Krebspest in schwedischen Gewässern

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Mitten in der laufenden Krebsfischer-Saison sind die Gewässer in Dalsland mit einem zweijährigen Krebsfangverbot belegt worden. Unter den dort lebenden Flusskrebsen soll die Krebspest wüten. Betroffen sind die Flüsse und Seen in den Gemeinden Färgelanda, Mellerud und Bengtsfors. Um eine Übertragung der Krankheitserreger auf andere Gewässer zu vermeiden, müssen selbst hier genutzte Boote, Fangutensilien und andere Ausrüstung desinfiziert werden, bevor sie mit anderen Wasserwegen in Kontakt kommen.

Die einheimische Flusskrebse sind bereits sehr selten und gelten als teure Delikatesse in Schweden. Der aus Amerika eingeführte Signalkrebs ist in Schweden weiter verbreitet, weil er gegen die Krebspest immun ist. Eine Alternative zu frischen, schwedischen Krebsen ist bereits heute oft Tiefkühlware aus China oder der Türkei.

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