Lappland

Als Lappland wird die Landschaft Nordeuropas, genauer der nördlich des Polarkreises liegende Teil Fennoskandinaviens bezeichnet.

Terrängstaffet 42 195 in Skaulo

Wie in meinem letzten Beitrag (Soutujärvibygden Terrängstaffet 42 195) versprochen, liefere ich euch heute die Details vom Terrängstaffet 42 195 nach. Und die Fotos natürlich.

Die Wechselstelle in Skaulo. Nach dem Rudern, vor der letzten MTB-Strecke

Die Wechselstelle in Skaulo. Nach dem Rudern, vor der letzten MTB-Strecke

Die Terrängstaffet ist ein Wettbewerb in Marathonlänge. Allerdings an die nordschwedischen geografischen Verhältnisse angepasst. Laufen ist zwar auch eine Teildisziplin des Wettbewerbs, nur kommen bei der Terrängstaffet Rudern und Mountainbiken hinzu. Eine Kurzversion von 21 Kilometern steht auch noch zur Auswahl. Bei der Langversion mit Start in Avakko beginnt der Wettbewerb (oder besser das Abenteuer) mit Mountainbiken, bei der Kurzversion mit Start in Skaulo mit Rudern. Wer beim Rudern hochmoderne Kajaks oder Kanus erwartet… Pech gehabt! Hier gilt: Gleiches Recht für Alle. Die Boote werden gestellt. Insgesamt besteht der Wettbewerb aus fünf Etappen, wie ihr auf einem der Fotos erkennen könnt.

Die Einteilung der Strecke

Die Einteilung der Strecke

Professionell organisierter Wettbewerb

War ich zunächst davon ausgegangen, dass die Terrängstaffet 42 195 ein Fun-Wettbewerb sein würde, so wurde ich schnell eines besseren belehrt. Dass der Verein Soutujärvibygden mit Enthusiasmus dabei sein würde, hatte ich erwartet. Wie auch schon andere Events, die der Soutujärvibygden veranstaltet hat, war auch dieses wieder einmal bestens organisiert. Aber auch die Athleten (der Begriff ist hier durchaus angebracht) ließen von vornherein keinen Zweifel aufkommen, dass sie diesen Wettbewerb sehr ernst nehmen würden. Immerhin ging es um Preisgelder von insgesamt 30.000 Kronen. Um möglichen Fragen zuvor zu kommen: Nein, ich habe nicht aktiv teilgenommen. Ich wäre sonst wohl nicht in der Lage, diesen Beitrag zu schreiben. Ich bin zwar auf dem MTB ganz gut, aber die anderen Disziplinen sind nicht so mein Ding. Daher habe ich mich voller Demut auf das Fotografieren und Info-Sammeln konzentriert.

Mitten im Nirgendwo: Die letzte MTB-Strecke

Mitten im Nirgendwo: Die letzte MTB-Strecke

Apropos MTB. Quasi als Nebenprodukt konnte ich feststellen, dass die Region um Avakko, Skaulo und Kaitum (nein, nicht Keitum…) für Mountainbiker geradezu ideal ist. Es gibt zwar keine speziell ausgewiesenen Trails, aber die vorhandenen Forstwege sind auch so schon teilweise sehr herausfordernd. Und dürfen natürlich auch mit dem MTB befahren werden. Aber zurück zur Terrängstaffet. Vor dem Start habe ich mit einigen Teilnehmern gesprochen. Ein paar von ihnen kannte ich bereits von anderen sportlichen Veranstaltungen hier oben im Norden, wie zB. dem „Laponia-Triathlon 67°N“, der alljährlich in Gällivare stattfindet. Die meisten von ihnen hatten den größten Respekt vor der Ruder-Etappe.

Start zur Ruderstrecke

Start zur Ruderstrecke

Was ich bestens nachvollziehen konnte, als ich die Boote gesehen habe…

Freud und Leid eng beisammen

Natürlich kann man beide Distanzen auch als Einzelkämpfer in Angriff nehmen. Sinn der Terrängstaffet 42 195 ist aber, dass sich zwei bis fünf Sportler die Strecke teilen. Auf der Kurzdistanz maximal drei. Deswegen auch das „Staffet“ im Namen der Veranstaltung. Und mehr Spaß macht es auch. Besonders aufgefallen sind mir eine Gruppe von vier jungen Damen, die im Ziel noch alle genug Kraft hatten, eine richtige Party zu veranstalten, und ein junges Mädchen im Alter von 16 Jahren. Jüngste Teilnehmerin an der „Halv-Terräng“, also der 21-Kilometer-Strecke.

Das Ziel in Lappeasuando

Das Ziel in Lappeasuando

Nach dem Rudern belegte sie einen respektablen vierten Platz. Um dann auf dem Mountainbike alle anderen Teilnehmer deutlich hinter sich zu lassen. Zum Ende hin reichten dann jedoch die Kräfte nicht mehr, es wurde ein dritter Platz.

