Businessführer: Ratgeber für gute Geschäftsbeziehungen

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Der Businessführer erklärt Deutschen die schwedische Unternehmenskultur – und umgekehrt (Foto: Deutsch-Schwedische Handelskammer).

Die Deutschen ticken anders als die Schweden, auch wenn die Unterschiede hinsichtlich Mentalität und landesüblichen Gepflogenheiten nicht mit so offensichtlich sind wie etwa bei Europäern und Asiaten. Der Businessführer der Deutsch-Schwedischen Handelskammer sorgt dafür, dass die Geschäfte trotzdem gelingen.

Ob beim Bewerbungsgespräch oder Mittagessen mit dem neuen Geschäftspartner: Fast immer ist es der erste Eindruck, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Umso wichtiger, die landestypischen Dos und Don’ts genau zu kennen.

Schweigen beispielsweise, das in deutschen Meetings oft als unangenehm empfunden und vom Gegenüber als Schwäche oder Nichtwissen ausgelegt wird, ist in Schweden gesellschaftsfähig. Denn dort wird es als das genommen, was es oft auch ist: Die nötige Ruhepause, um abzuwägen, nachzudenken und Worte zurechtzulegen. Auch die „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ Mentalität des erfolgs- und statussymbolorientierten Deutschen eckt in Schweden an. Denn dort würde niemand etwas tun, das ihn über seine Kollegen stellt oder irgendwie hervorhebt.

Was also ist typisch deutsch, was typisch schwedisch? Ninni Löwgren, Abteilungsleiterin für Market Entry & Business Development an der Deutsch-Schwedischen Handelskammer, erklärt die interkulturellen Unterschiede und stellt die gängigsten Fettnäpfen vor. Tipps von schwedischen und deutschen Geschäftsleuten, die beide Märkte gut kennen, runden den Ratgeber ab.

Autorin: Ninni Löwgren
Herausgeber: Deutsch-Schwedische Handelskammer
Titel: Der schwedisch-deutsche Businessführer + Din guide till tysk affärskultur
Verlag: F.A.Z.-Verlag
Erscheinungsjahr: 2013
Seiten: 108
ISBN: 978-3-89981-306-7

Interessierte können den Ratgeber online bei Amazon bestellen.

Autorin: Inka Stonjek

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