IKEA

Neues Ikea-Museum

Wer noch nach interessanten Ausflugszielen für den kommenden Schwedenurlaub sucht, hat bald eine Attraktion mehr zur Auswahl. Ende Juni eröffnet im schwedischen Älmhult das weltweit erste Ikea-Museum. Begeben Sie sich mit Ikea auf eine Reise durch die Zeit.

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Die Beliebtheit der schwedischen Sportler

Emma Green Tregaro

Emma Green Tregaro – Foto: Wikipedia/Erik van Leeuwen

Das Land Schweden und seine Einwohner werden in der Öffentlichkeit oftmals über Stereotypen und Vorurteile definiert. Hierbei scheint zunächst nichts Außergewöhnliches vorzuliegen, dennoch kann man aufgrund der Tatsache, dass Europäer oder Bewohner anderer Kontinente bereits ein bestimmtes Bild von Schweden vor Augen haben, Rückschlüsse ziehen, warum gerade schwedische Sportler häufig umjubelt werden.

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„Du vet att du är svensk…“ – der etwas andere Ratgeber für Schweden

Jeder, der bereits längere Zeit in Schweden war, oder sogar schwedische Freunde und Bekannte hat, wird sicherlich die ein oder andere Eigenschaft festgestellt haben, die als typisch schwedisch empfunden wird. Die Autoren Mattias Boström, Fredrik Månsson und Christopher Overton haben diese in ihrem 111-Seiten langem Buch „Du vet att du är svensk…“ festgehalten. Darin wird mit einem Augenzwinkern alles aufgelistet, was Schweden ausmacht, z.B. Falurote Holzhäuser, Dala-Pferde, Volvo, IKEA, ABBA, Björn Borg, usw.

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IKEA Hackers

Frosta x, Design: Andreas Bhend, Schweiz, www.ikeahackers.net

Viele meinen ja, IKEA ist nicht die offizielle Abkürzung für Ingvar Kamprad Elmtaryd Agunnaryd, sondern für Ich Krieg Einen Anfall. Weil beim Aufbau des ein oder anderen Billy-Regals die letzte entscheidende Schraube fehlt oder die Summe der einzelnen Teile nicht immer ein stabiles Möbelstück ergibt. Diese Probleme sind den IKEA Hackers fremd, denn sie folgen gar nicht erst sorgfältig Schritt für Schritt der Gebrauchsanweisung.

Für sie liefert IKEA in den kompakten braunen Paketen nur das Rohmaterial, das dann mit ein paar zusätzlichen Materialien und vielen kreativen Ideen in individuelle Möbelstücke verwandelt wird. Auf ikeahackers.net findet sich eine imposante Auswahl an eindrucksvollen Beispielen hierfür. Die Plattform besteht seit 2006 und wird von einer jungen Frau aus Malaysia betrieben. Die veröffentlichten Beiträge stammen jedoch von IKEA-Hackern aus der ganzen Welt. Vom umgebauten Schuhregal übers Abendkleid bis hin zum Couchtisch aus Zeitschriftensammlern – die Lösungen scheinen schier unendlich und sind mal mehr, mal weniger aufwendig. Der Couchtisch heißt übrigens Knuff und wurde vor einigen Jahren in einer Umfrage auf der Webseite zum offiziellen „Hack of the Year“ gewählt. Und das zu Recht. Man könnte fast meinen, es handele sich um ein Originalstück aus dem IKEA-Sortiment.

Wer also sagt, eine Wohnung mit Möbeln von IKEA sei langweilig, weil nur wenig individuell, wird hier eines besseren belehrt. Die Möbelkreationen der IKEA Hackers sind phantasievoll, witzig und praktisch. Und getreu IKEAs eigenem Motto „Also, worauf wartest du noch?“ macht die Seite Lust aufs Nach- und Umbauen. Wenn man bloß wüsste, wo man jetzt schon wieder den Imbusschlüssel hingelegt hat…

Knuff, Couchtisch. Design: Imchaser Singapur, www.ikeahackers.net

Mehr zu den hier abgebildeten Möbelstücken auf ikeahackers.net:

Frosta x Regal, Design: Andreas Bhend, Schweiz
Knuff Couchtisch, Design: Imchaser, Singapur

Autorin: Caroline -skanskriva@gmail.com

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Zepterwechsel im Hause Ikea: Peter Agnefjäll wird neuer Konzernchef

Peter Agnefjäll und Mikael Ohlsson.

