Dynamisch, spannend, schnell, sicher und exklusiv. Ein
Wintersport, bei dem Alter keine Rolle spielt. Wer eine winterliche, noch nicht
vom Massentourismus zu gepflasterte Lücke sucht und Lust auf skandinavisches Eis
bekommt, ist hier genau richtig. Was in Schweden ständig an Beliebtheit gewinnt,
hat sich in Deutschland noch nicht herumgesprochen oder wird als Geheimtipp
gehandelt. In Schweden bedeuten Schlittschuhtouren eine Art “Lebensstil auf
Eis”.
Die dunkle Jahreszeit neigt sich ihrem Ende zu. Die Tage werden
länger. Die Kraft der Sonne gewinnt an Intensität. Das Eis beginnt im wahrsten
Sinne des Wortes zu strahlen. Die Schweden sagen, man wird “vom Eis gebissen”:
„isbitna“. Dabei ist Schlittschuhwandern keine neue Sportart. Schon vor über 100
Jahren übte man es in Skandinavien aus.
Das Tempo beim
Schlittschuh-Wandern ist flott, aber nicht Kräfte zehrend. Auf Superkondition
oder Hochleistung kommt es nicht an. In der Regel wählt man Tagesdistanzen über
15 bis 30 Kilometer, die sich bequem in drei bis fünf Stunden bewältigen lassen.
Zwischendrin wird immer wieder ausgiebig pausiert. Auf Inselchen oder an
landschaftlich schönen Stellen gönnt man sich einen warmen kleinen Imbiss am
Lagerfeuer.
Arrangör: Minto - Wege in die Natur.
Für den
ambitionierten Läufer gibt es jährlich das Vikingarennen im Februar auf dem
Mälarsee zwischen Stockholm und Uppsala. Das Rennen ist aufgeteilt in drei
Stufen. Vikingerrennen 80km, Vikingertour 50 km und Vikinger Mini 20km.
Arrangeure sind die beiden idellen Vereine Friluftsfrämjandet und
schwedischer Schlittschuhverbund. Premiere war 1999 mit 4000
Teilnehmern.