Die jüngste Teilnehmerin

Die jüngste Teilnehmerin

Und ein paar Tränen flossen auch. Noch ein Kommentar zum Bild mit dem Teilnehmer mit der Startnummer 1… hier war eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber gut drauf war er trotz dem.

Die Platzierung entsprach nicht ganz der Startnummer...

Die Platzierung entsprach nicht ganz der Startnummer…

Leider habe ich am Ziel keinen unserer verehrten Blog-Leser begrüßen dürfen. Das wird sich im nächsten Jahr aber sicher ändern…

Allen, die gerne weitere Infos vor ihrer Teilnahme im nächsten Jahr haben möchten, empfehle ich einen Klick auf den Link: Terrängstaffet 42 195 .

(Fotos und Text: Jörg Solheid/Go North-The Beast)

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Soutujärvibygden Terrängstaffet 42 195

[Soutujärvi – See im Norden Lapplands; bygden – Verein/Gemeinschaft]

Wie ihr wisst, versuche ich euch hin und wieder zu sportlichen Aktivitäten zu animieren (siehe auch Vätternrundan). Heute habe ich etwas ganz Spezielles ausgesucht. Wer die Überschrift gelesen hat, dem sind sofort die Zahlen 42 195 ins Auge gesprungen. Es ist die Länge eines Marathonlaufes in Metern. Nun werde ich sicher nicht über einen schnöden Marathonlauf schreiben. Das wäre nicht spannend genug. Ich möchte euch die Soutujärvibygden Terrängstaffet 42 195 näher bringen.

Terrängstaffet in Skaulo

Soutujärvibygden Terrängstaffet 42 195

Laufen, Rudern, MTB

Der Begriff „Staffet“ im Namen der Veranstaltung lässt vermuten, dass es sich um eine Art Staffellauf handelt. Dem ist auch so. Wenn auch leicht abgeändert und der nordschwedischen Landschaft angepasst. Zwei bis fünf Teilnehmer teilen sich die Gesamtstrecke. Die kurze Version von 21.000 Metern können sich bis zu drei Sportler teilen. Für die ganz Harten unter euch gibt es auch die Möglichkeit, die gesamte Strecke als Individualist zu bewältigen. Und bevor ich es vergesse zu erwähnen: Laufen ist nur eine der drei Disziplinen. Dazu kommen noch Rudern und Mountainbiken…

Der Start für die lange Version der Terrängstaffet ist in Avakko, etwas südlich des Dorfes Skaulo. Skaulo liegt an der E10 zwischen Gällivare und Kiruna. Die kurze Distanz wird direkt in Skaulo gestartet. Ziel ist für beide Distanzen an der Lappeasuando-Lodge. Direkt am Kalixälven, nördlich von Skaulo.

Nachmeldungen noch möglich

Die Veranstaltung findet dieses Jahr am 24. August statt, also am kommenden Wochenende. Anmeldeschluss war am 18. August, doch kann man sich am Starttag nachmelden. Es gibt ein richtig gutes Preisgeld in Höhe von 10.000 Kronen zu gewinnen. Dennoch ist dies keine Veranstaltung für Profis. Starten kann jeder, der sich fit genug fühlt. Start ist am Samstag um 11:00 Uhr, die Veranstaltung endet mit der Siegerehrung um 16:00 Uhr. Am Abend findet in der Lappeasuando-Lodge der „Pubkväll“ start, also ein Kneipenabend. Franziska, die Inhaberin der Lappeasuando-Lodge, wird sich freuen, euch dort zu begrüßen. Auch wenn ihr nicht an der Terrängstaffet 42 195 teilgenommen habt.

Und weil diese Veranstaltung erst noch stattfinden wird, gibt es den ausführlichen Beitrag, natürlich mit Fotos, auch erst in der nächsten Woche. Wer sich von euch also zufällig gerade hier oben aufhält und sich ein wenig sportlich betätigen möchte, dem sei diese Veranstaltung wärmstens empfohlen. Die Soutujärvibygden ist bekannt für die gute Organisation ihrer Veranstaltungen. Weitergehende Informationen in Schwedisch findet ihr auf der Webseite ( http://www.soutujarvi.se/terrangstafett/ ) und auf der Facebookseite ( https://www.facebook.com/terrangstafett/ ) für die Terrängstaffet 42 195. Vielleicht sehen wir uns ja am Wochenende in Skaulo?

(Text: Joerg Solheid/Go North-The Beast)

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LKAB-Besucherzentrum Kiruna – Absolute Dunkelheit erleben

Kiruna liegt etwa zweihundert Straßenkilometer nördlich des Polarkreises und ist damit Schwedens nördlichste Stadt. Wahrscheinlich würde es sie heute gar nicht geben, hätte man nicht vor langer Zeit dort große Eisenerzvorkommen entdeckt. Und dann natürlich beschlossen, diese auszubeuten. Kiruna war lange Zeit die flächenmäßig größte Stadt der Welt. Mit 1,1 Einwohnern pro km². Erst im letzten Jahr wurde sie von Chongqing in China überholt.

