Ein Ziel, das Kinderaugen strahlen lässt: Streifzüge durch Gränna

polkagrisEin Paradies für Kinder ist das schwedische Gränna, das sich Familien mit kleinen Reisenden in keinem Fall entgehen lassen sollten. In Gränna kann man sich noch heute auf die Spurensuche der traditionellen polkagrisar begeben, die bei schwedischen Kindern allseits bekannt sind. Die Ursprünge der typisch schwedischen Zuckerstangen liegen in dem kleinen Ort, an dessen Straßen sich bis heute ein Laden an den anderen reiht. Seit 1859 werden in Gränna Zuckerstangen hergestellt. An diesem Tag erhielt die Witwe Amalia Eriksson die Erlaubnis für die Herstellung feiner Backwaren. Mit diesen wollte sie den Lebensunterhalt für ihre Tochter und sich sichern. Amalia Eriksson legte den Grundstein für die Produktion der rot-weißen Zuckerstangen in Schweden.

Heute findet man in Gränna weit mehr als nur einen Zuckerbäcker. Viele stellen die Zuckerstangen nach ganz eigenen Rezepten her. Gäste haben die Möglichkeit, den Zuckerbäckern in einzelnen Häusern über die Schulter zu schauen. So können sie hautnah miterleben, wie die rot-weißen Polkaschweinchen hergestellt werden. Für die Herstellung der polkagrisar wird der Zuckerstangenteig zunächst mit verschiedenen Aromen versetzt. Im noch warmen Zustand wird er schließlich gewalkt und geschlagen. Damit er schön geschmeidig wird, wird er über einen Haken geschlungen und schließlich gezogen. Abschließend wird die Zuckermasse gerollt und getrocknet. (Foto: Tina Stafrén/imagebank.sweden.se )


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