Günstig wohnen in Ikea

Eigentlich liegt es auf der Hand: Schließlich ist Ikea schon vor einigen Jahren mit Partner Skanska in den Immobilienmarkt eingestiegen. Wohnungen und Einfamilienhäuser für junge Familien hatte „BoKlok“ im Visier. Zeit also für ein neues Großprojekt: Jetzt soll’s noch Hotels und Studentenwohnheime geben. Und vielleicht sogar ganze Stadtteile, wie die Immobilien Zeitung berichtet.

„Wir wollen uns in ganz Europa ausbreiten“, wird LandProp-Chef Harald Müller zitiert, der Immobilien-Sparte von Ikea-Schwester Inter Ikea. Alleine in der Hotelsparte sind 100 Low-Budget-Häuser in Belgien, den Niederlanden, Skandinavien, Großbritannien und Polen geplant. In Deutschland sollen bis 2014 zwei Hotels entstehen, bevorzugt in kleineren Städten. Dafür sucht das Unternehmen nun Grundstücke in Innenstadtlagen mit mindestens 2.500 Quadratmetern.

Für die Studentenwohnheime stehen Campus-nahe Flächen in den westeuropäischen Universitätsstädten im Fokus. Dort sind mehrere Gebäude mit 500 bis 700 Zimmern geplant. Zwar klein, aber dennoch fein: 17 Quadratmeter Wohnfläche, aber mit eigener Küche, Bad, schneller Internetverbindung und passenden Möbeln. Öffentliche Bereiche wie Rezeption oder Wäscheräume sollen zentral angesiedelt sein.

Drittes Großprojekt ist die Stadtentwicklung, aktuell gerade im östlichen Teil Londons im Gange. Auf zehn Hektar sollen nahe dem Olympiagelände Büros, ein Marriott Hotel mit 350 Zimmern, kleinerer Einzelhandel und 1.200 Wohnungen entstehen.

Autor(in): Inka Stonjek –

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