Sehenswürdigkeiten: Zitadelle und Kunsthalle
Wer darüber mehr erfahren möchte, läuft ein paar Meter landeinwärts über den
Burggraben und kann eines der am besten erhaltensten Wasserschlösser Nordeuropas
besichtigen: Die Zitadelle, Mitte des 16. Jahrhunderts von Dänenkönig Christian
III. als „Landskrona slott“ erbaut. Die Festungsanlage mit Burggraben und
Erdwall beherbergt unter anderem ein gemütliches Café und Verkaufsräume der
Stiftung „Skånehantverk“ – hier sind für die Region typische, in traditioneller
Handarbeit hergestellte Produkte wie Kleider, Keramik oder Schmuck zu erwerben.
Um die Zitadelle herum wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine
Schrebergartenkolonie gegründet. Heute sind die „Citadellkolonierna“ die
ältesten erhaltenen in Schweden und bestechen durch ihre fantasievoll
gestalteten blühenden Gärten.
Nur wenige Gehminuten entfernt und nahe genug am Meer, um es hinter den
Bäumen zu ahnen, befindet sich die Kunsthalle, ein flaches Gebäude mit viel
Glas. Sie wurde 1963 zum 550-jährigen Stadtjubiläum als Ausstellungshalle für
Industriedesign gebaut. Das Café hat seine Originaleinrichtung von 1963 behalten
und wird vom „Landskrona Dagcenter“ bewirtet, einer Einrichtung für geistig und
körperlich behinderte Menschen. Hier bekommt man zu sehr annehmbaren Preisen
frisch gebackenen Kuchen serviert. Achtung: Sowohl Kunsthalle als auch Café
haben nur nachmittags geöffnet!