Ingmar Bergman – ein Junge der 100 Zinnsoldaten hergab, um einen Filmprojektor zu bekommen

Es gibt Menschen, dIngmar Bergmanie ihre Leidenschaft schon im frühen Kindesalter entdecken. Einer dieser Menschen war Ingmar Bergman und seine Leidenschaft: Filme! Kein Wunder also, dass er als kleiner Junge seine Zinnsoldatenarmee gegen den Filmprojektor seines Bruders eintauschte. Ein kleiner Grundstein für seine spätere Karriere war gelegt.

Geboren wurde Bergman 1918 in Uppsala. Seine ersten kleinen Projekte ging er schon während seines Studiums in Stockholm an, wo er auch eine Zeit lang für das Königliche Theater arbeitete. 1942 wurde sein erstes eigenes Theaterstück aufgeführt und ab 1946 führte er zum ersten Mal selbst auch Regie. Filme wie „die Zeit mit Monika (1953) oder „das Schweigen“ (1963) führten nicht nur in Schweden zu Skandalen. Seine Filme drehten sich um zwischenmenschliche Beziehungen, die Suche nach dem Lebenssinn und gesellschaftliche Konflikte. Mit diesen großen Themen und der Art wie Bergman sie darstellte, erregte der Regisseur große Aufmerksamkeit. Er ging offen mit der Sexualität der Menschen um und stellte diese auch ohne große Scheu dar und kam so auch mit der Zensur im Filmgeschäft in Berührung.
Gekennzeichnet waren seine Filme immer durch emotionale Nahaufnahmen und „flashbacks“, was den Schauspielern immer vieles abverlangte. Mit seinem Film „Das siebente Siegel“ erreichte er auch die Zuschauer außerhalb Schwedens und gelang auch zu internationalem Erfolg.  1997, zehn Jahre vor seinem Tod, wurde er bei den Filmfestspielen in Cannes als „bester Filmregisseur aller Zeiten“ geehrt. Ingmar Bergman war ein Drehbuchautor und Regisseur, der sich nicht immer an Konventionen hielt und mit seinen Filmen für Aufruhr in der Gesellschaft sorgte.

Autor(in): Lotte – charlotte.roggenbuck@t-online.de

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