Uppsala


Ich und Daniel – Das traf mitten ins Herz: Teil I

Ein Herz für Schweden zu haben, bedeutet nicht immer, dass man sich wirklich für das Land begeistert. Manchmal heißt es auch, dass man einfach von Amors Pfeil getroffen wurde.
Ich habe mit Sarah gesprochen, die seit vier Jahren mit einem Schweden liiert ist und erst durch ihn sein Land, seine Kultur und seine Sprache lieben gelernt hat. Doch die beiden mussten einen steinigen Weg für ihre Liebe gehen…

© Moni Sertel / pixelio.de

Sarah ist eine hübsche junge Frau, die davon träumt, Lehrerin zu werden. Derzeit macht sie ihr Referendariat in Freiburg, was eine sehr stressige Zeit für sie bedeutet. Aber Stress und Anstrengungen, das ist sie gewohnt. Seit vier Jahren kämpft sie nicht nur für ihren Berufswunsch, sondern auch für ihre große Liebe.

Den charmanten Schweden Daniel lernte sie in Würzburg bei einer Party im Studentenwohnheim kennen, in welchem sie eine Freundin besuchte. Beide verstanden sich auf Anhieb super, was auch daran lag, dass Sarah, die längere Zeit in Irland gewohnt hatte, fließend Englisch sprechen konnte. Die Chemie stimmte, und so kam es, dass er sie gemeinsam mit ihrer Freundin am nächsten Tag zu sich zum Frühstück einlud. Sarah spürte gleich, dass da etwas zwischen ihr und Daniel war, aber da sie in Freiburg studierte, war klar, dass sich ihre Wege wieder trennen würden. Also setzte sie alles auf eine Karte und bot ihm an, sie besuchen zu kommen – unter dem Deckmantel, als Auslandsstudent müsse man ihre tolle Uni-Stadt einfach einmal gesehen haben. (mehr …)

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Die Universitätsbibliothek von Uppsala

In Uppsala begibt man sich immer wieder auf einen Streifzug, der durch die Historie und Moderne gleichermaßen führt. Heute liegen in der Stadt die bereits vergangenen Jahrhunderte unmittelbar neben dem modernen Pinselstrich. Als Universitätsstadt genießt Uppsala international eine große Bekanntheit. Zu den schönsten Zielen bei einem Streifzug durch die Stadt gehört die Universitätsbibliothek, die eine unverwechselbare Vielfalt bietet. Bekannt ist die Universitätsbibliothek als Carolina Rediviva. In ihr finden sich alle Bücher, die jemals im Land gedruckt wurden. Dabei beheimatet das Haus einen ganz besonderen Schatz, der nicht nur einen großen Wert hat, sondern ebenso von enormer historischer Bedeutung ist. Es handelt sich um die Silberbibel. (mehr …)

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Uppsala slott im Wandel der Zeit

Uppsala gehört wohl zweifelsfrei zu den Städten Schwedens, die man gesehen haben sollte. Wer den Weg in die schwedische Stadt auf sich nimmt, sollte auch das Uppsala slott besuchen. Als Bauwerk zeigt es einmal mehr den Wandel der Zeit. 1549 legte Gustav Vasa die Weichen für den Bau des Schlosses. In erster Linie sollte es der besseren Verteidigung der Stadt dienen. Aus diesem Grund wurde es auf einem kleinen Hügel errichtet. Gustav II. Adolf wurde im Uppsala slott zum König gekrönt. Am 6. Juni 1645 musste seine Tochter Kristina am selben Ort abdanken. Da sie zum katholischen Glauben übertrat, musste sie Schweden verlassen. (mehr …)

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Naturalien und Raritäten – das Gustavianum in Uppsala

Gustavianum

Gustavianum

Nicht nur aufgrund des Liedes „ein Student in Uppsala“ hat sich die schwedische Stadt in ganz Europa einen Namen machen können. Bekannt ist sie ebenso aufgrund des Doms, der der größte Nordeuropas ist und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Gegenüber dem Dom präsentiert sich das Gustavianum in einem historischen Gebäude. Einst handelte es sich bei dem Bauwerk um den Sitz des Erzbischofs. Durch Gustav Adolf II. ging das Gebäude schließlich 1620 in den Besitz der Universität. Heute beheimatet das Gustavianum allerhand Raritäten und Naturalien. Unter anderem findet sich in dem Haus der Kunstschrank, den der schwedische König im Jahr 1632 von der deutschen Stadt Augsburg geschenkt bekam. (mehr …)

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Auf den Spuren der Kunst – Bror Hjorts hus

Außerhalb des Zentrums von Uppsala stößt man in Bror Hjorths hus auf ein Ziel, dass sich Kunstinteressierte in keinem Fall entgehen lassen sollten. Das Künstlerhaus widmet sich dem Leben und Wirken des Künstlers Bror Hjorth, der in der Zeit 1894 bis 1968 lebte. Seine Bilder und Skulpturen sind in ganz Nordeuropa bekannt. Sie zeigen Einflüsse des Expressionismus und Kubismus. Unter den Ausstellungsstücken finden sich ebenso Werke, die die Eigenschaften der primitiven Kunst zeigen. Vor allem in ihrer Rohheit und der Farbenfreude, die Bror Hjorth anwendete, sind sie einzigartiger Form. So finden sich Kunstwerke in der Ausstellung, die in ihrer Form in der schwedischen Kunst kein zweites Mal zu finden sind. (mehr …)

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Gamla Uppsala – auf den Spuren frühzeitlicher Geschichte

Uppsala

Uppsala

Uppsala gehört zu den wenigen Städten Schwedens, die sich heute einer internationalen Bekanntheit erfreuen. Die populäre Universitätsstadt hat zahlreiche Besonderheiten zu bieten. Eine davon ist Gamla Uppsala. Gamla Uppsala befindet sich nördlich der Stadt und wird heute gern als eine der wichtigsten frühgeschichtlichen Stätten Schwedens bezeichnet. Bekannt ist dieser Ort zum einen aufgrund der alten Geschichte und zum anderen wegen der drei Königshügel. Einer Sage zufolge sollen um 500 in den Königshügeln die Svear-Herrscher Egil, Adils und Aun begraben wurden sein. Über Jahrhunderte hinweg befand sich in Gamla Uppsala das geistliche und zugleich auch politische Zentrum Schwedens. Schon im 11. Jahrhundert berichtete Adam von Bremen von einem Ort Schwedens, an dem Götter verehrt wurden. (mehr …)

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Der Zauber von Uppsala

Uppsala

Uppsala

Zahlreiche schwedische Städte haben einen ganz besonderen Charme, ein Gesicht, mit dem sie die Menschen in den Bann ziehen. Viele haben jedoch den Zauber von Uppsala bisher nicht erreicht. Immerhin steht Uppsala für Zeitgeist, Lebenslust und letztlich auch für Unbekümmertheit, aber auch für eine gewisse Ziellosigkeit, die für Universitätsstätte oft typisch ist. Zweifelsohne hat es Uppsala wohl nur aufgrund der eigenen Universität zu entsprechendem Ruhm gebracht. Die Universität der Stadt wurde bereits 1477 gegründet. Heute handelt es sich bei ihr um das älteste akademische Institut des Nordens. Historisch wird Uppsala in zwei Hälften geteilt. Die Teilung erfolgt durch den Fluss Fyrisan. (mehr …)

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