Die Makler: Immobilienmakler Kaj ist ein ein notorischer
Lügner, Angeber und Schmarotzer, der sich auf Kosten anderer durchs Leben
mogelt. Doch dann kommt der Tag an dem er die Retourkutsche bekommt. Er verliert
seinen Job und wird von seiner Frau, die endgültig genug von seinem Egoismus
hat, vor die Tür gesetzt. Ohne Dach über dem Kopf und ohne ausreichend Geld auf
dem Konto wendet er sich an den alten Immobilienmakler Gunnar, der ihm anbietet,
ihm aus der Patsche zu helfen. Doch Gunnar knüpft eine Forderung daran: Kaj
bekommt die Hälfte des Büros, muss aber Tochter Vilma ins Unternehmen aufnehmen
und ihr das Geschäft von der Pike auf beibringen. Vilma sieht zwar gut aus, ist
jedoch nicht gerade eine Blitzdenkerin und auch ansonsten äußerst unbeholfen.
Die Tatsache dass Kaj selbst nichts im Griff hat, lässt dieses Unterfangen also
äußerst schwierig werden. Als Gunnar stirbt, bleibt ihm aber nichts anders
übrig, als sich der Aufgabe zu stellen. Er möchte zurück zu seiner Frau, doch
die hat endgültig die Nase voll von ihm. So muss er im Büro übernachten und
vergammelt zusehends. Dass er sich in dieser Lage auch noch um die schusselige
Vilma, die sich voller Elan ins Geschäft stürzt, kümmern muss, macht das Chaos
der beiden Looser perfekt.
Mäklarna ist zum Piepen komisch! Kjell
Bergqvist gibt gekonnt das Ekelpaket Kaj. Er schnorrt sich durch, lügt,
schmarotzt, hat eine große Klappe, ist ungepflegt und lässt sich gehen. Dass er
dafür immer eine Retourkutsche bekommt, lässt ihn zu einem Widerling werden, den
man sich einfach gerne anschaut. Die chaotische Vilma, gespielt von Cecilia
Frode, steht ihm mit ihrem Schoßhündchen nur wenig nach.
Mäklarna zieht
sich über 2 x 6 Folgen. Ein rundum empfehlenswerter Spaß! Um Kaj und Vilma zu
mögen muss man kein eingefleischter Fan von Schwedenkomödien sein. Mäklarna wird
jedem gefallen!
2006, Regie: Marcus Olsson, Jesper Andersson