Kiruna

Die Abisko Fjällstation

Abisko Fjällstation. Foto: Heide

Die Fjällstation in Abisko liegt etwa 200 km nördlich des Polarkreises und am Eingang zum Kungsleden, an der E10 auf der Strecke zwischen Kiruna, dem Hauptort Schwedisch Lapplands und Narvik in Norwegen. Entlang dieser Straße fährt auch die berühmte Erzbahn, mit der das Eisenerz aus dem Bergwerk in Kiruna nach Narvik befördert wird.  Menschen aus aller Welt kommen das ganze Jahr über hierher. Die Abisko Fjällstation eignet sich für Leute, die auf dem Kungsleden oder auf anderen Wanderwegen hier in Lappland, im Norden Schwedens wandern wollen, aber auch für einen Besuch im Winter, um den lappländischen Winter kennenzulernen oder auch das Nordlicht zu sehen, denn Abisko soll einer der besten Orte weltweit sein, um das Nordlicht zu sehen. (mehr …)

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Das Nordlicht – faszinierendes Himmelsspektakel

Nordlicht über Schwedisch-Lappland. Foto: Heide Walker

Gehört hat jeder schon davon, aber um es auch mal zu sehen zu bekommen, muss man hoch in den Norden reisen, nördlich des Polarkreises. Natürlich gibt es ein ähnliches Phänomen auch auf der Südhalbkugel, aber hier ist die Anreise für uns doch einiges weiter.
Zur Zeit, das heißt dieses Jahr und die nächsten beiden Jahre sind die Chancen deutlich höher, das Polarlicht zu sehen, wie in den vergangenen Jahren, angeblich sogar am besten seit etwa 50 Jahren.
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Skigebiete in Schweden: Riksgränsen

Betrieb im Skigebiet Riksgränsen, März 2007. Foto: Tommy Sollén /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Betrieb im Skigebiet Riksgränsen, März 2007. Foto: Tommy Sollén /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

 

Weit im Norden Schwedens, im Reich von Nordlicht und Mitternachtssonne liegt Riksgränsen. Direkt – der Name, zu Deutsch „Reichsgrenze“, birgt es – an der Grenze zu Norwegen. Ein abgelegenes Nest, dass kaum Erwähnung fände, stünde hier nicht die Wiege des modernen Skisports, läge hier nicht Schwedens nördlichstes und damit eines der nördlichsten Skigebiete weltweit. (mehr …)

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Skifahren in Schweden

Skihang in Sälen, Dalarna. Foto: Notwist, auf Wikipedia

Auch in Schweden kann man Skifahren! Schweden hat zwar keine so gigantischen Skigebiete anzubieten, wie man sie in den Alpen vorfindet, aber auch hier ist Skifahren mit allem was dazu gehört möglich und dabei geht es bedeutend ruhiger und entspannter zu als in den großen Skigebieten in den Alpen. Nicht zu vergessen, dass man aufgrund der Kälte hier traumhaftem Pulverschnee vorfinden kann.
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Der Abisko Nationalpark

Abisko Nationalpark, Fotograf Dr. Martin Keller

Abisko Nationalpark, Fotograf Dr. Martin Keller

Der Abisko Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks Schwedens. Er wurde bereits 1909 zum Nationalpark erklärt, umfasst eine Fläche von 77 km² und liegt im schwedischen Lappland, an der Grenze zu Norwegen. Der Name leitet sich von dem dort gelegenen Ort Abisko ab. Der nordsamische Begriff Abisko heißt so viel wie „der Wald bei dem großen Wasser“. Und mit dem großen Wasser ist der Torneträsk gemeint, der See an den der Park im Norden angrenzt, der siebtgrößte See Schwedens. Der Abisko Nationalpark verläuft von Abisko und vom Torneträsk nach Süden, die beiden höchsten Berge im Park sind der Slattatjahka mit 1191 m und der Nuolja mit 1169 m.
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Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 2)

Zunächst etwas zur Geschichte des Kungsleden:
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke zwischen Kiruna und Narvik geplant wurde, sah der STF, die Schwedische Touristenvereinigung, die Gelegenheit, das lappländische Fjäll für Besucher zugänglicher zu machen. Zunächst plante man die Strecke von Abisko am Torneträsk zum Kebnekaise und weiter nach Nikkaluokta. Auch über die Weiterführung der Strecke bis Kvikkjokk hatte man sich schon Gedanken gemacht.
In den zwanziger Jahren wurde der Pfad dann allmählich mit zunächst einfachen Hütten ausgestattet. In der Anfangszeit konnten sich nur reiche Leute leisten, diese Gegend zu besuchen, nur sie konnten die recht teure Bahnreise nach Lappland bezahlen.
Die Strecke von Abisko bis Vakkotavare legte man 1926-1927 an.
1928 sprach der schwedischen Tourismusverein zum ersten Mal offiziell vom Kungsleden.
In den dreißiger Jahren entstanden dann die großen Fjällstationen wie Abisko, Kepnekaise, Kvikkjokk und Grövelsjön. Auch begann man Zweizimmerhütten entlang des Kungsleden zu bauen, die aber heute nicht mehr existieren. Irgendwann waren die Besucherzahlen derart angestiegen, dass man weit mehr Übernachtungsplätze benötigte. Es entstanden die heutigen „Stugor“.
Im Jahre 1950 endete der Kungsleden in Ammarnäs, 1975 wurde er bis Hemavan verlängert.

