Schwedisch lernen



Ist Knäckebrot gesund?

© creature / pixelio.de

Knäckebrot ist beim Abnehmen ein Renner – macht es doch wirklich gut satt und hat dafür nur einen relativ geringen Kaloriengehalt. Aber ist der knusprige Snack auch gesund? Können dort wirklich noch viele Nährstoffe enthalten sein?

Ja! Der Vollkornteig wird kurz und heiß gebacken und dann getrocknet. Dadurch enthält er kaum noch Wasser und wird dementsprechend lange haltbar gemacht; es bleiben sogar mehr Nährstoffe enthalten, als im herkömmlichen Brot.
Eine Scheibe Knäckebrot enthält Ballaststoffe, Vitamine und viele Mineralien. Es ist also nicht nur praktisch für die schlanke Linie, sondern auch eine gesunde Abwechslung für zwischendurch.
Man sollte jedoch darauf achten, dass man tatsächlich Produkte mit Vollkornmehl kauft. Bei Knäckebrot aus purem Weißmehl verhält sich die Sache genauso wie mit Vollkorn- und Weizenbrot. Da für die Herstellung nicht das ganze Korn, das heißt auch die so gesunde Schale, verwendet wird, bleibt die Nährstoffdichte am Ende relativ gering; vor allem in Relation zu dem Brennwert.

Ursprünglich stammt der knusprige Snack aus Schweden („knäcka“ = brechen, knicken). Um seine Entstehungsgeschichte ranken sich verschiedene Stories. Einmal heißt es, auf die Idee, sein Brot in der Form zu backen, kam man im 16. Jahrhundert. Man stellte fest, dass es gerade für Kriegszeiten ein sehr wertvolles Nahrungsmittel war, da man es leicht transportieren konnte und es bis zu 10 Monate haltbar war.
Andere glauben, dass bereits die ersten Wikinger es mit auf See genommen haben.
Sehr wahrscheinlich ist aber, dass man Knäckebrot herstellte, um die Getreideernte über den langen skandinavischen Winter zu retten, das heißt, sie zu konservieren.

Am Ende zählt aber sowieso nur eins: Hauptsache lecker!
Wenn Ihr Euer Knäckebrot gern selbst backen wollt, dann findet Ihr in unserer Schwedenstube ein leckeres Rezept dazu. Hier entlang.

Autor(in): Nicole Schmidt – text.assistant@yahoo.de


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