Die Einwohnerzahl Schwedens: Kleine Nation, großes Land

Häuschen in Nordschweden

Im Norden Schwedens ist die Einwohnerzahl am niedrigsten. Dort wohnen die Menschen weit auseinander (Foto: SHelena Wahlman/imagebank.sweden.se).

In Sachen Einwohnerzahl ist Schweden im Vergleich zu Deutschland eine kleine Nation. Während dort nämlich mehr als 82 Millionen Menschen leben, sind es im hohen Norden nur rund 11 Millionen Menschen (Stand: Dezember 2017).

Flächenmäßig hingegen kommt Schweden auf 449.696 Quadratkilometer und ist damit das drittgrößte Land Westeuropas. Alleine die Küste misst ganze 2.700 Kilometer.

Die Kombination von beiden Extremen – geringe Einwohnerzahl und viel Platz – macht Schweden zu einem dünn besiedelten Land, zumindest im Vergleich mit den anderen nicht-skandinavischen EU-Staaten. Nur etwa 20 Einwohner leben nämlich im Durchschnitt auf einem Quadratkilometer. In Deutschland sind auf einer solchen Fläche etwa 230 Menschen zu finden. Zum Vergleich: In Norwegen sind es etwa 15 Menschen pro Quadratkilometer.

Im Süden ist die Einwohnerzahl am größten

Die meisten Schweden leben im südlichen Teil des Landes rund um die drei großen Ballungsräume Stockholm, Göteborg und Malmö. Etwa 7,5 Millionen Menschen haben dort ihr zuhause. Alleine im Großraum um die Hauptstadt Stockholm haben sich fast zwei Millionen Schweden angesiedelt. Je weiter man in den Norden reist, desto weniger Menschen leben dort.

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