Dänemark

Schwedens Geschichte: Beginn der schwedischen Expansionspolitik

Reval im Jahre 1561

Im Zuge seiner Expansionspolitik errang Schweden die Herrschaft über Reval. Die Abbildung zeigt die Stadt im Jahr der Eroberung, 1561. Aus: Baltischer Kulturhistorischen Bilder-Atlas 1886 /commons.wikimedia.org/

Nach Auflösung der Kalmarer Union war Schwedens Geschichte von der Begründung und dem Aufstieg der Vasa-Dynastie geprägt. Dominierten zunächst die inneren Probleme die Politik, zeichnet sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein Wandel ab – der Beginn der schwedischen Expansionspolitik im Ostseeraum.

War es für die Stabilisierung des schwedischen Königreichs nach dem Ausscheiden aus der Kalmarer Union äußeren Frieden zu schaffen, zeichnete sich unter Gustav Vasas Nachfolgern schon bald ein Wandel in der Außenpolitik ab. Wobei die Bruderkämpfe um Gustav Vasas Erbe nicht ohne Folgen auf die außenpolitischen Konstellationen blieben. (mehr …)

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Äußerer Frieden

Gustav I. und Vasa Kristian III. in Brömsebro

Treffen Gustavs I. Vasa und des dänische Königs Kristian III. in Brömsebro 1541. Bild: Reproduktion eines verschollenen Gemäldes aus einer fünfteiligen Serie, welche die „Triumphe Gustavs I. Vasa“ zeigt. Die Gemälde entstanden während dessen Herrschaft. /commons.wikimedia.org/

 

Äußerer Frieden war – neben der inneren Befriedung – eine der drängenden Aufgaben nach dem Ausscheiden Schwedens aus der Kalmarer Union und der Thronbesteigung Gustav Vasas. Um das schwedische Königtum und den Staat zu stärken, musste vor allem  Revancheansprüchen Dänemarks entgegengetreten werden. Auf längere Sicht konnte nur ein Ausgleich mit dem benachbarten Königreich die schwedischen Grenzen – und die Vasa-Dynastie – sichern. (mehr …)

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Schwedens Geschichte: Aufstieg der Vasa-Dynastie – Reformation in Schweden

Olaus Petri Statue vor der Storkyrkan in Stockholm

Eine der bedeutenden Figuren der Reformatoren in Schweden: Olaus Petri Statue vor der Storkyrkan in Stockholm. Foto: Karnosin /commons.wikimedia.org/wiki/File:Storkyrkan2.jpg (CC BY-SA 3.0)

 

Die Wahl Gustav Vasas zum König bedeutete das endgültige Ausscheiden aus der Kalmarer Union und die Unabhängigkeit Schwedens, doch nicht das Ende dänischer Begehrlichkeiten. Zudem sah sich der neue Throninhaber einer inneren Opposition sowie einem Schuldenberg gegenüber. Ein Mittel zur Sicherung und zum Ausbau seiner Position – der Position des schwedischen Königtums – fand Gustav I. Vasa in der Reformation in Schweden.

„Reformationsreichstag“ von Västeras 1527 „verstaatlicht“ die Kirche

Möglicherweise fasste Gustav Vasa die Reformation der schwedischen Kirche schon vor seiner Thronbesteigung ins Auge. Zumindest machte er sich früh ans Werk die Lehre Martin Luthers in Schweden durchzusetzen – zum Vorteil eines starken Staates und seiner eigenen Position. (mehr …)

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Schwedens Geschichte: Gustav Vasa – Aufbruch in eine neue Zeit

Aus der Kunstsammlung der Universität Uppsala: Gustav Vasa. Wahrscheinlich eine Ende des 16. Jhd. entstandene Kopie eines Porträts des Königs von 1542 von Jacob Binck. Quelle: commons.wikimedia.org

Aus der Kunstsammlung der Universität Uppsala: Gustav Vasa. Wahrscheinlich eine Ende des 16. Jhd. entstandene Kopie eines Porträts des Königs von 1542 von Jacob Binck. Quelle: commons.wikimedia.org

 

In Strängnäs wurde der Grundstein für weitreichende Veränderungen in Schwedens Geschichte gelegt: Am 6. Juni 1523 wurde im Dom des unweit der heutigen Hauptstadt Stockholm gelegenen Örtchens Gustav Eriksson Vasa zum König gewählt. Eine Wahl, die das Ende des Zeitalters der Kalmarer Union besiegelte. Eine Wahl, die für den Beginn einer Neuordnung Schwedens steht – der Aufbruch in eine neue Zeit. (mehr …)

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Schwedens Geschichte: Schweden im Zeitalter der Kalmarer Union (Teil 2)

Der Unionsbrief von 1397. Aus John Danstrup's "Danmarks historia." Erster Band. /commons.wikimedia.org/

Der Unionsbrief von 1397. Aus John Danstrup's "Danmarks historia." Erster Band. /commons.wikimedia.org/

 

