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Lebenslang für Attentäter von Stockholm

Nach 24 Verhandlungstagen ist das Urteil gegen den Attentäter Rakhmat Akilov gesprochen: Lebenslange Haft mit anschließender Ausweisung ist das Strafmaß für den Mann, der am 7. April 2017 mit einem Lastwagen durch die Stockholmer Drottninggatan raste und damit für den Mord von fünf Menschen verantwortlich ist. Der gebürtige Usbeke hat die Taten gestanden. Das Stockholmer Amtsgericht sprach nun die Höchststrafe aus für eine terroristische Handlung durch Mord, Mordversuch und gemeingefährliche Zerstörung. Rund 100 Betroffene sollen darüber hinaus Schmerzensgeld erhalten.

Der Rechtsanwalt Akilovs ließ verlauten, dass sein Mandant das Urteil nicht anfechten werde. Sobald das Urteil rechtskräftig wird, soll Akilov zunächst in das Hochsicherheitsgefängnis von Kumla überführt werden. Lebenslang ist das höchste Strafmaß in Schweden. Der Freiheitsentzug auf unbestimmte Zeit kann auf mindestens 18 Jahre verkürzt werden.

Der Verurteilte hatte am 7. April 2017 einen LKW gekapert und dann gezielt Menschen überfahren und in der gesamten Stockholmer Innenstadt Angst und Schrecken verbreitet. Während der Verhandlung zeigte sich Akilov als Anhänger der Terrororganisation IS, – allerdings haben sich weder IS noch eine andere Organisation je zu dem Stockholmer Anschlag bekannt. Akilov hatte nach eigener Aussage die Absicht, zum „Märtyrer“ zu werden. Dies gelang ihm offenbar nicht.

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