Nationalparks in Schweden

Nationalparks in Schweden nach NaturverketABB. 1. Nationalparks in Schweden nach Naturvårdsverket, Illustration: Hans Sjögren (Stand 2007); Vergrößerung bei Klick aufs Bild

In Schweden wurden die ersten Nationalparks Europas errichtet. Das geschah im Jahr 1909 und es wurden damals 9 Bereiche dafür bestimmt. Heutzutage gibt es insgesamt 29 Nationalparks, die eine Fläche von 699 863 ha decken – die Landfläche beträgt 632 640 ha. Der jüngste Park Kosterhavet wurde 2009 errichtet. Der Abbildung 1 ist die Lage der Nationalparks zu entnehmen.
Die Landschaften, die in Form vom Nationalpark geschützt werden, sind von ganz unterschiedlicher Art: Es sind Gebirge im Norden – Padjelanta, Sarek; Insel im Süden wie Blå Jungfrun auf der Ostsee oder Djurö auf dem größten See Schwedens – Vänern. Eine kurze Einführung bietet Naturvårdsverket auf seinen Seiten.

ABB. 2. Die vorgeschlagenen und vorhandenen Parks nach Naturvårdsverket, Illustration: Hans SjögrenABB. 2. Die vorgeschlagenen und vorhandenen Parks nach Naturvårdsverket, Illustration: Hans Sjögren; Vergrößerung bei Klick aufs Bild.

Neue Ideen:
In einem neuen Plan für Nationalparks (so ein Plan wird allee 20 Jahre gemacht) sind 13 weitere Bereiche für diesen Naturschutz ausgewählt worden und 7 schon existierende Parks sollen vergrößert werden. Die Abbildung 2 stellt die Veränderungen dar: auf Rosa werden die vorhandenen Parks gezeichnet; mit der gelben Farbe sind die 13 Gebiete markiert, die mit dem Nationalparkschutz umschlossen werden sollen; die Parks, deren Fläche vergrößert werden soll, haben einen roten Punkt auf gelb.

Nach dem schwedischen Umweltrecht (Miljöbalken), das 1998 eingesetzt wurde, gehören die Nationalparks zu den wichtigsten Naturschutzgebieten. Aus diesem Gesetzt ist Folgendes zu entnehmen:

„Ein Land- oder Wasserbereich, der zu Staaten gehört, wird von der Regierung mit der vorherigen Zusage des Parlamentes (Riksdagen) zu einem Nationalpark erklärt. Das Ziel ist es, ein größeres zusammenhängendes Gebiet einer Landschaft, das im natürlichen oder wenig veränderten Zustand ist, zu schützen“ (Miljöbalken 1998:808, 7 Kapitel 3). Der Nationalpark soll damit ein Stück von Natur darstellen, die vom Menschen wenig beeinflusst wurde.

Illustration: Naturvardsverket

Illustration: Naturvardsverket

Die Nationalparks von Schweden, Stand 2014:
1) Abisko (1909)
2) Ängsö (1909, vergrößert 1988)
3) Björnlandet (1991)
4) Blå Jungfrun (1926, vergrößert 1988)
5) Dalby Söderskog (1918)
6) Djurö (1991)
7) Färnebofjärden (1998)
8) Fulufjället (2002)
9) Garphyttan (1909)
10) Gotska Sandön (1909, vergrößert 1963 und 1988)
11) Hamra (1909)
12) Haparanda Skärgård (1995)
13) Kosterhavet (2009)
14) Muddus (1942, vergrößert 1984)
15) Norra Kvill (1927, vergrößert 1989)
16) Padjelanta (1962)
17) Pieljekaise (1909)
18 Sånfjället (1909, utvidgad 1989)
19) Sarek (1909)
20) Skuleskogen (1984)
21) Söderåsen (2001)
22) Stenshuvud (1986)
23) Stora Sjöfallet (1909)
24) Store Mosse (1982)
25) Tiveden (1983)
26) Töfsingdalen (1930)
27) Tresticklan (1996)
28) Tyresta (1993)
29) Vadvetjåkka (1920)

(Autor: Ela Biernat)

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