Auch wenn die Region durchaus noch andere Highlights zu bieten hat, so verbinden doch die meisten, vor allem die Schweden, die LKAB mit Kiruna. LKAB steht als Abkürzung für Luossavaara-Kiirunavaara Aktiebolag. Luossavaara und Kiirunavaara sind zwei größere Hügel in unmittelbarer Nähe Kirunas. Die LKAB baut in dieser Region hauptsächlich Eisenerz ab. Dass beim Abbau auch noch Seltene Erden und in nicht unerheblicher Menge Gold geschürft werden, sei hier nur am Rande erwähnt.

Abenteuerausflug für den deutschen Gast

Es ist Februar, und ich habe Besuch aus Deutschland erhalten. Wir könnten natürlich Iglus bauen oder Schneeballschlachten veranstalten. Rohmaterial wäre genug vorhanden. Wir befinden uns auch gerade in einer Wärmeperiode, deshalb sind es nur Minus 16 Grad. Und der angekündigte Schneesturm ist an uns vorbei gezogen.

Beste Voraussetzungen also, um ein etwas weiter entferntes Ausflugsziel anzusteuern. Wir entscheiden uns für das LKAB-Besucherzentrum in Kiruna. Obwohl ich keinen großen Besucheransturm zu dieser Jahreszeit erwarte, buchen wir die Tickets online vor. Ein guter Gedanke, wie sich noch herausstellen sollte. Ein Ticket für Erwachsene kostet 380 SEK. Ich schaue noch nach einem Ticket für Senioren (280 SEK), aber dafür reicht es noch nicht…

Auf der Fahrt nach Kiruna über die E10 geraten wir dann doch in einen ausgewachsenen Schneesturm. Der sollte eigentlich schon vorüber gezogen sein, hat aber wohl den Wetterbericht nicht mitbekommen. Wie ich etwas später erfahre, mussten aufgrund des Sturmes drei deutsche Bergwanderer vom Kebnekaise, dem höchsten Berg Schwedens, geborgen werden.

Wir hingegen erreichen rechtzeitig und wohlbehalten Kiruna, auch wenn „The Beast“ (mein Reisegefährt) ziemlich durchgeschüttelt wird. Wir begeben uns zum „Folkets Hus“, der Touristen-Info. Von dort starten die Touren in das LKAB-Besucherzentrum. Entgegen meiner Erwartungen ist im „Folkets Hus“ richtig was los. Ob nun gerade wegen oder trotz des Wetters, vermag ich zunächst nicht zu sagen. Als sich die Besuchermassen etwas lichten, erkenne ich dann aber mehrere Verkaufs- und Info-Stände für andere Attraktionen in und um Kiruna und ein kleines Cafè. Auf Nachfrage erfahre ich auch, dass alle Touren in das LKAB-Besucherzentrum restlos ausgebucht sind.

Da ertönt die Stimme unseres Guides, der uns bittet, in den vor dem Touristenzentrum bereit stehenden Bus einzusteigen. Auf der Fahrt zum Minengelände gibt es eine Sicherheits-Einweisung und die ersten Infos zur Mine. Das LKAB-Besucherzentrum befindet sich in einer Tiefe von 540 Metern. Die Mine selbst ist hingegen 1400 Meter tief. Sie ist damit die größte und tiefste Eisenerz-Mine der Welt.

Abwärts auf 540 Meter Tiefe

Auf der Besucherebene angekommen, bittet uns der Guide, einen Halbkreis zu bilden und stehen zu bleiben. Am Bus wird das Licht ausgeschaltet. Dann geht auch jedes andere Licht aus… und für einen Augenblick bekommt man ein Gefühl dafür, wie es ist, von absoluter Dunkelheit umgeben zu sein. Nach diesem Erlebnis beginnt die eigentliche Führung durch das LKAB-Besucherzentrum. 20.000 Quadratmeter ist es groß. Es zeigt die Entwicklung von den kleinen und harten Anfängen bis hin zur modernen Eisenerzmine der Gegenwart.

Wir erfahren eine Menge darüber, wie das Erz gewonnen und zu Pellets verarbeitet wird. Die Pellets erinnern in Größe und Form an Pistolenkugeln aus dem Dreißigjährigen Krieg. Jeder Besucher darf am Ende der Führung ein Tütchen davon mitnehmen. Da viele mehr als nur eine Tüte mitnehmen, wird das zulässige Gesamtgewicht des Tourbusses auf der Rückfahrt ganz sicher überschritten. Weiter sehen wir große Radlader und Transporter, in die man auch gerne einsteigen darf. Auch ist der Tourguide sehr bemüht, das gute Verhältnis zwischen der LKAB und der Stadt Kiruna heraus zu stellen. Davon profitieren beide Seiten: Schließlich zahlt die Minengesellschaft den Umzug der Stadt. Ohne den allerdings ein weiterer Bergbau nicht möglich wäre.

