Kiruna




Schwedisch lernen



Gemütliches Reisen in Schweden mit der Inlandsbahn

Inlandsbana. Aus Wikipedia. Fotograf: Gunnar1m

Inlandsbana. Aus Wikipedia. Fotograf: Gunnar1m

 

Reisen mit der Inlandsbahn. Das bedeutet zwei Tage gemütliches Reisen durch die schwedische Landschaft. Die Inlandsbana, wie sie auf Schwedisch heißt, verläuft genau genommen über ca. 1300 km von Kristinehamn im Süden bis Gällivare im Norden. Die „eigentliche Inlandsbana“, die bekannte und beliebte Strecke, die auch heute noch in Betrieb ist, ist aber Abschnitt zwischen Mora in Dalarna und Gällivare in Norrbotten.
(mehr …)

Weiterlesen




Schwedisch lernen



Die Erzbahnstrecke von Luleå nach Narvik

Die Erzbahn am Torneträsk.  Aus Wikipedia. Fotograf: David Gubler

Die Erzbahn am Torneträsk.
Aus Wikipedia. Fotograf: David Gubler

Wenn man von der skandinavischen Erzbahn spricht, dann mein man die Strecke von Luleå über Kiruna nach Narvik, auf der das Eisenerz von Gällivare und Kiruna in die Häfen von Narvik in Norwegen bzw. Luleå an der schwedischen Ostseeküste befördert wird. Es handelt sich dabei um die nördlichste Eisenbahnstrecke, die mit dem übrigen normalspurigen europäischen Eisenbahnnetz verbunden ist. Narvik ist zugleich der nördlichste Bahnhof mit normaler Spurbreite von Europa.
(mehr …)

Weiterlesen




Schwedisch lernen



Kiruna – der große Umzug beginnt

Flugbild über KIruna und seinen Eisenerzberg. Foto: Fredric Alm, LKAB.

Flugbild über KIruna und seinen Eisenerzberg. Foto: Fredric Alm, LKAB.

Es ist nun soweit. Die Stadt Kiruna muss umziehen. Schon seit Jahren ist dieses Thema im Gespräch:
Die Stadt droht zu versinken und muss daher dem größten Eisenerz-Bergwerk Schwedens weichen.
(mehr …)

Weiterlesen




Schwedisch lernen



So läuft es ab im Eishotel

Zimmer im Eishotel. Foto: Heide

In einem früheren Artikel im Jahr 2011 habe ich bereits über das Eishotel geschrieben. Hier folgt nun eine Art Gebrauchsanleitung für das Eishotel, brauchbare Informationen für Leute, die ernsthaft vorhaben, mal im Eishotel zu übernachten. Oder für Leute, die vielleicht noch etwas Bedenken haben.

(mehr …)

Weiterlesen




Schwedisch lernen



Die Abisko Fjällstation

Abisko Fjällstation. Foto: Heide

Die Fjällstation in Abisko liegt etwa 200 km nördlich des Polarkreises und am Eingang zum Kungsleden, an der E10 auf der Strecke zwischen Kiruna, dem Hauptort Schwedisch Lapplands und Narvik in Norwegen. Entlang dieser Straße fährt auch die berühmte Erzbahn, mit der das Eisenerz aus dem Bergwerk in Kiruna nach Narvik befördert wird.  Menschen aus aller Welt kommen das ganze Jahr über hierher. Die Abisko Fjällstation eignet sich für Leute, die auf dem Kungsleden oder auf anderen Wanderwegen hier in Lappland, im Norden Schwedens wandern wollen, aber auch für einen Besuch im Winter, um den lappländischen Winter kennenzulernen oder auch das Nordlicht zu sehen, denn Abisko soll einer der besten Orte weltweit sein, um das Nordlicht zu sehen. (mehr …)

Weiterlesen




Schwedisch lernen



Das Nordlicht – faszinierendes Himmelsspektakel

Nordlicht über Schwedisch-Lappland. Foto: Heide Walker

Gehört hat jeder schon davon, aber um es auch mal zu sehen zu bekommen, muss man hoch in den Norden reisen, nördlich des Polarkreises. Natürlich gibt es ein ähnliches Phänomen auch auf der Südhalbkugel, aber hier ist die Anreise für uns doch einiges weiter.
Zur Zeit, das heißt dieses Jahr und die nächsten beiden Jahre sind die Chancen deutlich höher, das Polarlicht zu sehen, wie in den vergangenen Jahren, angeblich sogar am besten seit etwa 50 Jahren.
(mehr …)

Weiterlesen




Schwedisch lernen



Skigebiete in Schweden: Riksgränsen

Betrieb im Skigebiet Riksgränsen, März 2007. Foto: Tommy Sollén /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

