Uppsala slott im Wandel der Zeit

Uppsala gehört wohl zweifelsfrei zu den Städten Schwedens, die man gesehen haben sollte. Wer den Weg in die schwedische Stadt auf sich nimmt, sollte auch das Uppsala slott besuchen. Als Bauwerk zeigt es einmal mehr den Wandel der Zeit. 1549 legte Gustav Vasa die Weichen für den Bau des Schlosses. In erster Linie sollte es der besseren Verteidigung der Stadt dienen. Aus diesem Grund wurde es auf einem kleinen Hügel errichtet. Gustav II. Adolf wurde im Uppsala slott zum König gekrönt. Am 6. Juni 1645 musste seine Tochter Kristina am selben Ort abdanken. Da sie zum katholischen Glauben übertrat, musste sie Schweden verlassen.

Ein schwerer Schicksalsschlag ereilte das Uppsala slott nur wenige Jahrzehnte später. Im Jahr 1702 zerstörte ein verheerender Brand nahezu die komplette Innenausstattung. Geblieben ist jedoch der historische Glanz, der bis heute von dem Bauwerk präsentiert wird. Mittlerweile findet sich im Uppsala slott der Sitz des Regierungspräsidenten. Zudem kann ein Kunstmuseum besucht werden, dass von Dienstag bis Sonntag geöffnet hat. An den Wochenenden gelten erweiterte Öffnungszeiten von 11 bis 17 Uhr. Das Kunstmuseum präsentiert heute zahlreiche Werke aus der Universität der Stadt und eine ansehnliche Sammlung zeitgenössischer Kunst. Das Vasaschloss bietet mit einer Terrasse einen hervorragenden Blick auf die bekannte schwedische Stadt.

Autor(in): Nancy Fischer – Karsten@schwedenstube.de

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