Das „gute Verhältnis“ scheint allerdings in letzter Zeit Risse bekommen zu haben. Die LKAB wirft der Stadt Kiruna laut Medienberichten neuerdings „Gangstermethoden“ vor (Info dazu). Aber dies sei nur am Rande erwähnt. Große Spreng- und Bohrmaschinen sind zu sehen. Der Guide erklärt euch auch, wie man in die derzeitige Tiefe von fast 1400 Metern vorgedrungen ist und wie die einzelnen Stollen abgesichert werden. Und dass in absehbarer Zeit eine weitere Erzader in Angriff genommen werden wird, die dann wohl in eine Tiefe von über 2000 Metern gehen wird. Aber noch ist das Zukunftsmusik.

Fast am Ende der Tour erhaltet ihr dann die Gelegenheit, euch das LKAB-Museum genauer anzusehen. Ich persönlich hätte gerne mehr Zeit dort verbracht, nur leider gab man uns nur zwanzig Minuten. Die Tour endet mit Kaffee und Keksen im kleinen Cafè. In einer Ecke des Cafès könnt ihr sehen, wie die Förderkörbe mit dem Erz auf ihrem Weg nach Oben an einem vorbei rauschen. Irgendwann wird es dann per Eisenbahn in die norwegische Stadt Narvik transportiert. Und von dort aus in die ganze Welt. Per Schiff.

Vom Café sieht man die Förderkörbe

Nach etwas mehr als drei Stunden endet die Tour. Wir sehen wieder das Tageslicht. Ich fand diesen Ausflug nach Kiruna in das LKAB-Besucherzentrum durchaus lohnenswert. Selbst wenn ihr euch in keinster Weise für Bergbau interessiert, man bekommt etwas nicht Alltägliches geboten. Und wie häufig befindet man sich schon über 500 Meter unter der Erde? Das LKAB-Besucherzentrum ist behindertengerecht. Allerdings bitte vor Beginn der Tour bereits im Touristen-Info darüber informieren, sollte man Hilfe benötigen. Kinder unter sechs Jahren können an dieser Tour leider nicht teilnehmen. Auch außerhalb der Urlaubs-Saison solltet ihr die Tickets vorbuchen. Die Touren sind zu allen Jahreszeiten erfahrungsgemäß fast immer ausgebucht.

Als Abschluss noch ein paar Sätze außerhalb des Beitrages. Auch, um eventuellen Diskussionen in diese Richtung vorzubeugen. Ich lebe schon seit ein paar Jahren hier oben im nördlichen Lappland. Daher bin ich mir durchaus dessen bewusst, dass Bergbau immer Einfluss auf die Natur nimmt. Es spielt dabei keine Rolle, ob Tagebau oder unter der Erde. Auch wenn sich gerade die ganze Welt mit der Umwelt auseinander setzt, so ist das nicht Thema dieses Beitrages.

Wen es wirklich interessiert, der sei darauf hingewiesen, dass ich derzeit an einer Beitragsserie über Minen im nördlichen Schweden arbeite. Darin wird genau dieses Thema behandelt. Die Recherchen dazu benötigen aber noch etwas Zeit.

(Text und Bilder: Joerg Solheid/Go North-The Beast)

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Die Kirche von Tärnaby

Ähnliches FotoTärnaby hat nur etwa 500 Einwohner, liegt in der schwedischen Provinz Västerbotten und gehört zur Gemeinde Storuman im schwedischen Teil von Lappland. Der kleine Ort Tärnaby ist ein weltbekannter schwedischer Skiort, indem u.a. die schwedischen Ski-Legenden Ingemar Stenmark und Anja Pärson aufgewachsen sind. Mit 86 Weltcupsiegen ist der Schwede Ingemar Stenmark immer noch der erfolgreichste Skirennläufer der Skigeschichte.

Die Kirche in Tärnaby ist das christliche Zentrum der Kirchgemeinde Tärna. Diese erstreckt sich ca. 40 km westlich von Tärnaby bis zur norwegischen Grenze. Erst  seit  1904 gibt es diese eigene Kirchgemeinde. Zuerst gehörte sie zu Umea, dann zu Lycksele und später noch zu Stensele.

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Die Kirche Tärna von aussen.

