Prost auf Schwedisch: Skål

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Prost! (Foto: Carolina Romare / imagebank.sweden.se).

Wer kennt sie nicht, die berühmte Ikea-Werbung zum Midsommar-Schlussverkauf, bei der zum Schluss der Hering im Bierglas landet. Dort haben wir den wichtigen Zuruf zum gemeinsamen Trinken gelernt: Skål, das Pendant zum deutschen Prost.

Ausgesprochen wird das A mit dem kleinen Kringel obendrauf wie ein langgezogenes O. Richtig betont hört sich das Ganze dann etwa wie „Skool“ an. Daneben gibt noch den Ausdruck Gutår. Der ist allerdings heute kaum noch zeitgemäß und wird kaum noch benutzt. Übrigens: Ähnlich wie in Deutschland schaut man sich auch in Schweden vor dem Anstoßen kurz in die Augen. Das gleiche wiederholt sich aber, kurz bevor man das Glas wieder auf den Tisch stellt.

Daneben sind die Schweden auch Fans von sogenannten Snapsvisor, also von Trinksprüchen und -liedern. Eines davon ist das beliebte Volkslied „Helan Går“, das auch gerne mal vor jedem Schluck angestimmt wird:

Helan går
Sjung hopp faderallan lallan lej
Helan går
Sjung hopp faderallan lej
Och den som inte helan tar*
Han heller inte halvan får
Helan går
(Drink)
Sjung hopp faderallan lej

So kann doch Mittsommar am 21. Juni kommen. In diesem Sinne: Skål!

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