Camping in Schweden

Schweden ist ein Traumland für Camper und hält für jeden Typ von Camper ein Angebot bereit, das das Herz höher schlagen lässt. Im Süden des Landes findet man besonders am Meer und auf den Inseln große und kleine Campingplätze, die supersauber sind und eine gute Ausstattung aufweisen. Hier gibt es Spielmöglichkeiten für Kinder und Angebote zum Einkaufen und Essen gehen. Manche bieten sogar Kinderanimationen und ein attraktives Beiprogramm für die Feriengäste. Viele Plätze sind das ganze Jahr über geöffnet.

Je weiter man aber nach Norden vordringt, umso wilder und romantischer werden die Campingplätze. Sie liegen oft mitten in einer unglaublich schönen Landschaft an einem See, einem Fluss oder an einem Wasserfall. Da es aber so eine Fülle an Plätzen gibt, muss man sie oft nur mit wenigen Menschen teilen. Das hinterlässt das großartige Gefühl, die ganze schöne Natur für sich allein zu haben.

Auf die Weise landeten wir auf Campingplätzen, die nur mit einem Hinweisschild gekennzeichnet waren. Wir warfen einige Kronen in einen Behälter und erhielten dafür Strom. Manchmal fanden wir sogar ein kleines einfaches Sanitärhäuschen vor. Im Gegenzug dafür frühstückten wir ganz allein an einem See, wir tauchten unsere Füße in einen kalten Fluss oder wir dösten auf einem Bootsanleger in der Sonne. Es gab Feuerstellen für ein Grillfeuer, und auch angeln war erlaubt.

Für die Zelter ist hin und wieder das Wetter ein Problem, denn nicht immer verlaufen die Sommer sonnenreich. Doch auf vielen Plätzen ist es möglich, eine Hütte (stuga) zu mieten, die einen einfachen Komfort bietet und auf alle Fälle eine warme trockne Alternative ist.

Auch wild zu campen ist in Schweden durch das Allmannsrätt, das Jedermannsrecht erlaubt. Jeder hat das Recht, sich frei in der Natur zu bewegen und dort auch zu übernachten. Wichtig ist natürlich, dass nichts beschädigt und kein Wild gestört werden darf, aber das sollte sowieso selbstverständlich sein. Es ist auch erlaubt, mit einem Auto, Wohnwagen oder Wohnmobil bis zu 24 Stunden auf einer öffentlichen Parkfläche zu stehen.

Annette WeberBei dieser Art von Naturcamping kommt man auch den Tieren näher. So kann es passieren, dass einem ein Elch ins Wohnmobilfenster grinst oder ein Rentier neben dem Frühstückstisch auftaucht. Leider gibt es aber auch ungeliebte Gäste wie Kröten vor dem Zelteingang oder Mückenschwärme um das Lagerfeuer. Besonders im Norden Schwedens sollte man unbedingt ein gutes Mückenspray bereithalten.

Alles in allem ist Campen in Schweden für Naturliebhaber ein unvergleichliches Erlebnis.

Autor(in): Annette W. – ost@annette-weber.com

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