Dies ist aber nicht die erste Kirche in der Umgebung von Tärnaby. 1720 wurde ca. 50 km östlich des Orts eine kleine Kapelle errichtet. Zu dieser Zeit war das Gebiet noch norwegisch. Als 1751 die Landesgrenzen neu gezogen wurden, verlor sie an Bedeutung und verfiel. 1971 wurde die heutige Kapelle Vila neu eingeweiht. Sie liegt nahe der norwegischen Grenze direkt an der E12

1762 wurde am Ufer des Sees Gäutan eine kleine Blockbaukirche gebaut. Sie wurde zu verschiedenen Zwecken genutzt und diente sogar als Heuschober. Als sie langsam zerfiel, wurde sie abgerissen und an ihrem ursprünglichen Platz, nämlich 5 km von Tärnaby entfernt, am „gamla kyrknäset“ 1971 wieder neu errichtet. 1989 wurde diese aber leider von einem Feuer komplett zerstört. Wieder neu aufgebaut, ist die heutige Kapelle seit 1991 wieder in Betrieb. 2014 wurden daneben zwei Grillplätze errichtet, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.

Zu der Kirchgemeinde Tärna gehören noch die Kapelle Voijtjajaure, ca. 35 km von Tärnaby entfernt und die Kirche Hemavan.

Die jetzige Kirche im Dorf Tärnaby, wurde 1908 eingeweiht. 1953 wurde sie umfassend renoviert und erhielt ihr heutiges Aussehen. Sie ist eine im neugotischen Stil erbaute Holzkirche.

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Das berühmte Altarbild

Zu den ältesten und kostbarsten Einrichtungen gehört die Glocke aus dem Jahr 1702 mit der Inschrift ” Lycksele Kirchenglocke ”, gegossen wurde die Glocke in der Regierungszeit (1697 – 1718) des Königs Carl XII. Sie ist eine der wenigen, die aus dem Kriegsjahr stammt. Sie kommt aus Stockholm und ist ein Geschenk der Kirchgemeinde Lycksele. Ebenfalls bekannt ist die Kirchenorgel, die von O.Grönlunds Orgelfabrik fertiggestellt wurde. Und wie ich mit eigenen Ohren gehört habe, klingt sie einfach wunderschön. Das Gemälde, das die Altarwand dominiert, zeigt das „Grosse Gastmahl“ und wurde vom bekannten Künstler Torsten Norberg gemalt. Hinter dem Altarbild befindet sich der alte Altar. Dieser wurde von Handwerkern aus der Gegend aus Holz und Speckstein gefertigt. Dieses Altarbild zeigt Jesus, der die Kinder segnet. Auch der Taufstein wurde aus Speckstein erbaut. Die beiden handgefertigten Kronleuchter stammen von der alten Dorfkirche, die 1849 erbaut wurde und 1855 an den jetzigen Standort versetzt wurde. Die Tarnäkirche ist mit einer Küche, Bibliothek und Toiletten ausgestattet und im Ganzen sehr schlicht gehalten.

Eine interessante alte Kirche im bekannten Skiort Tärnaby: Es lohnt sich unbedingt, sie einmal zu besuchen.

Autor(in): Karin – kainer@sfw-media.com

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Der Blå Vägen – eine der Traumstraßen in Schwedisch Lappland

Der Blå Vägen durch Schweden. Bild aus Wikipedia. Fotograph: Sunehelgesson

(Foto: Sunehelgesson [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons )

Silvervägen, Sagavägen, Blå Vägen – die schwedischen Straßen, vor allem in Lappland, tragen häufig einen Namen der Neugierde weckt. Was verbirgt sich hinter diesen Bezeichnungen?

Der Name Silvervägen lässt erahnen, um was es hier geht, nämlich um das Silber, genau genommen geht der Name zurück auf die Silbermine Nasafjäll. Dort wurde im 17. Jahrhundert Silber abgebaut. Der Silberweg, die Straße 95 verläuft durch Arvidsjaur, Arjeplog und Jäckvik. Entlang dieser Route wurde das Silber transportiert und noch heute erinnert das Silbermuseum in Arjeplog an diese Zeit.

Der Sagavägen, etwas weiter südlich, heißt auf Deutsch Märchenweg. Er verläuft von der Höga Kusten bis nach Norwegen, wo er als Sagaveien fortgesetzt wird. Man taucht hier ein in eine Märchenwelt, wird begleitet von Elfen und Trollen. Daher der Name.

Und nun zum Blå vägen. Wo liegt denn nun der Blaue Weg? Auch diese Straße verläuft in west-östlicher Richtung, beginnt in Norwegen und führt durch Schweden und Finnland, beinhaltet sogar eine Fährstrecke, und setzt sich dann sogar noch weiter fort bis nach Russland, wo sie in Pudosch endet. Ihr Verlauf durch Schweden entspricht der E12.

