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Medelpad

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Nah an Schwedens geografischen Mittelpunkt in Medelpad, weitet sich der Ljungan zum Torpsjön. Foto: Backstr/ commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Nah an Schwedens geografischen Mittelpunkt in Medelpad, weitet sich der Ljungan zum Torpsjön. Foto: Backstr/ commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

Medelpad war einmal wirtschaftliches und politisches Zentrum Nordschwedens. Später war Medelpad Mittelpunkt der schwedischen Holzindustrie. Die zahlreichen Sägewerke brachten so manchem Reichtum. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verdoppelte sich die Bevölkerungszahl! „Little America“ wurde die Provinz zu jener Zeit genannt. Doch das goldene Holz-Zeitalter endete in den 1930er Jahren. Medelpad war nicht mehr so bedeutend, – doch immerhin wurde 1947 festgestellt, dass der geografische Mittelpunkt von Schweden in Medelpad liegt.

Flataklocken, auch Flataklacken – flache Ferse – genannt, ist eine Erhebung rund 60 Kilometer von der Küste am Bottnischen Meerbusen, etwas südlich der E14, nicht weit von Munkbyn und dem gleichnamigen See in der Gemeinde Ånge, im westlichen Teil von Medelpad. 465 Meter über dem Meeresspiegel misst die Spitze des Berges. Es gibt einen Parkplatz und einen Aussichtsturm. Auf einem Holzschild steht: Sveriges geografiska mittpunkt.

Schwedens geografischer Mittelpunkt wurdeauf dem Berg Flataklocken in Medelpad ausgemacht. Foto: Hans Lindquist / commons.wikimedia.org/

Schwedens geografischer Mittelpunkt wurdeauf dem Berg Flataklocken in Medelpad ausgemacht. Foto: Hans Lindquist / commons.wikimedia.org/

Flataklocken ist Schwedens geografischer Mittelpunkt. So wurde es von Vertretern des Instituts für Geografie der Stockholmer Universität in einer für den Laien nicht ganz einfach nachzuvollziehenden Berechnung festgestellt.

Besucher wird das nicht weiter stören, bei dem Blick, den der Ausguck bietet. Ebenso wenig, dass es mit Ytterhogdal in Härjedalen einen weiteren Mittelpunkt von Schweden gibt.

Hügeliges und wasserreiches Medelpad

Medelpad: Das sind gut 7.000 km² zwischen dem Bottnischem Meerbusen im Osten, Jämtland und Härjedalen im Westen, zwischen Hälsingland im Süden und Ångermanland im Norden. Es ist die zweitkleinste Provinz im schwedischen Norrland, aber auch die Provinz mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte in Nordschweden. Knapp 124.000 Einwohner bevölkern Küste und vorgelagerte Inseln und das wellenförmige, hügelige und waldreiche Binnenland. Reich ist Medelpad auch an Wasser. Etwa 500 km² der Gesamtfläche nimmt das flüssige Element ein. Stellvertretend seien der Holmsjön als größter See sowie die größten Flüsse Ljungan und Indalsälven genannt. Die beiden Ströme durchziehen das Land von West nach Ost, ergießen sich südlich und nördlich von Sundsvall, dem Zentrum Medelpads, in die Ostsee.

Sundvall – die Hauptstadt Norrlands

Das rund 50.000 Einwohner zählende Sundsvall ist der kulturelle Mittelpunkt von Medelpad. Wirtschaftlich wird die Stadt von IT- und Kommunikationsunternehmen, Banken- und Versicherungswesen sowie Zellulose- und Aluminiumindustrie geprägt.

In Sundsvall: Stadshuset in der “Steinstadt”, im Süden des Stora torgets. Foto: Hans Gälldin commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

In Sundsvall: Stadshuset in der “Steinstadt”, im Süden des Stora torgets. Foto: Hans Gälldin commons.wikimedia.org/ (CC BY-SA 3.0)

In ihrer Geschichte erlebte die Stadt einen vernichtenden Angriff der russischen Armee 1721 und mehrere verheerende Brände. Nach dem letzten, 1888, wurde das Zentrum von Sundsvall in quadratisch angelegten Wohnquartieren wieder aufgebaut. Per Gesetz durften nur noch Steinhäuser entstehen. Heute ist die Gegend um den Stora Torget eine der bedeutenden Sehenswürdigkeiten – Stenstaden, die „Steinstadt“ genannt.

Auch der zweite Beiname Sundsvalls hat etwas mit Gesetzen zu tun. Der Hauptort von Medelpad ließ sich 2007 den Titel „Norrland huvudstad“ schützen. „Hauptstadt von Norrland“. Umeå, das diesen prestigeträchtigen Titel bis dato für sich beanspruchte, hatte das Nachsehen.

Ganz in der Nähe von Sundsvall, in Selånger, soll Olav Haraldsson im Jahr 1030 an Land gegangen sein, um sein Heer nach Norwegen zu führen. Andere folgten und dieser Route – dem St. Olavsleden. Pilgerweg und Europäische Kulturstraße und eine besonders schöne Variante, sich Richtung Mittelpunkt von Schweden in Medelpad aufzumachen.

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