Peter Agnefjäll (links) löst Mikael Ohlsson im nächsten Jahr als Konzern-Chef ab (Quelle: Ikea).

Zum 1. September 2013 wird der 41-Jährige seinen neuen Posten als Vizepräsident des Ikea Konzern antreten. Bis dahin wird ihn Vorgänger Mikael Ohlsson (55) einarbeiten, der selbst um seinen Rücktritt gebeten hatte. Die aktuelle Geschäftsausrichtung soll bestehen bleiben.

„Ich freue mich, Peter als Vizepräsident begrüßen zu dürfen“, sagt Mikael Ohlsson. „Er ist mit Ikea und unserer Unternehmensvision sehr verbunden und eine gute Führungskraft. Ich bin mir sicher, dass er Ikea gemeinsam mit unseren engagierten Mitarbeitern weiterhin positiv entwickeln wird.“ Peter Agnefjäll ist seit 1995 in verschiedenen Führungspositionen für den Konzern tätig, unter anderem von 2008 bis 2009 als Assistent von Ikea-Gründer Ingvar Kamprad sowie Anders Dahlvig und Mikael Ohlsson. Zuletzt war er Landeschef von Ikea Schweden. (mehr …)

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Günstig wohnen in Ikea

Eigentlich liegt es auf der Hand: Schließlich ist Ikea schon vor einigen Jahren mit Partner Skanska in den Immobilienmarkt eingestiegen. Wohnungen und Einfamilienhäuser für junge Familien hatte „BoKlok“ im Visier. Zeit also für ein neues Großprojekt: Jetzt soll’s noch Hotels und Studentenwohnheime geben. Und vielleicht sogar ganze Stadtteile, wie die Immobilien Zeitung berichtet.

„Wir wollen uns in ganz Europa ausbreiten“, wird LandProp-Chef Harald Müller zitiert, der Immobilien-Sparte von Ikea-Schwester Inter Ikea. Alleine in der Hotelsparte sind 100 Low-Budget-Häuser in Belgien, den Niederlanden, Skandinavien, Großbritannien und Polen geplant. In Deutschland sollen bis 2014 zwei Hotels entstehen, bevorzugt in kleineren Städten. Dafür sucht das Unternehmen nun Grundstücke in Innenstadtlagen mit mindestens 2.500 Quadratmetern.

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A6 – Einkaufszentrum in Jönköping

Kasernengebäude des Smålands artilleriregimente A6

Kasernengebäude des Smålands artilleriregimente A6 im Jahr 1898

Wer jetzt an eine Autobahn denkt – liegt falsch.  Aber allen, die in Jönköping oder den angrenzenden Kommunen leben, dürfte das A6 ein Begriff sein. Es handelt sich um DIE Shopping Mall in der Provinzhauptstadt Jönköping. Wenn es jetzt 25 Jahre alt geworden ist, stellt sich die berechtigte Frage, was war davor?

Rückblick

Ein Blick zurück: 1898 wurde das Andra Göta artilleriregimente nach Jönköping in die Kompanigatan 6 verlegt.  1905 wurde der Name in Smålands artilleriregimente No 6 geändert und 1914 erhielt es die Bezeichnung A6.

Im Jahr 1982 wurde dann ein Reichstagsbeschluss gefasst, wonach der Betrieb niedergelegt werden sollte. Drei Jahre später war es soweit. Das A6 war Geschichte und das Gelände wurde für die zivile Nutzung freigegeben. Doch was sollte nun daraus werden?

Im Gespräch waren eine Trabrennbahn – die rasch ad acta gelegt wurde – und eine Hotelanlage. Gleichzeitig hegten drei Unternehmer ganz eigene Pläne. Sie wurden getrieben von der Vision eines lebendigen Ortes, der Jönköping als Handelszentrum groß herausbringen sollte. Die Frage war, wie man diesem Ort zusätzliche Attraktivität verleihen könnte. Und so entstand die Idee, Ikea mit ins Boot zu holen. Ingemar Borman, einer der Unternehmer, rief Herrn Kamprad persönlich an und bekam genau 30 Minuten gewährt, sein Konzept vorzustellen. Es gelang ihm wohl zu überzeugen, denn Ikea stieg mit ein. Im Oktober 1983 wurden die Pläne präsentiert und im Juni 1985 fand der erste Spatenstich statt. Zwei Jahre später wurde das neue A6 Center von seiner Majestät König Carl XVI Gustaf eingeweiht.

