Ein Ebenbild von ABBA ist die neueste Attraktion

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Ewig vereint und ewig jung. ABBA als Silikon-Figuren im Museum. Foto: Pål Allan/ ABBA The Museum

Ewig vereint und ewig jung. ABBA als Silikon-Figuren im Museum. Foto: Pål Allan/ ABBA The Museum

„Besser als das Original“, soll ABBA-Star Björn Ulvaeus gesagt haben, als er sein rund 25 Jahre jüngeres „Alter ego“ im ABBA-Museum von Stockholm enthüllte. Die lebensgroße Silikon-Figur steht an der Seite von Anni-Frid, Agnetha und Benny, – und zusammen bilden sie die neue Attraktion im Kult-Tempel, der die Musik-Legende Abba zelebriert. Das Abba-Museum auf der Insel Djurgården liegt zwischen dem Vergnügungspark Gröna Lund und der Galerie Liljevalchs und ist nur 5 Minuten zu Fuß vom Freilichtmuseum Skansen und dem berühmten Vasa Museum entfernt. Für ABBA-Fans ist es die erste Adresse in der langen Reihe der Stockholmer Sehenswürdigkeiten!

Einer der besten Figurenhersteller Göran Lundström hat fast ein Jahr lang an der Herstellung gearbeitet. Wachsfiguten waren gestern, heute werden die Ebenbilder als Silikon-Skulptur designt. Die ABBA-Mitglieder waren selbst äußerst aktiv an der Gestaltung beteiligt. Man hat von allen vier Mitgliedern detaillierte Maße genommen, um ihr damaliges Aussehen so gut wie möglich nachzubilden. Nun stehen sie da, für ewig vereint und for „ever young“.

Das Konzept des ABBA-Museums hat sich seit seiner Eröffnung 2013 bereits tausenfach bewährt: Die Wanderausstellung „Abbaworld“ hat hier ihre feste Bleibe gefunden: Bühnenkleider, Artifakte, Konzertfotografien und Interviews werden in einem modernen Kontext präsentiert. Das Spannende dabei ist der interaktive Kontext, das heißt, Besucher werden im Abba-Museum zum Mitmachen eingeladen! Mit dem Eintritt ins Museum kann man mit Hologrammen von ABBA auf der Bühne tanzen, selber singend einen ABBA-Song aufnehmen oder sich in einer speziellen Kabine ein digitales Bühnenkostüm auf den Körper projizieren lassen!

Interaktiv sind diese Attraktionen auch deshalb, weil im technikfreundlichen Schweden alles vernetzt ist: Wer möchte, kann die Bilder vom Besuch im ABBA-Museum gleich bei Facebook oder anderen sozialen Medien teilen. Da wird die Karaoke-Show gleich ins Netz gestellt. Immerhin: Die Aufzeichnungen werden nach 30 Tagen wieder vom Computer des Museums gelöscht, – man braucht sich also nicht lange über seinen „Auftritt“ zu schämen.

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