Wo die Zeiger still stehen – das Tidö slott

Rund um den Mälaren finden sich zahlreiche Ausflugsziele, die schöner und außergewöhnlicher kaum sein könnten. Eines davon ist Tidö slott. Das imposante Schloss begeistert heute mit zahlreichen Anekdoten, von denen man sich vor allem eine nicht entgehen lassen sollte. So stehen die Zeiger der Schlossuhr bereits seit dem Jahr 1632 still. Seitdem haben sie sich keinen Millimeter bewegt. Glaubt man den Einheimischen und Legenden, soll die Uhr genau zu diesem Zeitpunkt stehen geblieben sein als König Gustav II. Adolf fiel. Es war die Schlacht von Lützen, die den legendären schwedischen König das Leben kostete. Tidö slott liegt fünf Kilometer südlich von Västeras. Schon 1625 begann man im Auftrag des mächtigen Reichkanzlers Axel Oxenstierna mit dem Bau des Tidö slott.

Teilweise orientierte man sich bei dem Bau an Plänen, die aus der Feder von Nicodemus Tessin d.Ä. stammten. Ein Highlight  ist die Innenausstattung des Schlosses, die bis heute weitestgehend im Originalzustand erhalten werden konnte. Das Besondere sind die Intarsienarbeiten, die von außergewöhnlichem Wert sind. Das Innere des Tidö slott kann ausschließlich im Rahmen von Führungen erkundet werden. Allerdings sollte man sich dieses Highlight auch in keinem Fall entgehen lassen. Für die Kleinsten steht das Spielzeugmuseum mit mehr als 30.000 Exponaten bereit.

Autor(in): Nancy Fischer – Karsten@schwedenstube.de

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