Film


„Ahh! Monica!“ – Die schwedische Sängerin und Schauspielerin Monica Zetterlund (1937–2005)

Monica Zetterlund (2. v.l.) auf der Bühne im Jahr 1997 (Foto: Holger Ellgaard; commons.wikimedia.org; CC BY 3.0)

Als einen Höhepunkt ihrer Karriere als Musikerin sah Monica Zetterlund das 1964 zusammen mit dem amerikanischen Pianisten Bill Evans aufgenommene Album Waltz for Debby an, von dem vor allem die schwedisch gesungene Version des Titelsongs bis heute nachwirkt. Doch auch ohne diese legendäre Aufnahme ist Zetterlunds Leistung als Künstlerin – im Bereich der Musik wie in dem des Schauspiels – beeindruckend: Über 20 Schallplatten und CDs sowie diverse Auftritte in Filmen und Fernsehserien haben zu anhaltender Popularität beigetragen. Im Jahre 2005 ist Monica Zetterlund auf tragische Weise ums Leben gekommen – in diesem Monat wäre sie 75 Jahre alt geworden. (mehr …)

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Schwedische Skurrilität auf Finnisch – Mikael Niemi

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Aus Schweden kommen nicht nur hervorragende Kriminalromane, sondern auch einiges Skurriles. Eine Art Verschrobenheit oder auch nordische Melancholie. Mir begegnete sie schon öfters, aber zum ersten Mal im Film und auch Buch „Populärmusik aus Vittula“ des schwedischen Autors Mikael Niemi. Jener schrieb nach seinem Debüt einen weiteren Roman „Das Loch in der Schwarte“, sowie auch einen schon beinah typischen Kriminalroman mit dem rätselhaften Namen „Der Mann, der starb wie ein Lachs“.

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Greta Garbo Ausstellung in Högsby

Ausstellung in der Storgatan 26 in Högsby

Wer war Greta Garbo?

Greta Garbo wurde am 18. September 1905  als Greta Gustafsson in Stockholm geboren. Ihre Eltern waren Karl A. Gustafsson und Anna Lovisa Gustafsson geborene Johansdotter. Greta  hatte noch einen Bruder, Sven geboren 1898 und Alva, geboren 1903. Den Fotos des Vaters nach zu urteilen war Greta ihrem Vater sehr ähnlich, aber die berühmten Wimpern hatte sie von ihrer Mutter. Allgemein wird gesagt, dass viele „Augenhaare“ üblich sind in dieser Gegend von Högsby. Die Familie wohnte in der Blekingegatan 32 in einer Einzimmerwohnung mit Küche und lebte unter sehr sparsamen Verhältnissen. (mehr …)

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Guldbaggen 2012

Jedes Jahr stellt sich in Schweden die spannende Frage: Wer gewinnt ihn diesmal, den Guldbagge. Der Goldkäfer ist der große Filmpreis des Landes und im schwedischen Film-Business das Top-Thema schlechthin.

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Der Schauspieler Michael Nyqvist

Was hat dieser Mann, dass derzeit beinahe jede starke Rolle, die in einem schwedischen Film zu vergeben ist, an ihn geht? Was ist so besonders an diesem auf den ersten Blick so unscheinbaren Mann, der immer ein bisschen nachlässig daher kommt?

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Filmkritik: Morden i Sandhamn

Morden i Sandhamn – der Mord in Sandhamn

Ein wunderbarer Sommermorgen im Stockholmer Schärengarten. Nora Linde (Alexandra Rapaport), die hier Urlaub macht, radelt mit ihren beiden kleinen Kindern an den Strand, um den Tag mit einem erfrischenden Bad zu beginnen. Doch welch ein Schock! Im Wasser treibt eine Leiche, eingewickelt in ein Fischernetz. Mit der Aufklärung des Falls wird der Stockholmer Kriminalinspektor Thomas Andreasson (Jakob Cedergren) betraut, der die Inseln wie seine Westentasche kennt. Auch Nora Linde ist keine Unbekannte für ihn. Beide haben ihre Jugend in Sandhamn verbracht. Mittlerweile ist Nora Bankjuristin und verbringt nur noch ihre Urlaube in den Schären. Thomas ist gar nicht begeistert von seinem Auftrag, verbindet er mit der idyllischen Landschaft doch eine traurige persönliche Erinnerung, die ihn immer noch belastet. Zu Beginn der Ermittlungen scheint alles auf einen Unglücksfall hinzudeuten, doch dann treten Hinweise aus der Vergangenheit zutage, die den Fall komplizierter machen als erwartet. Als weitere Verbrechen verübt werden, geraten Thomas und seine Kollegin Carina Persson (Sofia Pekkari) unter starken Druck der Öffentlichkeit. Bei seinen Nachforschungen erhält Thomas immer wieder Hilfe von der attraktiven Nora, die die Nähe zu ihm sucht und zu der er sich seinerseits hingezogen fühlt. Doch deren besitzergreifender Ehemann Henrik (Jonas Malmsjö) sieht das gar nicht gern. Die Lage spitzt sich zu …

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Bröllopsfotografen – eine Filmrezension

Einen schwedischen Kinofilm der letzten Jahre, den man mal gesehen haben sollte, ist „Bröllopsfotografen, „der Hochzeitsfotograf“. Dieser Film ist von 2009, es ist eine Tragikomödie über das Leben junger Leute in Schweden.

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Der Film in Schweden

Die Schweden sind leidenschaftliche Kinogänger. Sie sehen sich aber nicht nur die Produktionen aus Hollywood an, sondern auch gerne Filme aus Schweden. Schon seit der Stummfilmzeit hat es immer wieder herausragende Filme aus Schweden gegeben.

Der wohl bekannteste Regisseur aus Schweden ist Ingmar Bergman, der mit seinem Film „Das Schweigen“ in den 1960er Jahren für einen Skandal sorgte. Aber auch „Das siebente Siegel“ und „Fanny und Alexander“ sind Filme von Ingmar Bergman, die weit über die Grenzen von Schweden hinaus bekannt wurden. Zu den jungen erfolgreichen Filmemachern aus Schweden gehört Bille August, der mit seinem Film „Pelle der Eroberer“ oder „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ bekannt wurde. Viele Filme aus Schweden wurden mehrfach mit dem Oscar ausgezeichnet.

Autor(in): Kay Kappert – kappert@knowex.de

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