„Niehku“: Kleines Hotel der Superlative

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Aus den Ruinen des Erzbahn-Zeitalters erstanden: Die Niehku Mountain Villa in Riksgränsen. Foto: ©Erik Nissen Johansen / Stylt

Der nördlichste Punkt, das schönste Design, das größte Ski-Abenteuer und nicht zuletzt der beste Weinkeller Lapplands. Schon bei der Eröffnung 2018 sprach man von der „Niehku Mountain Villa“ nur in Superlativen. Jetzt wurde das Hotel an der Grenze zwischen Schweden und Norwegen mit dem „UNESCO-Preis für Hotel-Design“ ausgezeichnet! Der Erfolg ist vielen Enthusiasten zu verdanken, die zusammen ihren Traum an der „riksgränsen“ verwirklicht haben.

Restaurant Niehku

Industrie-Design anno 1923 trifft moderne Hotel-Kultur. Foto: ©Erik Nissen Johansen
/ Stlyt

„Niehku“ bedeutet nämlich Traum auf samisch, der Sprache des äußersten Nordens. Aus der Ruine eines alten Lokschuppens an der Bahnstrecke zwischen Kiruna und Narvik ist eine exklusive Lodge entstanden, die in der Ski-Szene Aufsehen erregt. Egal, ob im Schnee oder unter der Mitternachtssonne: die Mountain Villa mit 14 Zimmern fängt die exotische Schönheit der Region ein.

Ein Lokschuppen wird Restaurant

Dabei ist der Lokschuppen von 1923 erhalten und spektakulär in das Gebäude integriert. Historische Mauern schneiden direkt durch das Gebäude, zeitgenössische Fenster und Decken geben dem Hotel einen industriellen Look. Aus alten Wartungsgruben sind verglaste Weinkeller entstanden. Gleichzeitig verwendet man natürliches Material wie Granit, Felle und Holz, um das Hotel warm und einladend zu machen. Gestaltet wurde die Niehku Mountain Villa von Designern aus dem fernen Göteborg. Für das Konzept erhielt das Design-Büro „Stylt“ nun den UNESCO Prix Versailles für das schönste Hotel-Design (übrigens bereits zum 2. Mal!)

Ski Abfahrt

Extrem-Ski-Abenteuer an der „riksgränsen“ zwischen Schweden und Norwegen. Foto: Henrik Trygg / Imagebank Sweden

Die Seele des Hauses bilden aber zwei „Einheimische“, die sich hier ihren Traum verwirklichen. Johan Lindblom und Patrik Strömsten und sind in der Riksgränsen-Region keine Unbekannten. Der eine ehemaliges Ski-As und Autodidakt in Sachen Wein, der andere Elch-Jäger und Berg-Fantast mit einer Vorliebe für Heli-Ski. Seit 2018 betreiben sie das kleine Hotel der Superlative und bieten den Gästen sowohl ein stilles Refugium als auch Abenteuer auf rund 60 Gipfeln in einer Gegend ohne feste Straßen.

So ein Aufenthalt der Extreme hat natürlich seinen Preis. Rund 3000 Kronen kostet ein Zimmer per Nacht, hinzu kommen Transporte in das Ski-Gebiet sowie die ausgezeichnete „Verpflegung“. Das Restaurant kann unabhängig vom Hotel gebucht werden.

Info und Anfrage auf der => Hotel-Homepage

Weitere Infos auf => Swedish Lappland

 

 

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