Betrieb im Skigebiet Riksgränsen, März 2007. Foto: Tommy Sollén /flickr.com (CC BY-ND 2.0)

 

Weit im Norden Schwedens, im Reich von Nordlicht und Mitternachtssonne liegt Riksgränsen. Direkt – der Name, zu Deutsch „Reichsgrenze“, birgt es – an der Grenze zu Norwegen. Ein abgelegenes Nest, dass kaum Erwähnung fände, stünde hier nicht die Wiege des modernen Skisports, läge hier nicht Schwedens nördlichstes und damit eines der nördlichsten Skigebiete weltweit. (mehr …)

Weiterlesen




Schwedisch lernen



Skifahren in Schweden

Skihang in Sälen, Dalarna. Foto: Notwist, auf Wikipedia

Auch in Schweden kann man Skifahren! Schweden hat zwar keine so gigantischen Skigebiete anzubieten, wie man sie in den Alpen vorfindet, aber auch hier ist Skifahren mit allem was dazu gehört möglich und dabei geht es bedeutend ruhiger und entspannter zu als in den großen Skigebieten in den Alpen. Nicht zu vergessen, dass man aufgrund der Kälte hier traumhaftem Pulverschnee vorfinden kann.

Die schwedischen Skigebiete erstrecken sich von Riksgränsen im hohen Norden bis nach Dalarna und Värmland in Mittelschweden. Und was in Schweden etwas Besonderes ist, im Vergleich zu den Alpen, hier kann man sogar bei der Mitternachtssonne oder vor der spektakulären Kulisse des Nordlichts Skifahren.

Das größte Skigebiet Schwedens, überhaupt Skandinaviens ist sicher Åre in Jämtland. Hier fand 2007 die Alpin-WM statt. In Åre gibt es alles von leichten Anfänger-Pisten bis zu richtig anspruchsvollen schwarzen Pisten. Auch Helikopter-Skiing ist möglich. Das Skigebiet ist so groß, dass es einem sicher nicht langweilig wird. Auch abends wird einiges geboten an Après-Ski und Unterhaltung.

Auch Tärnaby und Hemavan, die im Sommer eher etwas langweilig und verschlafen wirken – es sei denn, man kommt als Wanderer und Naturliebhaber in die Region – haben im Winter einiges zu bieten. Hier kann man die Pisten kennenlernen, auf denen Stars wie Ingemar Stenmark und Anja Pärsson das Skifahren gelernt haben. Beide sind hier geboren und daran wird man auch überall im Ort erinnert, auch Skipisten sind nach den beiden benannt. Neben dem Skifahren kann man hier auch an Hundeschlitten-und Schneescooterfahrten teilnehmen.

Bei einem Urlaub in Vemdalen, in der Provinz Härjedalen, kann man gleich drei Skigebiete kennenlernen: Vemdalsskalet, Björnrike und Klövsjö/Storhogna. Die Liftkarte gilt in allen drei Gebieten. Hier fand 1990 der Ski-Weltcup statt. 30 Lifte mit 53 Pisten stehen zur Verfügung. Ein familienfreundliches Skigebiet, das auch separate Bereiche für Kinder anbietet, dazu ein gastfreundlicher Ort mit einer gemütlichen Atmosphäre.

Weiter zu erwähnen sind Branäs im Norden von Värmland, 1988 eröffnet und heute zu einem beliebten Skigebiet für Familien geworden, oder Funäsdalsfjällen mit seinen zahlreichen langen Abfahrten im westlichen Härjedalen. Dieses Skigebiet besteht aus 5 Skiorten: Funäsdalsberget, Ramundberget, Tänndalen, Tännäskröket und Kappruet. Funäsfjällen beherbergt außerdem eines der größten Langlaufgebiete der Welt und gilt auch als das schneesicherste Skigebiet in ganz Schweden, obwohl es relativ weit südlich liegt.

Ganz im Norden, nördlich des Polarkreises, in der Gemeinde Kiruna liegt Riksgränsen, ein winziger Ort mit nur ein paar Einwohnern an der Straße von Kiruna nach Narvik und bekannt als Wintersportgebiet.
Sechs Skilifte und 15 Abfahrten stehen zur Verfügung, dazu viele Möglichkeiten zum Skilaufen außerhalb der Pisten. Neben Funäsfjällen gehört auch Riksgränsen zu den Skigebieten in Schweden mit dem meisten Schnee. Die Lifte sind von Februar bis Mittsommer geöffnet. Typisch für diesen Ort ist, dass hier viele Skihänge die Namen von Personen tragen, die irgendwie mal in der Region aktiv waren und zur Entwicklung des Skigebiets beigetragen haben.