Was das Herz begehrt – für Groß und Klein

Heute gilt das A6 als eines der besten Einkaufszentren zwischen Malmö und Stockholm mit annähernd 80 Geschäften. Darunter die „üblichen Verdächtigen“ wie KappAhl, Lindex und Åhlens, H&M oder Kicks und noch viele, viele andere Geschäfte im Bereich Uhren/Schmuck, Kosmetik, Elektronik, Einrichtung, Kleidung/Schuhe, Sport, Apotheke, Taschen, Tierbedarf, Outdoor oder Bücher. Dazu verschiedene Cafés und die bekannte Burgerkette mit dem goldenen M, falls einem der kleine Hunger überkommt. Das A6 bietet daneben einen Spielbereich für die Kleinen, Wickel- und Stillzimmer für die noch Kleineren und freies WiFi (den Zugangscode findet man auf der Website des A6) für alle Anderen.

Durch seine Lage über der E4 ist es sehr gut zu erreichen und die großzügige Parkplatzsituation hält sogar der Vorweihnachtszeit einigermaßen stand. Direkt neben dem A6 liegt Ikea, außerdem einige Elektronikriesen und Lebensmittelmärkte (Willis und City Gross), neuerdings auch Jula.

Apropos Lebensmittelmärkte: Im A6 selbst befindet sich ein großer Coop, der u. a. ökologisches Sauerteigbrot von einen deutschen Bäcker vertreibt, das unbedingt zu empfehlen ist.

Hier noch ein kleiner Werbefilm, um sich vorab in den rechten Kaufrausch zu versetzen.

Autorin: Angelika Schulze – angelika@schulze-uebersetzungen.eu

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Ikea bietet künftig eigenes Bier an

Öl Mörk und Öl Ljus heißen die beiden Biersorten von Ikea (Quelle: Screenshot www.ikea.com).

Und schon wieder weitet der schwedische Möbelgigant sein Angebot aus: Nachdem er nun gerade erst Elektrogeräte in sein Sortiment aufgenommen hat, verkauft Ikea nun weltweit in seinen Warenhäusern auch eigenes Bier. Zwei Lagerbiere gibt es, nämlich das dunkle Öl Mörk und das helle Öl Ljus. Anfang machte Ikea in England, dort ist die 0,33 Liter Flasche für 1,75 Pfund zu haben. (mehr …)

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Neue Möbel braucht das Land

Unterhaltungselektronik-Möbel Uppleva

Die neue Möbelserie Uppleva ergänzt von Sommer 2012 an sukzessive das Ikea-Sortiment (Quelle: www.ikea.se).

Bald können Billy, Bestå und Galant auch Bild und Ton. Ikea steigt in den Unterhaltungselektronik-Markt ein und will künftig Möbel mit integrierten Fernsehern und Musikanlagen anbieten.

Die Serie mit dem Namen “Uppleva” umfasst zunächst drei unterschiedliche Designs. Zu allen gehört ein Flachbildfernseher, eine Musikanlage mit drahtlosen Bassboxen sowie CD-, DVD- und Blu-ray-Spieler. Für 899 Euro ist zum Beispiel eine Kombination aus einem großen LCD-TV, einer passenden TV-Bank sowie einem Soundsystem zu haben. Im Preis inbegriffen ist eine Fünf-Jahres-Garantie. (mehr …)

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Möbel für die Welt: „INGVAR!“ im Theater Malmö

"Billy, Billy, billigare..." - das vielleicht berühmteste IKEA-Produkt (Foto: Magnus Bäck; commons. wikimedia.org CC0)

Noch bis Mitte April dieses Jahres zeigt das Malmö Stadsteater in einer Wiederaufnahme „INGVAR! En musikalisk möbelsaga“ auf der Bühne des Hippodrom (Kalendegatan 12). Das Stück des in der Schweiz geborenen Komponisten Erik Gedeon (Jg. 1963) und seines schwedischen Co-Autors Klas Abrahamsson (Jg. 1969) hatte seine Uraufführung 2009 in Deutschland unter dem Titel „Das Wunder von Schweden“, und es lief und läuft auch hier weiterhin mit Erfolg. Der hat natürlich mit der Weltbekanntheit IKEAs und dem Legendenstatus seines Gründers Ingvar Kamprad zu tun, dessen Leben und Werk das Thema liefern. Mehr als der Stoff selbst aber wirkt sich wohl (auf deutschen wie auf schwedischen Bühnen) die urkomische Art seine Darbietung aus, die nicht nur die altehrwürdige Form der titelgebenden Saga auf-möbelt… (mehr …)

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