Wie überall in Lappland sieht man auch hier in den Sommermonaten viele Wohnmobile. Eine beliebte Reiseroute ist die Strecke durch Norwegen nach Norden, über die Grenze nach Schweden und dann auf schwedischer Seite wieder gen Süden. Hier gibt es nur relativ wenige Möglichkeiten, das Fjäll zwischen Norwegen und Schweden zu überqueren. Neben der E10 von Narvik nach Kiruna und dem Silvervägen, der von der E6 bei Storjord über die Grenze, am Pieljekaise Nationalpark entlang, über Arjeplog und Arvidsjaur bis nach Skellefteå am Bottnischen Meerbusen verläuft, gibt es weiter südlich noch die Möglichkeit von Mo i Rana über die Grenze nach Schweden zu fahren. Und hier gelangt man somit auf den Blå Vägen. Weiter südlich verläuft dann die schon erwähnte Märchenstraße, der Sagavägen zwischen Norwegen und Schweden und noch weiter südlich wäre die E14 zu nennen, die von Trondheim über Åre nach Östersund und weiter Richtung Sundsvall verläuft.

Man biegt also, um auf den BlåVägen zu kommen, bei Mo i Rana, kurz vor dem Polarkreis, von der E6 nach Osten auf die E12 ab. Nach dem Grenzübertritt gelangt man nach Hemavan, wo der nördliche Teil des berühmten Wanderwegs, des Kungsleden beginnt, und kurz darauf nach Tärnaby, Skiregion und Heimat von Ingemar Stenmark und Anja Pärson, denen hier sogar ein Museum gewidmet wurde. Weiter verläuft der Blå Vägen durch eine schöne Landschaft am Uleälven und an vielen Seen entlang nach Storuman. Immer wieder lohnt es sich hier anzuhalten, etwas zu wandern oder einfach die Natur zu genießen. Nicht weit von hier liegt das Naturreservat Vindelfjällen. Bei Storuman trifft der Inlandsvägen, die E45 auf den Blå Vägen. Weiter geht es am Umeälven entlang nach Lycksele, wo man Gammplatsen, ein Samenmuseum oder einen Tierpark besuchen kann, der alle Arten von schwedischen Tieren beherbergt. Im nächsten Ort, Vindeln führt ein Wanderweg, der Isälvleden 60 km am Vindelälven entlang nach Åmsele. In der Nähe von Vännäs vereinigen sich der Umeälv und der Vindelälv. Bei Umeå, der größten Stadt Norrlands erreicht man die Küste des Bottnischen Meerbusens. Hier mündet der Umeälv in die Ostsee. In der Nähe von Umeå befindet sich das Wasserkraftwerk Stornorrfors, das größte Schwedens. Und ebenfalls hier kann man die größte Lachtreppe Schwedens besichtigen. Zum Wandern oder Fahrradfahren bietet sich der 30 km lange Umeleden an.

Hier in Umeå endet der schwedische Teil des Blå Vägen. Will man ihn noch weiterfahren, so führt die Fortsetzung der Route erst mal auf eine Fähre. Man überquert den Bottnischen Meerbusen (diese Stelle des Bottnischen Meerbusens nennt man übrigens Kvarken) und dann geht es auf der anderen Seite in Finnland weiter. Man verlässt die Fähre in Vaasa, durchquert Finnland bis zur Grenze nach Russland bei Tohmajärvi, von wo es nochmal etwa 5 Stunden bis zum Ende des Blauen Wegs in Pudosch in Russisch Karelien sind. Die Gesamtlänge des Blå Vägen beträgt 1800 km.

Die Idee für den Blå vägen entstand 1950. 1962 wurde mit der Umsetzung des Projekts begonnen. Man wollte die Reiseverbindung zwischen Norwegen, Schweden und Finnland verbessern und damit den Tourismus fördern. 1990 wurde die Straße von der Grenze nach Russland fortgesetzt bis nach Petrozawodsk, der karelischen Hauptstadt, und im Jahr 2000 nochmal verlängert bis nach Pudosch.

Und nun fragt man sich vielleicht noch, woher kommt denn der Name Blå Vägen? Wie schon oben erwähnt, verläuft die Straße am Uleälven entlang und an vielen Seen vorbei. Also, überall tiefblaues Wasser, oben drüber der ebenfalls blaue Himmel! Und daher: die blaue Straße – der Blå vägen.

Autor(in): Heide – Heide.Walker@conductix.com

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Der Flughafen Luleå, das Tor zu Schwedisch Lappland

Kallax-Lulea-Airport.8[1]Luleå Airport ist der fünfgrösste Flughafen von Schweden und der grösste Nordschwedens. Er liegt etwa 7 Kilometer ausserhalb der Stadt und ist mit dem Bus vom Zentrum aus gut zu erreichen. Die Stadt Luleå ist ein regionales Zentrum der Provinz Norrbotten und hat zusammen mit den Gemeinden Piteå, Älvsbin, Boden und Kallax ca. 167‘000 Einwohner. Von all diesen Gemeinden aus, kann der Flughafen in etwa einer Autostunde gut erreicht werden. Auf dies wurde schon bei seiner Erbauung geachtet. (mehr …)

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Außergewöhnliche Hotels in Schweden

Zimmer im Eishotel. Foto: Heide

Zimmer im Eishotel. Foto: Heide

Jedes Land rühmt sich seiner besonderen Hotels. Immer wieder liest man Tipps für die Hotels mit dem schönsten Ausblick, den schönsten Pools oder irgendwelchen Besonderheiten. Auch Schweden hat hier etwas zu bieten. Auch hier gibt es außergewöhnliche Hotels, die einen Aufenthalt wert sind oder die man sich einfach mal ansieht.

