Marode Schienen in Schweden: Gleisbruch verlief glimpflich

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Schweden will immer mehr Personen und Güter auf die Schienen bringen, doch diese sind an vielen Stellen marode. Erst vor wenigen Tagen brach ein Gleisstück auf der viel befahrenen Einfahrt zum Stockholmer Hauptbahnhof – ausgerechnet in einem Tunnel. Der Verkehr wurde erst eingestellt, als Techniker der Verkehrsbehörde („trafikverket“) das Ausmaß des Schadens feststellten: Ein glatter Durchbruch des Gleises. Zum Glück ist an der betroffenen Stelle nichts passiert, doch der Vorfall alarmierte die Öffentlichkeit einmal mehr über den Zustand des schwedischen Schienennetzes.

Immer wieder liest man in Lokalzeitungen über Probleme auf der Schiene. Brücken, Gleise und Weichen sind vielerorts marode, sodass vor allem Nahverkehrszüge oft nur langsam voran kommen. Die Maßnahmen zur Behebung der Schäden sind oft nur Flickwerk; Die Verkehrsbehörde kommt einfach nicht mit den Arbeiten hinterher, die es für das 16.500 Kilometer lange Schienennetz nötig wären. Geld für die Eisenbahn-Infrastruktur ist chronisch zu knapp.

Angesichts des aktuellen Vorfalls, der laut Experten auch zur Entgleisung hätte führen können, wird nun über Konsequenzen diskutiert. Die Entschleunigung des Zugverkehrs auf besonders schlechten Strecken ist dabei nur eine erste Notfallmaßnahme: Das Trafikverket nannte in diesem Zusammenhang 69 Strecken, auf denen Züge ihr Tempo künftig drosseln müssen.

Die Liste der betroffenen Strecken hat das schwedische Fernsehen in => dieser Liste zusammengefasst.

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