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Mit dem Wohnmobil durch Schweden

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Wohnmobil auf der Straße

Völlige Unabhängigkeit mit dem Wohnmobil (Foto: Fredrik Broman/imagebank.sweden.se).

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Flexibel sein, sich nicht um Unterkünfte im Voraus kümmern müssen und viel herumkommen – ein Urlaub mit einem Wohnmobil hat im Vergleich zur herkömmlichen Ferienreise einige Vorteile.

Ausleihen: Deutschland oder Schweden?
Eins vorweg: Schweden ist teuer, eine Mehrwertsteuer von 25 Prozent hin oder her. Da schlägt die Leihgebühr für Wohnmobile ohne weiteres mit 1.000 Euro pro Woche zu Buche, diverse Extras wie eine reduzierte Selbstbeteiligung im Schadensfall oder die ausgeliehene Grillausstattung mit Bettbezügen nicht einberechnet. Auch die Preise für die Flugtickets fehlen. Solche Summen verleiten viele Urlauber dazu, sich das Wohnmobil schon in Deutschland auszuleihen und von dort nach Schweden überzusetzen. Nicht selten folgt aus der Freude über das vermeintliche Schnäppchen aber Enttäuschung. Wer wissen möchte, ob das wirklich eine Ersparnis bringt, muss genau nachrechnen. Denn: Das in Deutschland gemietete Wohnmobil muss zwangsläufig die Ostsee überqueren, wenn der Urlaub in Schweden stattfinden soll. Und das kostet Geld. Schon die Benutzung der Öresundbrücke ist mit Mautgebühren verbunden. Wohnmobile zahlen zwischen 40 bis 94 Euro für die einfache Fahrt. Deutlich teurer können Fähren sein. Reedereien, die über Nacht übersetzen und die Buchung einer Kabine voraussetzen, verlangen für zwei Erwachsene plus Wohnmobil gerne schon mal 250 Euro – für die einfache Fahrt, versteht sich. Wer die volle Flexibilität braucht und sich Umbuchungen oder Stornierungen offen halten möchte, zahlt entsprechend mehr. Und nicht zu vergessen: auch die Anreise zum Fähranleger kostet Zeit und Sprit, was sich vor allem bei Urlaubern aus Süddeutschland bemerkbar macht. Und wer möchte sich schon an den ersten Urlaubstagen abhetzen, nur um pünktlich am Hafen zu sein?

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Übernachten: Campingplatz oder freie Natur?
In Schweden angekommen, hat der Wohnmobil-Urlauber schon wieder die Qual der Wahl. Wer Annehmlichkeiten wie sanitäre Anlagen, Restaurant sowie Internet und Freizeitangebote nicht missen oder zumindest regelmäßig Wasser tanken und die Chemietoilette entsorgen möchte, sollte sich für einen Campingplatz entscheiden. Alleine 500 sind Mitglied bei Schweden Camping (SCR), dem Verband der Campingplätze Schwedens, und somit auf Herz und Nieren geprüft. Allen anderen erlaubt das schwedische Jedermannsrecht ganz offiziell das Campen in freier Natur. Diese Möglichkeit zur freien Entfaltung ist an gewisse Verhaltensregeln gebunden, die sich alle in dem Grundsatz „Nicht stören, nichts zerstören“ zusammenfassen lassen. Nationalparks und Naturschutzgebiete können allerdings mit strengeren Auflagen belegt sein, ggf. ist es sogar ganz verboten.

0 Responses to Mit dem Wohnmobil durch Schweden

  1. Daniela Köster 9. December 2013 at 13:47 #

    Der Schwedenurlaub war für mich ganz toll. Nur wie angesprochen, die Campingplätze können besser sein

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Mit Stena Line nach Schweden: Kiel-Göteborg