Mönsterås und Timmernabben

Zentrum von Mönsterås Foto: wikipedia.de

Zentrum von Mönsterås
Foto: wikipedia.de

Mönsterås und Timmernabben – zwei Urlaubsorte an der schwedischen Ostseeküste zwischen Kalmar und Oskarshamn, in der Provinz Kalmar, im schönen Småland. Diese beiden Orte gehören mit zu den wichtigsten Urlaubsorten an der schwedischen Ostseeküste mit Wald, Wasser und Felsen. Sie liegen beide am Kalmarsund vor der Insel Öland. Diese Landschaft ist typisch schwedisch. Von Mönsterås aus gibt es auch eine Fährverbindung nach Borgholm auf Öland.

Die Küste ist hier teils sehr zerklüftet, ca. 150 km lang und man findet hier ca. 300 kleine schärenartige Inseln, die zusammen grösser als ein viertel Hektar sind, viele Felskuppeln, die aus dem Wasser gucken  und ein waldreiches Hinterland. Diese Gegend eignet sich sehr für Aktivurlaub, z. B. findet man hier einen Golfplatz, viele Rad- und Wanderwege, Reiterhöfe und Kanuverleih.

Der Ortsteil Timmernabben liegt südlich von Mönsterås und ist eingebetet von zahlreichen Badestellen, teils bewacht und auch mit Sprungturm. Eine seehistorische Ausstellung in einem Fachwerkhaus erinnert heute noch an die maritime Vergangenheit von Timmernabben. Früher war hier ein Verladehafen für Holz aus dem Inland. Auch gab es hier mehrere Werften. Ferner ist Timmernabben auch bekannt für seine Herstellung von Karamellbonbons, die man hier noch direkt ab Fabrik kaufen kann. Auch für die Keramikherstellung ist Timmernabben über die Grenzen bekannt. Für weniger schöne Sonnentage gibt es in Monsterås auch noch den „Vattenpalats“ den Wasserpalast, ein Hallenbad, das ganzjährig geöffnet hat.

Es gibt in Mönsterås und Timmernabben viele Ferienhäuser und Wohnungen, u.a. auch einen umgebauten Leuchtturm, mitten im Kalmarsund. Dieser Leuchtturm, Dämanns fyr, der auf Granit steht, das im Jahre 1873 von der Insel Blå Jungfrun hierher gebracht wurde, war bis 1969 in Betrieb und wurde dann zu einem Hotel und Restaurant ausgebaut.

Ca. 1 km südlich von Mönsterås befindet sich noch die alte Klosterruine Kronobäck, die im Jahre 1290 als Hospital gebaut wurde und 1482 von Mönchen des Johanniterordens zum Kloster umgebaut wurde. 1940 wurde mit der Freilegung der Ruine begonnen und heute findet hier jedes Jahr ein Mittelalterfest statt.

Südlich von Timmernabben befindet sich noch der kleine Ort Pataholm, der sich sein Erscheingungsbild aus den vergangenen Jahrhunderten bewahrt hat. Hier hat sich nicht viel verändert. Dieser Ort ist gleichzeitig wie ein kleines Freilichtmuseum aus vergangener Zeit.

 

Autor(in): Susanne S. – familieschneck@aol.com

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