Porzellanstadt Lidköping zelebriert die schwedische Kaffee-Kultur

Schwedische Kaffeekultur und feines Porzellan. Foto: Västsverige.com

Schwedische Kaffeekultur und feines Porzellan. Foto: Västsverige.com

Die Nähe zu Läckö Slott und dem Berg Kinnekulle machen Lidköping zu einem beliebten Etappenziel auf der Reise durch Schweden. Dabei hat die Stadt am Vänern selbst eine Menge zu bieten: Vor allem für Freunde der schwedischen Kaffeekultur (=“fika“) ist Lidköping ein regelrechtes Paradies!

Der Ort ist als „Schwedens Porzellanstadt“ bekannt, unter anderem weil hier im 20. Jahrhundert die berühmte Porzellanmarke „Rörstrands“ zu Hause war. Mit dem Rörstrands Museum und einem Rörstrand-Center mit zahlreichen Outlets steht der Besuch in Lidköping ganz im Zeichen des feinen Geschirrs. Bis heute ist die Tradition lebendig, denn in der alten Porzellanfabrik wird seit 1995 die Marke „Hackefors“ hergestellt, – in Schweden wohl bekannt durch das „Geschirr mit der Goldkante“.

Was passt also besser, als einen Lidköping-Besuch mit ausgiebigen Pausen am Ess- und Kaffeetisch zu kombinieren. Die schwedischen Fika-Kultur lässt sich nun einmal besonders gut mit feinem Porzellan-Geschirr genießen! Die Touristinformation der Region hat in dieser Saison eigens ein Paket geschnürt, mit dem Besucher „swedish fika“ von Grund auf kennen lernen und erleben können. Es umfasst eine geführte Tour durch das Rörstrands Museum, eine Hotelübernachtung, Shopping-Coupons und ganz viel „Fika“ in den schönsten Konditoreien und Cafés der Stadt. => Lidköping – Mit großem Herz für Porzellan und Architektur.

Das Rathaus von Lidköping war einst ein Jagdschloss. Foto: Västsverige.com

Das Rathaus von Lidköping war einst ein Jagdschloss. Foto: Västsverige.com

Ob mit oder ohne Paket können Fika- und Shopping-Fans rund um das Alte Rathaus also ihrer Leidenschaft frönen. Mit der Auszeichnung des „White Guides“ als zwei der besten Cafés in Schweden können sich zum Beispiel die „Rådhuskonditoriet“ und „Emeli’s Café“ schmücken. Man findet diese beim Rathaus, bzw. an der Esplanade.

Wer sich lieber auf die Spuren der Geschichte Lidköpings begibt, wird ebenfalls fündig: Der Erbauer von Läckö Slott, Magnus Gabriel de la Gardie (1622-1686), hat der Stadt wichtige Sehenswürdigkeiten hinterlassen. Besagtes Rathaus, ein entzückender Holzbau in schweden-roter Farbe, war einst das Jagdschloss des Adligen, bevor es in die Stadt „verfrachtet“ wurde. Lidköping erhielt als erster Ort am See Vänern die Stadtprivilegien und entwickelte sich dank des Holzexports seit dem späten Mittelalter prächtig.

Im => Vänermuseum von Lidköping kann man tiefer in die bewegte Geschichte von Lidköping eintauchen.

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