IKEA

Rekordgewinn für Ikea-Konzern

Sieben weitere Häuser, 4.000 neue Arbeitsplätze und ein Plus von zehn Prozent. Ikea-Chef Mikael Ohlsson präsentierte den Geschäftsjahresabschluss 2011.

Billy, Poäng und Co. haben weltweit Hochkonjunktur. Denn je unsicher die Zeiten, desto häufiger ziehen sich die Menschen in die eigenen vier Wände zurück und machen es sich dort gemütlich. „Cocooning“ nennen das die Trendforscher. Davon hat der internationale Ikea-Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr profitiert. „Formschöne und funktionsgerechte Einrichtungsgegenstände zu Preisen, die so günstig sind, dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können“, erklärte Konzernschef Mikael Ohlsson Ende Januar die Ikea-Strategie. Die ging auch im Geschäftsjahr 2011 (Stichtag: 31. August) auf. (mehr …)

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Knut beendet die Weihnachtszeit

Ich hatte mal einen Arbeitskollegen mit Namen Knut. Trotz seines Namens hatte er keinen Bezug zu Schweden und wusste auch nicht, was es mit diesem Namen in Schweden auf sich hat. Ich erzählte ihm von der Tradition, am Knutdagen – 13. Januar – den Weihnachtsbaum abzuschmücken und aus dem Fenster zu werfen. Daraufhin ging er am 13. Januar zu Ikea, stellte sich als Knut vor und bat darum, nicht gleich wieder „hinausgeworfen“ zu werden. Bei Ikea freute man sich über den Knut-Besuch und lud ihn zu einem Essen im Ikea-Restaurant ein….
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Ikea nimmt Fremdmarkten aus dem Schwedenshop

Wer auch künftig nicht auf Süßes von Cloetta, Fischkonserven von Abba und und Kekse von Göteborgs kex aus dem Schwedenshop verzichten will, sollte sich bevorraten. Die schwedische Möbelkette Ikea stellt ihr Lebensmittelsortiment um und nimmt sukzessive die weltweit vertriebenen Markenprodukte aus dem Programm.

Der Konzern möchte in seinen Lebensmittelabteilungen nur noch Produkte verkaufen, für die er selbst die Rezepte und die Rechte besitzt. Damit wird Ikea seine Waren künftig bei internationalen Zulieferern einkaufen und sie nicht mehr unbedingt aus Schweden importieren. Klassische schwedische Lebensmittelunternehmen wie Abba, Cloetta und Göteborgs kex sind davon besonders betroffen. Das berichtet die Deutsch-Schwedische Handelskammer unter Berufung auf die schwedische Branchenzeitung Fri Köpenskap.

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Siezt Du noch oder duzt Du schon? Zur „IKEAisierung“ unserer Gesellschaft

IKEA in Hamburg-Schnelsen. Foto: Sven

Neulich bei IKEA: Ich bin auf der Suche nach einem bestimmten Möbelstück und wende mich an eine der Mitarbeiterinnen. Freundlich gibt sie mir Auskunft und redet mich dabei wie selbstverständlich mit „Du“ an. Innerlich zucke ich zusammen, bin versucht, sie zu fragen, warum Sie sich das Recht herausnimmt, mich zu duzen. Das legere „Du“ ist allerdings längst schon Programm beim schwedischen Möbelriesen. Aus der Werbung kenne ich das bereits. Nur im persönlichen Kontakt fühlt es sich etwas fremd an. Noch. Denn was erstmal nur eine clevere Imagekampagne eines Möbelhauses ist, trägt stark zu einem Phänomen bei, das man die „IKEAisierung“ unserer Gesellschaft nennen könnte. (mehr …)

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Die Wahrheit über IKEA Teil II

Yero / Wikimedia Commons

Hier kommen Sie zum ersten Teil des Artikels

IKEA soll keinesfalls ein toleranter Arbeitgeber sein. Ethnische Minderheiten bekommen maximal in der Küche eine Chance. Wer wirklich hoch hinaus will, muss zwei Eigenschaften erfüllen: Er muss männlich und schwedisch sein. Wenn er dann auch noch aus Kamprads Heimatdorf Älmhult stammt, dann kann er es bis an die Spitze schaffen.
Denn der IKEA-Chef soll paranoid sein. Er misstraut alles und jedem, lässt seine Mitarbeiter sogar mit Stasi-Methoden bespitzeln. (mehr …)

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Die Wahrheit über IKEA Teil I

im August 2010 im Campus-Verlag erschienen

Wie in diesem Artikel beschrieben, hat sich das Ansehen von Ingvar Kamprad in den letzten Jahren gewandelt. Vom liebevollen alten Herren, der es mit seiner Bescheidenheit zum Ruhm schaffte, wurde er zum Ex-Nazi mit Alkoholproblem.