Und nun kommen wir zu den Skigebieten in Dalarna. Besonders bekannt sind hier Sälen und das Idre Fjäll. Sälen, wo sich auch der Startpunkt des berühmten Wasalaufs befindet, besteht aus den Skigebieten Lindvallen, Högfjället, Tandåsdalen, Hundfjället, Kläppen und Stöte und hat daher einiges zu bieten, und das nicht nur auf den 112 Pisten, auf denen sowohl Anfänger wie auch anspruchsvolle Skifahrer auf Ihre Kosten kommen. Sälen ist bekannt für seine gemütliche Atmosphäre und den netten freundlichen Service
Das Idre Fjäll wurde 1968 eröffnet. Das Pistensystem erstreckt sich hier in alle vier Himmelsrichtungen. Auch Idre ist ein Skigebiet für alle Wünsche, Skifahren, Snowboarden, und auch am Abend wird Unterhaltung geboten. Hier soll sich auch die steilste Abfahrt in Schweden befinden, der Chocken.
In diesem Jahr wurden einige neue Skilifte gebaut, neue Pisten angelegt und auch ein neues Bergrestaurant eröffnet.

Daneben gibt es auch noch viele kleinere Skigebiete oder viele Orte mit einfach einem kleinen Skihang.
Was alle Skigebiete gemeinsam haben ist die Qualität der Skilifte und Pisten, die bestens präparierten Loipen und das umfassende Angebote nicht nur für Skiläufer, wie Hundeschlittenfahrten, Schneescooterfahrten, Schlittschuhlaufen, Eisklettern oder auch Eisfischen. Die oben genannten Skigebiete sind für schwedische Verhältnisse groß, jedoch halten sich die Besucherzahlen in Grenzen, so dass genug Platz für alle ist und die Wartezeiten am Lift bei weitem nicht so lange sind, wie man es von den Skigebieten in den Alpen gewohnt ist. Unterkünfte gibt es für jeden Geschmack: komfortable Hotels, Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Jugendherbergen. Man kann also durchaus auch mal Skiurlaub in Schweden machen.

Autor(in): Heide – Heide.Walker@conductix.com

Weiterlesen




Schwedisch lernen



Der Abisko Nationalpark

Abisko Nationalpark, Fotograf Dr. Martin Keller

Abisko Nationalpark, Fotograf Dr. Martin Keller

Der Abisko Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks Schwedens. Er wurde bereits 1909 zum Nationalpark erklärt, umfasst eine Fläche von 77 km² und liegt im schwedischen Lappland, an der Grenze zu Norwegen. Der Name leitet sich von dem dort gelegenen Ort Abisko ab. Der nordsamische Begriff Abisko heißt so viel wie „der Wald bei dem großen Wasser“. Und mit dem großen Wasser ist der Torneträsk gemeint, der See an den der Park im Norden angrenzt, der siebtgrößte See Schwedens. Der Abisko Nationalpark verläuft von Abisko und vom Torneträsk nach Süden, die beiden höchsten Berge im Park sind der Slattatjahka mit 1191 m und der Nuolja mit 1169 m.
(mehr …)

Weiterlesen




Schwedisch lernen



Der Kungsleden – der königliche Wanderweg (Teil 2)

Zunächst etwas zur Geschichte des Kungsleden:
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Eisenbahnstrecke zwischen Kiruna und Narvik geplant wurde, sah der STF, die Schwedische Touristenvereinigung, die Gelegenheit, das lappländische Fjäll für Besucher zugänglicher zu machen. Zunächst plante man die Strecke von Abisko am Torneträsk zum Kebnekaise und weiter nach Nikkaluokta. Auch über die Weiterführung der Strecke bis Kvikkjokk hatte man sich schon Gedanken gemacht.
In den zwanziger Jahren wurde der Pfad dann allmählich mit zunächst einfachen Hütten ausgestattet. In der Anfangszeit konnten sich nur reiche Leute leisten, diese Gegend zu besuchen, nur sie konnten die recht teure Bahnreise nach Lappland bezahlen.
Die Strecke von Abisko bis Vakkotavare legte man 1926-1927 an.
1928 sprach der schwedischen Tourismusverein zum ersten Mal offiziell vom Kungsleden.
In den dreißiger Jahren entstanden dann die großen Fjällstationen wie Abisko, Kepnekaise, Kvikkjokk und Grövelsjön. Auch begann man Zweizimmerhütten entlang des Kungsleden zu bauen, die aber heute nicht mehr existieren. Irgendwann waren die Besucherzahlen derart angestiegen, dass man weit mehr Übernachtungsplätze benötigte. Es entstanden die heutigen „Stugor“.
Im Jahre 1950 endete der Kungsleden in Ammarnäs, 1975 wurde er bis Hemavan verlängert.

(mehr …)

Weiterlesen

  • Kategorie Blog