesoires haben sich  zu typischen Kunsthandwerken entwickelt. Die Produkte sind von hoher Qualität und haben daher eine große Lebensdauer.

Die Stille der Wildnis in Lappland ist überwältigend. Das fließende Wasser ist am lautesten wenn es in den Flüssen rauscht, von den Eiszapfen heruntertropft oder als Schnee unter den Schuhen knirscht. Die Luft hier ist sauber, das Wasser aus den Quellen trinkbar. Die Farben der Natur sind hier im Norden intensiver. Man hat das Gefühl, dass die herbstliche Bergwelt brennt, der Vollmond in hellem Silber strahlt und die Sommersonne läßt die Vegetation in hellen Strahlen explodieren. Man könnte meinen, in Lappland herrsche immer noch die Eiszeit, obwohl sie vor 10.000 Jahren in Europa zu Ende ging. Das Leben und die Kultur  in Lappland werden  auch heute noch von Kälte, Eis und Schnee geprägt. Im Januar – zu Mittwinter – ist es am kältesten. Temperaturen so um die – 20 Grad sind dann keine Seltenheit. Die Kälte hier ist jedoch eine trockene, angenehme Kälte, anders als in unseren Regionen und man kann sich hier bei ensprechender Kleidung durchaus im Freien aufhalten. Lappland beherbergt auch ein Welterbe, welches aus Bebauung und aus reiner Wildnis besteht. So z.B. das alte Kirchdorf Gammelstad bei Luleå. In Lappland gibt es ferner vier Nationalparks und in Laponia zwei Naturreservate. Laponia ist eine samische Kulturlandschaft mit sehr hohen Naturwerten.Wer noch mehr über Schwedisch-Lappland erfahren möchte, der kann unter www.swedishlapland.com noch viele interessante Dinge und schöne Bilder entdecken. Die Seite ist auch auf deutsch.

Autor(in): Susanne S. – familieschneck@aol.com

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