Einst war Pommern schwedisch und noch heute erinnern an
diese Herrschaft zahlreiche Orte im deutschen Vorpommern. Es handelt sich um
Reminiszenzen, die durch Menschen gepflegt und am Leben erhalten werden und die
nun einmal auch ab und an bei einem Historiker für strahlende Augen sorgen. Doch
diese Erinnerungsstücke kommen zweifelsfrei nicht von ungefähr, sondern sind der
Arbeit einer Stelle zu verdanken, die sich in den letzten Jahren zu einem der
wichtigsten Anlaufpunkte überhaupt entwickeln konnte. Es handelt sich um die
Kulturstiftung Schweden-Pommern.
Lange Zeit arbeitete die Stiftung quasi
im Hintergrund und engagierte sich dafür, dass die zahlreichen
Überbleibsel der schwedischen Herrschaft auch erhalten werden können.
Mittlerweile sucht sie jedoch den Weg in die Öffentlichkeit und das auf
eindrucksvolle Art und Weise. Dabei ist die Kulturstiftung Schweden-Pommern
längst nicht mehr nur in Deutschland aktiv. Vertreter reisen regelmäßig nach
Schweden und arbeiten intensiv mit dort ansässigen Vereinen zusammen. Der
Schwerpunkt liegt aber zweifelsfrei auf dem deutschen Norden. So drängt sich der
Gedanke auf, dass die Mitglieder der Stiftung Schweden-Pommern den Menschen in
Deutschland die schwedische Herrschaft nahe legen möchten und das kann auch
keinesfalls abgestritten werden.
Veranstaltungen der verschiedensten Art
leisten wichtige Informationsarbeit. Dabei setzt die Kulturstiftung
Schweden-Pommern längst nicht mehr nur auf Ausstellungen und Vorträge, sondern
nun einmal auch auf Konzerte, die im Norden Deutschlands stattfinden. Es ist ein
wichtiges Stück Aufklärungsarbeit, dass durch die Mitglieder der Stiftung
geleistet wird und es ist Arbeit, die man wohl mit dem Prädikat
empfehlenswert behaften kann.