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Spektalulärer Zug-Crash bei Stockholm

In Saltsjöbaden bei Stockholm ist ein Regional-Zug mitten in der Nacht durch eine Schranke gebrochen, entgleist und in die Fassade eines Wohnhauses gekracht. Die Spekulationen um das Ereignis waren zunächst haarsträubend – doch inzwischen scheint festzustehen, dass es sich um einen Betriebsunfall handelt.

Eine Putzfrau, die den Zug in der fraglichen Nacht gereinigt hatte, liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Zunächst wurde sie beschuldigt, die S-Bahn „gekapert“ und das Haus gerammt zu haben – da niemand sonst die Zugschlüssel aus dem Depot habe entwenden können. Nun aber sprechen alle Tatsachen für einen Unfall, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Die Absicherung des Zuges habe schwere Mängel aufgewiesen, meldet Radio Schweden. Die Frau habe beim Putzen aus Versehen den Zug gestartet und ins Rollen gebracht. Statt der Reinigungskraft könnten nun also der Zugbetreiber SJ und die Zuliefererfirma angeklagt werden: wegen ungenügendem Arbeitsschutz.


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