Als wäre das nicht schon genug, schrieb nun auch noch ein ehemaliger IKEA-Mitarbeiter ein Enthüllungsbuch mit dem Titel „Die Wahrheit über IKEA„. Letztes Jahr ist es in Schweden erschienen, seit August ist es auch auf Deutsch erhältlich. Und darin geht es nicht nur um kritische Stimmen, wie sie jedes erfolgreiche Unternehmen ertragen muss, es deckt auch angebliche kriminelle Aktivitäten auf.

Und der Autor, Johan Stenebo, muss es wissen. 20 Jahre war er beim Möbelhaus als Top-Manager beschäftigt und hat es zeitweise sogar geschafft, sich als Kamprads persönlicher Assistent hochzuarbeiten. Warum er das Unternehmen am Ende verlassen hat, erfährt man nicht im Detail, sondern nur so viel, dass es Streit gegeben hat und er Kamprads Söhne für absolut ungeeignet hielt. (mehr …)

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Ingvar Kamprad: Er ist ein Trinker und war ein Nazi

© Hasse Karlsson / Wikimedia Commons

Ingvar Kamprad, Gründer und Urvater von IKEA zählt heute zu einen der reichsten Menschen der Welt. Nach Berechnungen der schwedischen Wirtschaftszeitung „Veckans Affärer“ soll er 2005 sogar Bill Gates und Co. hinter sich gelassen haben und überhaupt der Reichste gewesen sein.
Trotzdem gibt der 84 Jahre alte Schwede sich bescheiden. Er lebt zurückgezogen in der Schweiz und fährt am liebsten mit dem Bus, um von A nach B zu kommen.
In Sachen Sparsamkeit und Bescheidenheit wollte er seinen Angestellten immer ein Vorbild sein, war es doch unter anderem diese Tugend, die ihm zum Erfolg verholfen hat.
Gleichzeitig bewies er aber auch seine unglaubliche Großzügigkeit anderen gegenüber. Am 9.Oktober 1996 wurden 84,85 Millionen Euro, der gesamte Tagesumsatz weltweit, an alle IKEA-Mitarbeitern aufgeteilt. Kamprads Art, Danke zu sagen. (mehr …)

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Auf das Leben zu Hause: Der neue IKEA-Katalog ist da

Der neue IKEA-Katalog

Der 37. deutsche IKEA-Katalog ist gerade frisch erschienen und das diesjährige Motto „Auf das Leben Zuhause“ ist Programm. Auf 388 Seiten werden insgesamt 324 neue Kreationen präsentiert. Aber auch die altbekannten Möbel kommen nicht zu kurz: Aufgepeppt, erweitert, verschönert oder umfunktioniert zeigen sich Billy und Co. in strahlenden Gewändern.

Dass IKEA praktisch die Donatella Versace unter den Wohnkollektionen ist, wissen wir spätestens seit Tine Wittler und ihrem „Einsatz in vier Wänden“. Was der schwedische Möbelhersteller präsentiert, wird Trend in Wohnzimmern auf der ganzen Welt.
Letztes Jahr waren bunte Stoffe angesagt, dieses Jahr dominiert die Farbe Rosa. Schon der Titel des Covers verrät es; das heimliche Thema zieht sich aber auch durch Tischchen, Accessoires und Wandfarben. Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich beim Anschauen der Barbie-Sachen meiner kleinen Cousine gefragt: „Ob es wirklich rosa Küchen gibt? Und ob auch Ottonormalverbraucher sich diese leisten können?“
Und siehe da, IKEA macht es möglich. Dort findet sich eben für jeden Geschmack etwas. (mehr …)

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