Der Gründungsakt der Kalmarer Union war vollzogen. Begünstigt durch eine gemeinsame Sprache, das Mittelnordische, und die engen Bande der Adelsfamilien hätte aus den drei nordischen Reichen unter einem König eine europäische Großmacht entstehen können. Dem standen jedoch der Unionsvertrag selbst, der Hang zum dänischen Zentralismus und die damit verbundene militärische und finanzielle Ausnutzung Norwegens und Schwedens im Weg. (mehr …)

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Schwedens Geschichte: Schweden im Zeitalter der Kalmarer Union (Teil 1)

Schloss Kalmar, Gründungs- und Tagungsort der Kalmarer Union. Foto: Alexandru Baboş Albabos /commons.wikimedia.org  (CC BY 3.0)

Schloss Kalmar, Gründungs- und Tagungsort der Kalmarer Union. Foto: Alexandru Baboş Albabos /commons.wikimedia.org (CC BY 3.0)

 

Nach Jahrhunderten der Reichswerdung, der Konsolidierung königlicher Macht und dem Aufstieg verlor das Königreich Schweden seine Unabhängigkeit. Dem gegen König Albrecht opponierenden Adel zu Hilfe eilend, konnte sich die dänisch-norwegische Königin Margareta I. den schwedischen Thron sichern. Sie vereinigte die drei mittelalterlichen nordischen Reiche 1397 zur „Kalmarer Union“. Ein Bund auf wackligen Füßen, besonders von schwedischer Seite von Aufständen und Unabhängigkeitsbestrebungen herausgefordert, der mit der Wahl Gustav Vasas zum schwedischen König und dem Ausscheiden Schwedens 1523 in die Brüche ging. (mehr …)

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Der Kärnan – Der „Kern“ von Helsingborg

Der Eingang zum Kärnan. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

Der Eingang zum Kärnan. Foto: Giåm (Guillaume Baviere) /flickr.com (CC BY 2.0)

 

Auf einem Felsen thront der Kärnan, ein weithin sichtbares Wahrzeichen Helsingborgs. Der 35 m hohe Turm ist das Überbleibsel einer der stärksten mittelalterlichen Festungen Nordeuropas und erzählt – im Turmmuseum – von der bewegten dänisch/schwedischen Geschichte. Und wer die schmale Wendeltreppe hinauf nicht scheut, dem bietet sich eine weite Sicht. (mehr …)

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Skånes vergessene Hansestädte Skanör und Falsterbo

Skanörs mächtige Kirche erinnert an Zeiten, als die dänischen Herrscher auf der Halbinsel Falsterbo regelmäßig Hof hielten

Skanörs mächtige Kirche erinnert an Zeiten, als die dänischen Herrscher auf der Halbinsel Falsterbo regelmäßig Hof hielten

Die beschaulichen Orte Skanör und Falsterbo auf der Halbinsel Falsterbo im äußersten Südwesten Skånes waren im späten Mittelalter in ganz Europa bekannt. Die damals dänischen Städte waren zwischen dem 13. und frühen 16. Jahrhundert das Zentrum des nordeuropäischen Heringshandels und Mitglieder der mächtigen Hanse. Es müssen riesige Heringsschwärme gewesen sein, die an der in die Ostsee hineinragenden Halbinsel vorbeischwammen. Noch heute sind auf den Wappen der später zu einer Stadt zusammengelegten Orte Heringe abgebildet.
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Schweden und der Nordische Rat

Nordischer Rat

Flagge des Nordischen Rates und der Kalmarer Union vor 1985

 

1952 schlossen sich die Länder Dänemark, Island, Norwegen und Schweden zusammen und gründeten den Nordischen Rat, dem auch Finnland 3 Jahre später beitrat. Die 87 Mitglieder setzen sich aus Vertretern dieser fünf Länder zusammen. Zusätzlich haben auch die autonomen Gebiete jeweils zwei Vertreter. Schweden stellt mit Norwegen die meisten Vertreter, nämlich 20.
Der Rat tritt einmal im Jahr zusammen. Zu Anfang wurde bei Tagungen des Nordischen Rates immer in den jeweiligen skandinavischen Sprachen diskutiert, was für die Dänen, Norweger und Schweden kein großes Problem darstellte. Finnland und Island forderten jedoch Übersetzer, um Sprachbarrieren zu beseitigen.

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Schwedens Geschichte: Entwicklung des Schwedischen Reiches im Mittelalter – Festigung und Verfall der monarchischen Zentralmacht (Teil 2)

Blick in die Klosterkirche Vadstena, die Blåkyrkan. Erbaut zwischen 1369 und 1430/40. Foto: Allie_Caulfield (CC BY 2.0)

Blick in die Klosterkirche Vadstena, die Blåkyrkan. Erbaut zwischen 1369 und 1430/40. Foto: Allie_Caulfield (CC BY 2.0)

So erfolgreich König Magnus II. Eriksson Schweden zur europäischen Großmacht machte. Der Aufstieg hatte seine Kehrseiten.

Anhaltende Finanzkrise

Infolge der Ausdehnung des Machtbereichs und des weiteren außenpolitischen Eifers ging dem König schlicht das Geld aus. Die 1350 ausgebrochene Pest samt ihrer wirtschaftlichen Folgen trug ihren Teil dazu bei. (mehr …)

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