Top-Menue

=> HIER KLICKEN: 5000 FERIENHÄUSER IN ALLEN SCHWEDISCHEN REGIONEN!

Ferienhaus in Ankarsrum / Småland
40 qm / für bis zu 4 Personen
=> Viele weitere Häuser in Småland

Ferienhaus in Olofström / Blekinge
180 qm / für bis zu 6 Personen
=> Viele weitere Häuser in Blekinge

Ferienhaus Schweden 6

Ferienhaus bei Bromölla / Skåne
65 qm / für bis zu 6 Personen
=> Viele weitere Häuser in Skåne

Ferienhaus Schweden 4

Ferienhaus bei Laholm / Hallands län
85 qm / für bis zu 7 Personen
=> Viele Häuser in Hallands län


Schwedenkalender 2018: Wir präsentieren wieder einen eigenen Schwedenkalender! Entstanden ist er aus den Siegerfotos unseres diesjährigen Fotowettbewerbs und zeigt auf hochwertigem Glanzpapier die Schönheit Schwedens in all ihren Facetten: Schwedenkalender 2018

Das schwedische Rentensystem – Svenska pensionssystemet

Zwischen 1940 und 1950 wurden in Schweden sehr viele Kinder geboren, die während der folgenden 60 bis 70 Jahre in das Rentensystem eingezahlt haben. Natürlich sieht sich der Staat seit den späten 90er Jahren mit einer enorm großen Menge Pensionäre konfrontiert, die aufgrund sehr guter Lebensweise- und Standard sowie medizinischer Versorgung noch gut 15 bis 20 Jahre nach Pensionierung Rente beziehen könnten und wollen.

 

Alle Angestellte und Arbeiter zahlten in ihrer Berufszeit direkt in das Pensionssystem und erhielten dafür Punkte, die jetzt Höhe und Güte der Ausschüttung bestimmen. Der Anteil der Altersrentner liegt heute bei 20%, das heißt, etwa 1,5 Millionen Rentner in Schweden beziehen zwischen 50 bis 60% ihres ehemaligen Arbeitslohnes.

 

Aufgrund dieser demographischen und wirtschaftlichen Entwicklung fasste der schwedische Reichstag 1999 den Beschluss über die Reform des Rentensystems, das auf dem Lebenseinkommen basiert und an die volkswirtschaftliche und demographische Entwicklung geknüpft ist. Das System wird durch eine Garantierente für Personen ohne Einkommen aus Erwerbstätigkeit ergänzt. Eine zukünftige staatliche Pension liegt bei etwa 50% des Gehaltes/Lohnes, bei höheren Einkommen deutlich darunter und wird durch Betriebspensionen und Zusatzpensionen ergänzt.

 

Die Altersfürsorge fällt in Schweden in die Zuständigkeit des öffentlichen Bereichs. Es gibt schon seit den 1950er Jahren keine Unterhaltspflicht der Kinder gegenüber den Eltern. Provinziallandtage und Gemeinden sind verantwortlich für die Altenfürsorge; häusliche Altenpflege und verschiedene Arten von institutioneller Pflege (Seniorenwohnungen, Altenheime und Pflegeheime) werden von ihnen betrieben. Diese Leistungen werden zum größten Teil durch die Einkommens-steuern, die von den Gemeinden und Provinziallandtagen erhoben werden, und durch staatliche Zuschüsse finanziert.

 

Das neue Rentensystem besteht also aus drei Teilen:
1.eine Rente, die sich auf dem Einkommen der Erwerbstätigkeit basiert;
2.eine Prämienrente, die aus den Gelder von Fonds herrührt und
3.eine garantierte Grundrente, die allen, die gar kein Einkommen hatten, den Lebensabend absichern soll.

 

Die Einkommensrente fußt auf den Einzahlungen während der Berufstätigkeit, aber auch die Studienzeit, die Betreuung von Kindern und die Wehrdienstzeit wird angerechnet. Die Höhe dieser Rente beruht also auf den Jahren in denen man in die Pflicht-Rentenkasse und die Fond einzahlt. Das rentenfähige Einkommen setzt
sich hauptsächlich aus dem Lohn/Gehalt einer Person zusammen, beinhaltet jedoch auch andere steuerpflichtige Einkünfte wie Krankengeld, Elterngeldleistungen und Arbeitslosenleistungen. Von den 18,5 Prozent werden 16 Prozent in das Rentensystem mit Umlageverfahren eingezahlt. Die restlichen 2,5 Prozent gehen an das das persönliche Prämienrentenkonto, ein voll kapitalgedeckte Zusatzrentensystem, bei dem die Rentensparer zwischen rund 500 Anlagefonds wählen können.

 

Man kann frühestens mit 61 Jahren in Rente gehen, da sich jedoch Höhe der Rente aus den Jahre in denen eingezahlt wurde, ergibt, steigt sie, je länger man mit dem Ausstieg aus dem Berufsleben wartet. Der Anspruch auf die garantierte Rente, die an Personen, die kein oder nur ein sehr niedriges Einkommen hatten, gezahlt wird, besteht erst ab 65 Jahren. Vorraussetzung für die volle Auszahlung dieser Grundrente ist, dass man mindestens 40 Jahre in Schweden wohnhaft war.

 

Der Wert der Renten ist, wie auch in Deutschland, an die allgemeine Einkommens-entwicklung und die Inflation gekoppelt, bei steigendem Einkommensindex erhöht sich auch die Rentenausschüttung, man erhält also Zinsen auf die Beiträge. Wenn die Inflation über 1,6% steigt, erhält der Rentenbeziehende eine Kompensation.

 

Das neue Rentensystem gilt für alle Personen, die 1954 oder später geboren wurden. Die zuvor Geborenen erhalten ihre Pension noch nach dem alten Rentensystem.
Der Sozialminister versprach, dass die Rente nach dem neuen System etwa genauso hoch sein wird wie die im alten, also zwischen 55 und 60 % des Gehaltes der letzten Jahre des Berufslebens liegen wird.
Trotz allen positiven Prognosen werden auch in Schweden privates Zusatzrentensparen oder sonstige private (Ver-)Sicherungen für das Alter empfohlen.

 

(Autor: Uta Schwarz)

One Response to Das schwedische Rentensystem – Svenska pensionssystemet

  1. Ursula Zuelch 19. May 2016 at 0:22 #

    Sehr geehrte Damen und Herren.
    Hoffentlich koennen Sie mir weiterhelfen.
    Ich war in der Zeit von 1987-1988 in Stockholm berufstaetig.
    Nun weiss ich nicht an wen ich mich wenden muss bezuegl. der Rentenansprueche.
    Hoffentlich koennen sie mir weiterhelfen.

    Zur Zeit lebe ich in Mexiko.

    Vielen Dank im Voraus fuer die Auskunft.

Leave a Reply

Mit Stena Line nach Schweden: Kiel-Göteborg