Der letzte Mord: Polizist Roger Nyman lässt sich, nachdem
er bei einem Einsatz verletzt wurde, der Familie zuliebe in den Innendienst
versetzen. Hier muss er sich um einen scheinbar langweiligen Routinefall
kümmern. Bei der Einreise des Engländers Gales fällt an der Passkontrolle auf,
dass dieser eigentlich bereits seit 6 Jahren tot sein müsste. Trotzdem kann er
einreisen. Nyman geht der Sache nach und findet heraus, dass es sich bei Gales
um einen gefährlichen Auftragskiller handelt, der es auf Ministerpräsident Olof
Palme abgesehen hat. Prompt wird Nyman der Fall entzogen. Wie gefährlich es ist,
dennoch eigenmächtig weiter zu ermitteln, bekommt er nicht nur selbst zu spüren.
Auch seine Familie und Freunde geraten in größte Gefahr.
Die Geschichte
um den Polizisten Nyman beschreibt, wie die Hintergründe des spektakulärsten
Mordfalls in der schwedischen Geschichte, der offiziell nie aufgeklärt werden
konnte, hätten sein können. Der Film ist sehr packend und glaubwürdig gestaltet!
Der Anspruch der politischen Brisanz geht trotz der spannenden Umsetzung nie
verloren! Ein Film von Kultregisseur Kjell Sundvall in hochkarätiger Besetzung,
der die Bezeichnung Politthriller wirklich verdient!
Bei der deutschen
Synchronisation gab es einen kleinen Wermutstropfen: Mikael Persbrandt, der in
der Hauptrolle den Roger Nyman spielt, wurde nicht, wie üblich, von Philipp Moog
synchronisiert. Fans des Schauspielers fällt die charakterlich nicht passende
Stimme unangenehm auf. Nichtsdestotrotz: Die Originalfassung ist hiervon
natürlich nicht betroffen.
Mit: Mikael Persbrandt, Michael Kitchen,
Pernilla August, Reine Brynolfsson, Björn Floberg.
1998, Regie: Kjell
Sundvall.