Uppsala


Sigtuna und seine Holzhäuser

Hauptstrasse von Sigtuna. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Brorsson

Hauptstraße von Sigtuna. (Foto: Brorsson [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons)

Sigtuna – das ist Schweden wie aus dem Märchenbuch. So stellt man sich eine schwedische Kleinstadt vor – viele farbige Holzhäuser, kleine gemütliche Cafés und eine entspannte Atmosphäre.

Sigtuna liegt etwas nördlich von Stockholm, lässt sich also gut mit einem Besuch von Stockholm kombinieren – ein interessanter Gegensatz zur Großstadt.

Der kleine Ort hat etwa 8000 Einwohner und liegt schön gelegen am Mälaren. Sigtuna gehört zur gleichnamigen Gemeinde Sigtuna und zur historischen Provinz Uppland.

Kommt man nach Sigtuna so fühlt man sich auch heute noch in die Zeit um die Jahrhundertwende zurückversetzt. Sicher gibt es Freiluftmuseen, die ebenfalls diese frühere Zeit verkörpern, wo man Gebäude nachgebaut, bzw. Gebäude und Gegenstände aus verschiedenen Regionen hier angesammelt hat, wie z.B. Skansen in Stockholm oder Jämtli in Östersund. Aber Sigtuna ist kein Museum, Sigtuna ist Realität. Die meisten der Holzhäuser stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Doch hier wohnen Menschen, hier sind Geschäfte untergebracht und hier gibt es Cafés.

Besonders schön und farbig ist die Hauptstraße durch die Innenstadt. Hier findet man auch alles, was zu einer modernen Stadt in Schweden gehört, wenn auch untergebracht in den alten Gebäuden aus Holz: Banken, Sportgeschäfte, einen ICA Supermarkt und natürlich viele Cafés und Restaurants. Zu einem Besuch dieser Stadt gehört auch unbedingt das Einkehren in einem dieser gemütlichen Cafés, wie zum Beispiel in der Tant Bruns Kaffestuga. Man fühlt sich zurückversetzt in alte Zeiten, egal ob man seinen Kaffee drinnen in der gemütlichen Stube oder draußen im blühenden Garten trinkt. Gebäck und Kuchen, alles typisch schwedisch. Und Kaffee aus der Kupferkanne, wie es sich für das historische Schweden gehört.

Aber nun noch etwas zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten von Sigtuna.

Neben Lund in Südschweden gilt Sigtuna als die älteste Stadt Schwedens. Gegründet wurde sie um 980 von Erik Segersäll. Sigtuna hatte damals eine zentrale Bedeutung, sogar die ersten schwedischen Münzen wurden hier geprägt. Mitte des 11. Jahrhunderts wurde die Stadt Bischofssitz und es wurde die Domkirche sowie weitere Kirchen gebaut. Auch wenn der Bischofssitz später nach Östra Aros verlegt wurde, so blieb Sigtuna doch eine wichtige Stadt. Erst im späten Mittelalter wurde sie durch Großstädte wie Stockholm und Uppsala in den Hintergrund gedrängt. So ging dann auch die Einwohnerzahl zurück und die Kirchen verfielen zusehends. Erst im 20. Jahrhundert ging es wieder aufwärts. Es wurden Schulen und Ausbildungsstätten eröffnet und im geschäftlichen Bereich erlebte die Stadt einen Aufschwung. Und dann kamen die Touristen und entdeckten das nette Städtchen. Heute gehört es zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Schwedens.

Und was kann man hier nun außer den Holzhäusern noch besichtigen? Da sind die zerfallenen Kirchen zu nennen, aber auch die noch erhaltene Marienkirche aus dem 13. Jahrhundert. Daneben gibt es ein Museum, das Sigtuna-Museum, das über die Geschichte Sigtunas informiert. Auch die zahlreichen Runensteine im Stadtgebiet sind sehenswert.

Sigtuna ist einfach zu erreichen, einfach 50 km von Stockholm nach Norden und man fährt gleichzeitig zurück in die schwedische Vergangenheit.

Autor(in): Heide – Heide.Walker@conductix.com

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Otto Nordenskjöld – schwedische Spuren in Patagonien

Der Lago Nordenskjöld, benannt nach Otto Nordenskjöld. Foto aus Wikipedia. Fotograf: Philipp Ross

Der Lago Nordenskjöld, benannt nach Otto Nordenskjöld. Foto aus Wikipedia. Fotograf: Philipp Ross

Otto Nordenskjöld war ein schwedischer Geologe und Polarforscher, der am anderen Ende der Welt seine Spuren hinterlassen hat. Weit weg von Schweden stößt man auf diesen Namen, der sofort an einen Schweden denken lässt.

Reist man durch den wunderschönen Torres del Paine Nationalpark in Patagonien, so kommt man auch zum türkisfarbenen Lago Nordenskjöld. Ein etwas seltsamer Name für einen See im Süden Chiles, den die Chilenen zu dem auch gar nicht aussprechen können. Dieser See wurde nach Otto Nordenskjöld benannt, der ihn Anfang des 20. Jahrhunderts auf seiner ersten Forschungsreise entdeckte.
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Ingmar Bergman – Szenen eines Leinwandlebens

Ingmar Bergman 1957.

