Stockholm mal ganz ohne „Hauptstadt-Preise“

Gut gelaunte Guides in Stockholm. Foto: Free Tour Stockholm

Gut gelaunte Guides in Stockholm. Foto: Free Tour Stockholm

Ob Kultur, Natur oder Sport: Erlebnisse in Stockholm müssen nicht viel kosten, um in Erinnerung zu bleiben. Wer „Hauptstadt-Preise“ scheut, sollte sich einmal die vielen Gratis- oder Budget-Angebote anschauen, die die Stadt für Touristen zu bieten hat:

Free Tour Stockholm: Es gibt sie tatsächlich: Enthusiastische Fremdenführer, die für ein Trinkgeld kleine Gruppen ohne Voranmeldung auf dem Weg durch „ihre“ Stadt mitnehmen. Dabei zeigen sie den Gästen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und geben viel Wissenswertes weiter. Auf der => Homepage finden Interessierte die Termine und Treffpunkte der englisch-spachigen Guides. Die Bezahlung der geführten Tour besteht in einem Trinkgeld, das nach eigenem Ermessen gezahlt wird. Das unverbindliche Angebot hat bereits gute Noten beim Dienst „Trip Advisor“ erhalten.

Parks und Gärten: Den Stockholmer Sommer sollte man im Freien genießen. Und was eignet sich da besser als die grünen Oasen und die ständige Nähe zum Meer? Ein Gratis-Training „open air“ bietet etwa das Fitness-Unternehmen => Friskis&Svettis im Rålambshovsparken, der zwischen der U-Bahn-Station Thorildsplan und dem „Norr Mälarstrand“ gelegen ist. Ist man dabei ins Schwitzen gekommen, kann man gleich weiter zum Badestrand gehen…

Foto: Susanne Hallmann.

Ort der Stille: Der Skogskyrkogården in Stockholm. Foto: Susanne Hallmann.

UNESCO-Welterbe: Im Süden von Stockholm erwartet der weitläufige Waldfriedhof Skogskyrkogården die Besucher. Ein poetischer Ort der Stille, an dem sich Leben, Tod und Natur begegnen… Die Anlage gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe; nicht zuletzt durch die moderne Architektur der Kapelle und die Einbindung des Friedhofs in die einzigartige Landschaft. Ein Besucherzentrum und geführte Touren geben Auskunft über diesen Ort zum Innehalten.

Museen: Seit Februar 2016 gilt in staatlichen Einrichtungen wie dem Geschichtsmuseum (Historiska Museet) und dem Nationalmuseum freier Eintritt. Auch im Stadthaus der Grafenfamilie Hallwyl (Hallwylska museet) tauchen Sie kostenlos in das Leben der Stockholmer Elite um 1900 ein und erleben, wie man im vergangenen Jahrhundert feierte, kochte und kommunizierte.

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