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Winterreise nach Kiruna, Lappland

Zu einem der eindrucksvollsten Erlebnisse in Schweden gehört für mich die Reise nach Kiruna, Lappland. Mit einer Gruppe von Mitstudenten war ich dort für ein paar Tage, ungefähr eine Woche vor Weihnachten. Wir hatten den direkten Flug von Stockholm aus genommen, die Fluglinie hieß bezeichnenderweise „Snowflake“. Wer sich dazu entscheidet, in den Wintermonaten nach Lappland zu reisen, weiß worauf er sich einlässt: Kälte, Schnee und Dunkelheit. Wenn ich jedoch eines in meiner Zeit dort gelernt habe, dann dass selbst diese Begriffe relativ sind. Dick eingemummelt in gefütterter Winterjacke, Moonboots, Fleece-Handschuhen und mehreren Lagen von Socken und Pullis habe ich dort in der trockenen Kälte letzten Endes weniger gefroren, als an so manchen feuchtkalten, windigen Herbsttagen an der Küste. Hinzu kam, dass es in Kiruna zur Zeit unseres Aufenthaltes aufgrund einer Wärmeperiode „nur“ minus 15 Grad Celsius waren. Bekannte, die ein paar Wochen vorher dort gewesen waren, berichteten von Temperaturen von minus 30 Grad Celsius. (mehr …)

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Ein Hotel aus Eis und Schnee

Die einen schütteln den Kopf bei dem Gedanken, hier übernachten zu müssen, und erklären dich ganz einfach für verrückt. Die anderen finden es spannend, interessant und ein spezielles Erlebnis, mal dort hin zu reisen.

Das Eishotel im schwedischen Jukkasjärvi, bei Kiruna in Lappland, ca. 200 km nördlich des Polarkreises, ist schon eine besondere Sache.

Ein Hotel, das jedes Jahr neu entsteht. Jedes Jahr im Herbst wird es aus ca. 4000 Tonnen Eis und ca. 30.000 Tonnen Schnee erneut aufgebaut, und im Frühjahr schmilzt es dahin. Einen kleinen Eindruck vom Eishotel kann man jedoch auch im Sommer bekommen. In einer Eishalle, dem Icehotel Art Center,  werden Inventar und Teile des Eishotels ausgestellt, wie z.B. die Eisbar, ein paar Eissessel oder die wunderschönen Kronleuchter aus Eis. Übrigens gibt es auch eine Eisbar in Stockholm, im Nordic Sea Hotel, aus dem gleichen Eis aus Jukkasjärvi wie das Eishotel. Hier kann man sich mal an das Erlebnis herantasten.
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Erzählung einer Toten: Åsa Larssons Roman „Bis dein Zorn sich legt“

„Ich erinnere mich, wie wir gestorben sind.“ Åsa Larssons Roman „Bis dein Zorn sich legt“ beginnt mit einem wahren Hammer von Eröffnungssatz, der gleich ziemlich deutlich macht, dass man es hier auf keinen Fall mit einem 0815-Kriminalroman zu tun hat. Denn diejenige, die hier erzählt, ist eine Tote.

Ein Kunstgriff, der Larsson ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Denn die tote Wilma Persson ist weder durch Raum noch Zeit eingeengt und taucht so immer wieder an den unterschiedlichsten Stellen im Roman auf, um die Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und mit ihrem Wissen zu schildern. So trifft sie auf Staatsanwältin Rebecka Martinsson und deren – ebenfalls bereits verstorbene – Großmutter. Sie beobachtet einen weiteren Mord oder beschreibt wie ihre eigene Leiche gefunden wird. Letzteres eine besonders eindringliche Szene.

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Kiruna und ihr einstiger Glanz

Kiruna

Kiruna

Kiruna erstreckt sich über eine beeindruckende Fläche von 20.000 qkm und ist somit halb so groß wie die Niederlande. Einst handelte es sich bei der Stadt um die größte Gemeinde der Welt. Auch wenn diese Stellung nicht erhalten bleiben konnte, genießt Kiruna sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen eine große Bedeutung. Immerhin präsentiert sich mit ihr das imposante Zentrum einer einzigartigen Region. Kiruna bietet heute im Grunde all das, was man sich von einer Stadt wünscht. Doch obwohl moderne Angebote längst in der Gemeinde Einzug gehalten haben, hat sie sich ihren Ursprung bewahren können. In vielerlei Hinsicht hat Kiruna Besonderheiten zu bieten. Die wohl Wichtigste ist der Hausberg Kirunavaara. Der Erzberg bildete einst die Grundlage für die Stadt und ist heute an nahezu allen Punkten deutlich zu sehen. (mehr …)

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