Schlafen „on ice“

Fangen wir an mit dem berühmtesten der speziellen Hotels in Schweden, dem Eishotel in Jukkasjärvi. Es gibt wohl nur wenige derartige Einrichtungen in anderen Ländern, auch wenn Eishotels, Schneehotels oder Igluhotels inzwischen auch anderweitig Gäste anlocken. Aber das „Icehotel“ bei Kiruna in Lappland übertrifft die anderen in einer Hinsicht: Es ist das erste und älteste seiner Art.

Nach einer Kunstausstellung aus Eisskulpturen im Jahr 1990 entwickelte sich die Idee, an der gleichen Stelle jedes Jahr ein Hotel aus Eis und Schnee entstehen zu lassen. So wurde das Eishotel zum ersten Mal 1991 und seither jedes Jahr wieder gebaut: aus ca. 4000 Tonnen Eis aus dem Fluss Torneälv sowie ca. 30.000 Tonnen Schnee. Es zieht Besucher aus der ganzen Welt an, inzwischen gibt es sogar schon Charterflüge aus Japan, die speziell zum Eishotel anreisen. Die Nacht auf einem Bett aus Eis, mit etwas Styropor und einen Rentierfell darüber, ist nicht ganz billig, aber es ist ein Erlebnis! Allzu kälteempfindlich sollte man vielleicht nicht sein, aber es ist nicht so, dass man in der Nacht wirklich friert. Man bekommt einen warmen Schlafsack, trägt Thermounterwäsche, warme Socken und eine Kopfbedeckung und am Morgen wird man mit einem warmen Preiselbeersaft geweckt und geht anschließend erst einmal in die Sauna. Und bei Abreise bekommt man die Bestätigung, dass man die Nacht im Eishotel überlebt hat, in Form eines Zertifikats.

Aber man muss nicht unbedingt übernachten, um das Hotel einfach mal kennenzulernen. Es ist tagsüber auch erlaubt, einfach durch die Räume zu laufen oder auch an einer Führung teilzunehmen. Jedes Zimmer ist anders, und alle Zimmer und das „Mobiliar“ darin sind echte Kunstwerke. Und einen Drink an der Eisbar in Gläsern aus Eis sollte man sich auch nicht entgehen lassen.

Das Iglootel Lapland in Arjeplog.

Das Iglootel Lapland in Arjeplog.

Eine ähnliche Einrichtung wie das Eishotel ist das Iglootel bei Piteå, das seit 2012 stets neu aufgebaut wird, und das genau wie das Eishotel auch im Frühling wieder dahinschmilzt. Auch hier entstehen Kunstwerke aus Eis und Schnee, auch hier gibt es eine Eisbar und auch hier schläft man warm eingepackt in der Kälte in einem Raum aus Schnee. Mehrere Iglus stehen zur Verfügung für 2 bis 6 Personen, die über den Hauptiglu miteinander verbunden sind. Das Motto des Iglootels wechselt jedes Jahr und so fällt auch hier die Einrichtung und Gestaltung der Iglus jedes Jahr etwas anders aus. Im Gegensatz zum Eishotel wird das Mobiliar hier aber mit Tischen und Stühlen aus Holz ergänzt.

Eine besondere Atmosphäre entsteht durch Beleuchtungsanlagen, die die Räume in farbiges Licht hüllen. Von Deutschland aus ist das Iglootel über Arvidsjaur per Flug zu erreichen. Die Fluggesellschaft => FlyCar verkehrt hier auch deshalb, weil sich in der Nähe das berühmte Wintertestgelände der Autofirmen befindet. Ein Umstand, der auch zum Erfolg des Hotels beigetragen hat: Das Iglootel stand nämlich zuerst in Arjeplog. Der Erfolg brachte die Einrichtung an ihre Kapazitätsgrenzen, und 2019 ist das Iglootel an seinen neuen Standort Piteå gezogen.

