Reisebericht von Astrid Meier

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Letztes Jahr im Sommer war ich mit meiner Familie auf einer Abenteuertour im „Kanada“ Europas – im schönen Schweden. Begonnen hat alles in Deutschland… Anfangs hatten wir alle Bedenken, ob wir die lange Busfahrt auch gut überstehen, aber letztendlich wurden wir positiv überrascht. Zum einen sind wir über Nacht gefahren und haben wenig von der eigentlichen Fahrt mitbekommen und zum anderen war der Bus wirklich komfortabel. Zum Glück war das so ein moderner Komfort-Reisebus, der uns die Fahrt erleichtert hat.

Mittags erreichten wir dann endlich voller Vorfreude und Spannung das Camp in Schweden. Dort wurden wir herzlich vom scandtrack-Team begrüßt. Dann mussten wir nur noch die Ausrüstung zusammen packen und es ging los! Wir fingen also an mit einer Einweisung ins Paddeln. Das ging anfangs zwar alles mehr oder weniger gut in die gewünschte Richtung, aber wir lernten schnell dazu. Meine beiden Kinder (20 und 22 Jahre) hatten den Dreh sogar noch schneller raus. Und es ging ja tatsächlich im Kreis, da wir eine Rundtour machten. Wir paddelten zuerst mehrere Tage, genauer eine Woche. Die Seen-Landschaft hat uns alle begeistert. Besonders meine Kinder waren am Anfang etwas skeptisch. Doch gerade die zwei waren jeden Tag mehr begeistert von den herrlich klaren Seen und der tollen Landschaft ringsum. Die Abenteuertour war somit wirklich für die ganze Familie ein voller Erfolg! Nach einer Woche paddeln, sind wir dann einen Tag Draisine gefahren. So etwas hatten wir noch nie zuvor gemacht und waren somit umso überraschter, wie toll es sein kann, auf Schienen mitten durch die Wiesen und Wälder zu fahren. Die Draisinefahrt war auch eine gelungene Abwechslung zum Wasser. Doch dieses vermissten wir auch bald wieder…

In unserer zweiten Woche gingen wir dann auf Trekkingtour. Das war schon etwas anstrengender, aber mindestens genauso toll wie die Kanutour. Abends hatten wir immer riesigen Hunger und da kam uns das große Verpflegungspaket von scandtrack auch sehr gelegen. Und die Rezepte für Gerichte wie Outdoor-Pizza oder Terence-Hill-Pfanne liebten ganz besonders meine beiden Männer.

Wir waren bereits von Anfang an von der Natur in Schweden begeistert, aber unser Scout Marc zeigte uns dann noch ein paar tolle „Ecken“, die wir alleine niemals gefunden hätten. Wir haben einen Autofriedhof mitten im Wald gesehen, grandiose Aussichtspunkte, schöne Pfade durch die Wälder, Mühlwehre und Schleusen.

Abends ließen wir dann die romantische Stimmung mit den unbeschreiblichen Sonnenuntergängen auf uns wirken. Wir bereiteten unser Essen am Lagerfeuer und planten dabei die Route für den nächsten Tag.

Alles in allem hat meine ganze Familie begeistert von der Abenteuertour gesprochen. Besonders die Kanutour in Schweden hat uns allen am meisten gefallen. Eigentlich wollte auch keiner von uns wieder zurück nach Deutschland fahren, aber leider musste das ja sein. 🙁

(Autor: Astrid Meier)

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