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Die Post in Schweden

Der 24. Juni 2009 war ein großer Tag für die schwedische Post. An diesem fusionierte sie mit der dänischen und wurden zu PostNord AB. Der Zusammenschluss wurde realisiert, um in der wachsenden Globalisierung besser bestehen zu können und den Kunden ein größeres Angebot mit mehr Produkten anbieten zu können. PostNord ist eine Aktiengesellschaft, deren Geschäftsführer momentan Hakan Ericsson ist. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Solna.

PostNord besitzt in Skandinavien etwa 5300 Servicepunkte und mehr als 1800 Pickup points, an denen man seine Briefe und Pakete direkt abholen kann. 11‘000 Postboten liefern in ganz Schweden täglich die Post aus. Insgesamt werden mit PostNord im Jahr etwa 5,3 Millionen Briefe und 120 Millionen Pakete in Skandinavien befördert.

Natürlich bietet die schwedische Post, genau wie die deutsche auch, viele verschiedene Dienstleistungen für Privat- oder Geschäftskunden an. Ob im Inland oder auch ins Ausland, Briefe und Pakete werden „Standard“ und wenn gewünscht auch als Express verschickt. Natürlich kann man all diese Produkte auch im Webshop beziehen. Ob Kuverts oder Pakete bis hin zu frankierten Etiketten oder sogar Frachtpapieren, man kann alles bestellen und sogar zu Hause direkt ausdrucken. Das erleichtert das Postgeschäft für Leute, die eher etwas außerhalb der Städte und Dörfer wohnen, ungemein. Die Sparte Briefmarken ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Webshops. Ob Tiersujets, Gebäude oder berühmte Persönlichkeiten bis hin zur Königsfamilie. Es gibt in der schwedischen Philatelie für jeden etwas das gefällt und das Angebot wird immer wieder verändert und erweitert. So kommen auch Briefmarkensammler auf ihre Kosten.

Bei den Versandporti unterscheiden sich Schweden und Deutschland ziemlich. Ein Brief innerhalb Deutschlands kostet 0.70 Euro, innerhalb Schwedens umgerechnet 0.65 Euro. Für den 20 gr. schweren Brief von Deutschland nach Schweden bezahlt man 0.90 Euro, in umgekehrter Richtung stattliche 1.31 Euro. Bei den Paketen ist der Unterschied noch gewaltiger. So kostet das Paket bis 5 kg innerhalb Deutschlands am Postschalter 6.99 Euro oder 5.99 online und das Paket mit dem gleichen Gewicht innerhalb Schwedens umgerechnet 16.87 Euro. Noch massiver ist der Preisunterschied, wenn man ein Paket in die jeweiligen Länder verschickt. Von Deutschland nach Schweden beträgt das Porto für die kleinste Gewichtsklasse 15.99 Euro, von Schweden nach Deutschland 48.98 Euro. Da überlegt man es sich gut, ob und was man verschicken will. Natürlich gibt es wie in jedem anderen Land auch in Schweden private Paketdienstleister. Manchmal lohnt es sich, die Preise zu vergleichen.

Das neueste Dienstleistung für Privatkunden sind Fotopostkarten, mit denen Sie Ihr selbst geschossenes Lieblingsbild direkt von Ihrem Smartphone in den Briefkasten des Empfängers versenden können. PostNord übernimmt den Druck und die Auslieferung. Eine einfache und praktische Lösung, die den Kauf von eher unpersönlichen Postkarten unnötig macht und somit für einen sehr persönlichen Feriengruß sorgt.

Weiterführende Links:

(Autorin: Karin Imesch)

One Response to Die Post in Schweden

  1. Herbert Arndt 9. February 2016 at 23:49 #

    Hallo Erik,

    dein Beitrag über die Schwedische Post ist sehr aufschlussreich und für viele Briefmarkensammler sehr hilfreich. Dennoch habe ich bei der Gelegenheit eine Fachfrage: Gibt die Schwedische Post auch Ersttagsbriefe oder ähnliches heraus, die mit erklärendem Text über das betreffende Motiv Auskunft geben? Ich schreibe über jene Briefmarken aus dem Zeitraum von 1976 bis 1985. Einige Themen aus dieser Zeit fehlen mir noch; oder hast Du eine Idee, wie ich an Motiv-Themen und auch an den Ausgabeanlaß heran komme (ich schreibe also zum Beispiel über die Geschichte des “Schwedischen Rotes kreuzes” und über das Symbol “Rote Kreuz”). Über eine Antwort per e-Mail würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße,
    Herbert

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