Schlafen zwischen Baumwipfeln

Noch etwas weiter südlich, genau genommen in der Provinz Norbotten befindet sich ein weiteres einzigartiges Hotel: das Treehotel in Harads. Zwischen Boden und Jokkmokk gelegen, rühmt es sich, durch die außergewöhnliche Gestaltung etwas Besonderes zu sein. Übernachten kann man hier Sommer wie Winter. Man wohnt sprichwörtlich im Wald, hoch oben in den Bäumen. Ein Traum vieler Kinder, den man sich hier als Erwachsener erfüllen kann. Und natürlich genießen auch Familien zusammen dieses Erlebnis! Doch handelt es ich hier nicht um eine einfache, rustikale Unterkunft, sondern um ein außergewöhnliches, komfortables und luxuriöses Hotel. Das Treehotel vermarktet sich vielmehr als Designhotel, das sich perfekt in die natürliche Umgebung integriert und auch hohen Umwelt-Ansprüchen genügt. Der Bau der Anlage ist noch nicht vollständig abgeschlossen, aber bisher gibt es 8 „Hütten“ in den Wipfeln, die die Gäste stets aufs Neue beeindrucken. Sie tragen Namen tragen wie Vogelnest, Blauer Kokon, Kabine, Ufo, Dragonfly oder einfach „das 7. Zimmer“. Alle sind ihrem Namen entsprechend gestaltet – im wahrsten Sinne „Kunst am Bau“. Auch der Frühstücksraum sowie eine Sauna sind in den Bäumen untergebracht. Man kann gespannt sein, was an weiteren Ideen für die nächsten Zimmer dazu kommen werden.

Vom König der Wälder zur Königin

Übernachten im Elchpark.

Übernachten im Elchpark.

Nun reisen wir weiter nach Süden in die Landschaft Västergötland. 150 km nördlich von Göteborg trifft man auf den König der Wälder – und zwar im Elchpark Wrågården’s Wildlife, in der Nähe der Stadt Falköping. Neben Elchen tummeln sich hier gemütliche Bisons, und inmitten dieser sanften Riesen kann man auch übernachten! Groß ist das erste Elch-Hotel der Welt zwar nicht, – genau genommen besteht es aus 2 Hütten, – und es liegt auch weit unter dem Preisniveau der bisher genannten Hotels.

Die beiden Hütten sehen aus wie zwei große Findlinge, sie sind aus Holz und Beton gezimmert und sind auf einer Seite mit einem Elchkopf dekoriert. Ideal sind die „Elchzimmer“ für Familien mit Kindern, bis 5 Personen können darin schlafen. Draußen gibt es noch einen Bereich, wo man Grillen kann, oder einfach nur zum draußen sitzen und die Tiere beobachten, denn diese kommen bis an die Hütten heran. Zwei zahme Elche sollen sich sogar streicheln lassen…

Vom König der Wälder zur Königin des Mälaren. In Stockholm, in der Nähe der Altstadt, liegt ein kleines originelles Hotel – direkt am See Mälaren. Es trägt den Namen Mälardrottningen, die „Königin vom Mälaren“ und es handelt sich hier um ein Schiff, das zu einem Hotel umgebaut wurde. Das Schiff wurde 1924 für einen Millionär namens Billings aus New York gebaut. Damals hieß es noch Vanadis. Später kaufte der Woolworth-Millionär, Frank W. Hutton, das Schiff und schenkte es seiner Tochter Barbara zum 18. Geburtstag. Auf ihrem Schiff verkehrten Royals und Filmstars aus der ganzen Welt. So wandelt man also in den Fußspuren einiger Berühmtheiten, wenn man das Hotel Mälardrottningen betritt. 1980 begann man, das Schiff umzubauen, und seit September 1982 liegt die ehemalige Huttonjacht nun an ihrem heutigen Standort, am Rande von Riddarholmen. Seither heißt das Schiff passenderweise „Mälardrottningen“ und beherbergt Gäste aus aller Welt.

Das etwas außergewöhnliche Hotel ist kein Luxushotel und nur für Leute geeignet, die in kleinen Räumen gut zurechtkommen. Man wohnt in Kajüten unterschiedlicher Kategorie, wobei die einfachsten mit Stockbetten ausgerüstet und nur 6 m² groß sind, – eben eine „Budget-Schiffskabine“. Aber es gibt auch größere Kabinen mit Doppelbetten, die richtig geräumig sind und die mal die Kabine des Kapitäns oder der Offiziere waren. Beim Frühstück hat man das Gefühl, man befindet sich auf See, nicht etwa weil es schaukelt, sondern weil man vom Frühstücksraum direkt auf den Mälaren blicken kann.

Das sind nun also die Beschreibungen von fünf etwas anderen Hotels in Schweden. Es gibt sicher noch andere, die aus dem Rahmen fallen und die man bei einem Urlaub in Schweden erforschen kann.

Autor(in): Heide – Heide.Walker@conductix.com

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Mitternachtssonne

In Nordschweden können Angler dank der Mitternachtssonne auch spätabends noch die Angel auswerfen (Foto: Staffan Widstrand/ imagebank.sweden.se).

In Nordschweden können Angler dank der Mitternachtssonne auch spät abends noch die Angel auswerfen (Foto: Staffan Widstrand/ imagebank.sweden.se).

Die Mitternachtssonne fasziniert immer wieder Reisende und ist nicht selten der Anlass, seinen Sommerurlaub in Schweden zu verbringen. Wann und wo ihr das Naturspektakel erleben könnt, sagen wir euch hier. Denn Schweden ist groß.

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