Schweden ist einer der wenigen Länder in der Welt, indem
Studenten aus anderen Ländern kostenfrei studieren können. Dies lockt jedes Jahr
tausende ausländische Studenten an die schwedischen Hochschulen. Ab 2011
ist jedoch Schluss mit der Gratisausbildung. Die schwedische Regierung ist sich
einig, ab 2011 Studiengebühren für nicht EU- oder EES- Mitbürger einzufügen.
Studenten deren Universität einen Partnervertrag mit der jeweiligen Hochschule
haben, sind nicht betroffen. Betroffen sind die sogenannten „Freemover“, die
nicht über ein Austauschprogramm nach Schweden kommen.
Die Höhe der
Gebühren bestimmt jede Hochschule selbst. Studenten die sich diesen Beitrag
nicht leisten können, sollen nicht benachteiligt werden. Die Einführung der
Studiengebühren wird mit einem Stipendiensystem kombiniert, das durch
Steuergelder finanziert wird.
In Schweden steht man diesem Beschluss
nicht nur positiv gegenüber. Die meisten Programme auf höherem Niveau, werden
überwiegend durch internationale Studenten belegt. Es besteht das Risiko,
dass das Angebot an diesen Programmen wegen verminderter Teilnahme von Studenten
reduziert werden muss. Die Einschränkung an Studienangeboten würde somit auch
die schwedischen Studenten beeinflussen.