Schwedisch lernen



„Entschleunigung“ am Götakanal

MS Diana auf dem Göta Kanal. Foto: Göran Billeson / Oldenburg Kommunikation

MS Diana auf dem Göta Kanal. Foto: Göran Billeson / Oldenburg Kommunikation

Ob Schlafkur, Spa oder Anti-Stress-Seminar: Es gibt viele Wege zur Entspannung. Freunde der „Entschleunigung“ sind jedoch überzeugt, dass es nichts besseres gibt als eine Fahrt auf dem Götakanal, wenn die Seele baumeln soll. Vor allem die langsame Fortbewegung auf historischen Kanalschiffen hat mit unserer schnellebigen Zeit wenig zu tun: Wie in vergangenen Jahrhunderten ist die Reise so lang wie sie eben dauert, und im Grunde ist der Weg schon das Ziel.

Dennoch bietet eine Fahrt auf dem Götakanal dem Betrachter viel Abwechslung, denn das „blaue Band Schwedens“ schlägelt sich über 190 Kilometer durch verschiedene Landschaften und vorbei an imposanten Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören die Festung Karlsborg, die Wikingerstadt Birka, die Klosterruine Vreta oder Schwedens kleinste Fähre in Töreboda. Hinzu kommen pittoreske Schwedenhäuser, die man nur vom Wasser aus so deutlich sieht, und Plätze, an denen man mit dem Auto geradewegs vorbeifahren würde.

Wer nicht gleich die ganze Strecke der „Entschleunigung“ wagt, kann eine zweitägige Schnuppertour von Motala nach Söderköping unternehmen. Sie kann ideal mit einer Schweden-Rundreise oder dem Aufenthalt im Ferienhaus kombiniert werden. Neben einer Übernachtung an Bord erlebt man bei diesem Götakanal-Kurztrip zwei faszinierende Schleusentreppen, eine handbetriebene Schleuse und einige Landgänge zum „Füße vertreten“.

=> Infos zur Zwei-Tages-Tour

=> Weitere Informationen zum Götakanal


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