Ingmar Bergman 1957.

Was macht einen Schweden zum wohl besten Filmregisseur aller Zeiten? Ingmar Bergman erhielt 1997 bei den Filmfestspielen in Cannes die „Palme der Palmen“ – Auszeichnung für einen Filmemacher, der zum Vorbild für viele erfolgreiche Regisseure wurde. Der Schwede zählt mit seinen Beiträgen zu den wichtigsten Leinwandregisseuren des 20. Jahrhunderts, wobei sein Werk vor allem für das Theater und den Film in Schweden eine beachtliche Bedeutung hat. (mehr …)

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Artur Hazelius – Der Gründer von Skansen

Artur Hazelius. Bild aus Wikipedia. Fotograf: Emil Hildebrand.

Artur Hazelius.
Bild aus Wikipedia. Fotograf: Emil Hildebrand.

Artur Immanuel Hazelius, ein schwedischer Philologe wurde bekannt als Gründer des bekannten schwedischen Freiluftmuseums Skansen.

Artur Immanuel Hazelius wurde am 30. November 1833 in Stockholm geboren. Seine Mutter entstammte einem Adelsgeschlecht und sein Vater, Johann August Hazelius war Offizier, Politiker und Schriftsteller. Schon im 15. Jahrhundert war die Familie Hazelius in der Gemeinde Hassela in Hälsingland ansässig, damals noch unter einem anderen Namen. Der Stammvater Jonae nahm im 17. Jahrhundert den Namen Hazelius, passend zur Herkunft der Familie an. (mehr …)

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Mora – die besondere Kleinstadt am Siljansee

Die Kirche von Mora Fotograf: Heide

Die Kirche von Mora
Fotograf: Heide

In der schwedischen Provinz Dalarna, am Siljansee liegt ein netter kleiner Ort mit etwa 11.000 Einwohnern. Hier findet man noch das traditionelle, ländliche Schweden und für Besucher, die besten Voraussetzungen für einen erholsamen und abwechslungsreichen Urlaub.

Als Endstation des jährlichen Ski-Langlaufrennens „Vasalauf“ ist Mora weltbekannt geworden. Und schließlich entschied sich hier ein wichtiger Teil schwedischer Geschichte, als Gustav Vasa die Dalarner 1520 zum Widerstand gegen die Dänen aufrief!
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Carl von Linné und die Blumen

Gemälde von Carl von Linné Bild aus Wikipedia. Originalgemälde von Alexander Roslin. Fotograf: Greg L

Gemälde von Carl von Linné
Bild aus Wikipedia. Originalgemälde von Alexander Roslin. Fotograf: Greg L

Denkt man an Carl von Linné, dann denkt man automatisch an Blumen, Pflanzen, Tiere und an die Natur. Er war es, der den Pflanzen und Tiere ihren Namen gab und sie in seinen umfassenden Werken beschrieb.

Carl von Linné wurde am 23. Mai 1707 in Råshult in Småland als Carl Nilsson Linnæus geboren. Sein Vater war von Beruf Pfarrer und interessierte sich sehr für die Natur und für Pflanzen. Dieses Interesse übertrug sich schon früh auf den Sohn, der sich gerne mit den Pflanzen, die sein Vater im eigenen Garten kultivierte, beschäftigte und auch gerne die Umgebung erforschte, um immer neue Pflanzen kennenzulernen.

Der Wunsch des Vaters war, dass Carl, genau wie der Vater und auch schon der Großvater, Pfarrer werden sollte. Daher wurde er auf die Domschule nach Växjö geschickt, wo er sich aber überhaupt nicht wohl fühlte…
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Rückkehr der Straßenbahn in schwedischen Kommunen?

Vorbild Göteborg: schwedische Kommunen planen (Wieder-)Einführung der Straßenbahn

Vorbild Göteborg: schwedische Kommunen planen (Wieder-)Einführung der Straßenbahn

Die Straßenbahn hat in Schweden wieder eine Zukunft. In mehreren Kommunen wird über die (Wieder-)Einführung eines Verkehrsmittels diskutiert, das in den sechziger Jahren in Nord- und Westeuropa in vielen Städten in Ungnade fiel. Derzeit fahren Straßenbahnen in Göteborg, Stockholm und Norrköping. Doch in einigen Jahren könnten es weitaus mehr Kommunen werden, die den „schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr“ anbieten. (mehr …)

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Ingmar Bergman – ein Junge der 100 Zinnsoldaten hergab, um einen Filmprojektor zu bekommen

Es gibt Menschen, dIngmar Bergmanie ihre Leidenschaft schon im frühen Kindesalter entdecken. Einer dieser Menschen war Ingmar Bergman und seine Leidenschaft: Filme! Kein Wunder also, dass er als kleiner Junge seine Zinnsoldatenarmee gegen den Filmprojektor seines Bruders eintauschte. Ein kleiner Grundstein für seine spätere Karriere war gelegt. (mehr …)

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