Nina ist happy in ihrem Job als Flugbegleiterin. Sie
jettet um die Welt, geht gerne in Clubs und hat ein abwechslungsreiches, aber
oberflächliches Liebesleben. Dass sie viel unterwegs ist, kommt ihr ganz
gelegen, denn zu Hause wartet die nervtötende Familie. Da ist allen voran die
chaotische, klammernde Mutter mit ihrem unmöglichen, stets betrunkenen
Lebensgefährten und schließlich gibt es noch den psychisch angeknackstes Bruder
mitsamt Anhang. Doch eines Tages trifft Nina Marcus, der nach dem Tod seiner
Frau den kleinen Sohn William alleine betreut. Nina verliebt sich Hals über Kopf
in Marcus und William scheint sie fest ins Herz geschlossen zu haben.
Zum ersten Mal im Leben will Nina selbst eine Familie haben, ist sogar
bereit, auf vieles zu verzichten. Doch dann gerät alles ins Wanken ...
Nina
Frisk ist eine turbulente Liebeskomödie, die aus dem Leben der fröhlichen Nina
erzählt. Dabei ist sie keine klassische Happy-End-Komödie und verzichtet auch
auf die üblicherweise ausgereizten Spielchen mit Verwechslungen und
Missverständnissen. Insofern ist sie unspektakulär, lebt aber von den brillanten
Charakteren, allen voran der chaotischen Mutter Jill und dem
komplexbeladenen Bruder Linus.
Ein netter, zwar unspektakulärer aber
dennoch sehr sehenswerter Film!
Zum Thema Sprache: Da die Unterhaltungen
sehr umgangssprachlich sind, ist der Film nicht gerade für Anfänger geeignet,
aber um so mehr für all jene, die plaudern lernen wollen.
2007, Regie
und Drehbuch: Maria Blom,
mit Sofia Helin, Daniel Götschenhjelm, Sven
Ahlström, Gunilla Nyroos.